Fußball heute: Zum Auftakt der neuen Saison in der 2. Bundesliga trennen sich der VfL Wolfsburg und der 1. FC Kaiserslautern mit 0:0. Die Wölfe hatten vor der Pause ihre beste Phase, während Lautern vor allem durch Naatan Skyttä und Simon Asta gefährlich wurde. VfL-Keeper Jakub Zielinski verhinderte mit starken Paraden einen Gegentreffer.
Wir haben die wichtigsten Stimmen zur Partie von vfl-wolfsburg.de und via „Der Betze brennt“ für euch gesammelt.
Wolfsburg vs. Kaiserslautern – Trainer-Stimmen: „Klassisches 0:0-Spiel“
Tobias Strobl (Cheftrainer VfL Wolfsburg): „Die ersten zehn bis 15 Minuten waren zerfahren. Wir waren unruhig, hatten auch Glück und einen guten Keeper, sodass wir nicht in Rückstand geraten sind. Danach haben wir mehr Kontrolle bekommen und gezeigt, welche Qualität die Jungs haben. Wir haben uns gut durchgespielt, die Zwischenräume gefunden und sind zu Abschlüssen gekommen.“
Torsten Lieberknecht (Cheftrainer 1. FC Kaiserslautern): „Wenn wir vor dem Spiel gewusst hätten, dass wir hier ein Zu-Null-Spiel abliefern, dann wären wir mit Sicherheit recht zufrieden gewesen. Jetzt steigen wir mit etwas gemischten Gefühlen in den Bus, weil wir eben diese Top-Chancen hatten. Das wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Ein Tor und ein Sieg, dann hätten wir das fast perfekte Spiel abgeliefert“.
Wolfsburg-Stimmen zum Remis – „Bei unseren Fans hatte ich heute Gänsehaut“
Fabian Reese (VfL Wolfsburg): „In erster Linie muss man sagen, dass wir auf beiden Seiten so das letzte Tickchen verpasst haben. Ich glaube, wir haben die eine oder andere Chance zugelassen, haben aber leidenschaftlich verteidigt und leidenschaftlich in den Aktionen gekämpft. Vorne hat immer noch ein Tick gefehlt, um das Tor zu schießen. Wir hatten einen Pfostenschuss, wir hatten eine Monsterklärungsaktion auf der Linie, wir hatten einen gut gehaltenen Schuss aus der Ferne. Darauf lässt sich aufbauen. Nichtsdestotrotz hätten wir heute gerne gewonnen, aber 0:0 gespielt gegen eine Mannschaft, die absolut Zweitliga-Fußball gewöhnt ist.“
Kilian Fischer (VfL Wolfsburg): „Klar, dass wir heute hier zu Hause eigentlich gleich ein Ausrufezeichen setzen wollten. Was wichtig ist, dass wir heute kein Tor mehr kassiert haben und nicht am Ende irgendwie kopflos agiert haben. Jetzt 0:0 – es war noch nicht alles gut, glaube ich. Es waren ein paar gute Ansätze dabei. Ich glaube, man kann darauf aufbauen und wir haben auf jeden Fall noch einiges zu tun. Aber ich glaube, es ist auch kein ganz schlechter Auftakt.“
Kaiserslautern-Stimmen zum Saisonstart – Chancen auf drei Punkte waren da
Naatan Skyttä (1. FC Kaiserslautern): „Es ist gut, dass wir hier einen Punkt gewonnen haben. Aber ich glaube, dass jeder in der Mannschaft denkt, dass wir auch die Chance hatten, drei Punkte mitzunehmen. Aber ich glaube, dass die Jungs heute stark gespielt haben. Jeder kann stolz sein kann. Meine zweite Möglichkeit ist die, an die ich heute Nacht noch denken werde. Aber das ist Fußball. Der Torhüter hat auch stark gehalten. Wir haben wirklich gut gespielt. Wir waren gut vorbereitet. Und es hat sich heute angefühlt, als hätten wir ein Heimspiel gehabt.“
Julian Krahl (1. FC Kaiserslautern): „Bei dem Schuss von Reese ist meine Hand nach hinten umgeknickt. Das ist relativ stark reingezogen, aber es ging ja dann weiter. Wir sind gut ins Spiel reingekommen. Vor der Pause haben sie uns unter Druck gesetzt, aber wir haben sauber verteidigt. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann wieder mehr vom Spiel und wieder zwei richtig gute Chancen. Leider machen wir das Tor nicht, aber ich denke, im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein. Man hat heute gesehen, dass wir sauber verteidigen können, auch wenn der Gegner viele Ballbesitzphasen hat. Wir wussten natürlich, dass Wolfsburg einen überragenden Kader hat. Aber wir sind der FCK und trauen uns schon zu, überall zu gewinnen. Auf den Rängen war das ohnehin ein Heimspiel.“
Jacob Rasmussen (1. FC Kaiserslautern): „Wir haben das heute gut gemacht in der Defensive. Klar, haben die viel Qualität und haben auch ein paar Chancen kreiert. Wir haben das viel in der Vorbereitung thematisiert, dass wir hinten miteinander reden, viel miteinander kommunizieren müssen. Das ist das A und O, wenn wir gut verteidigen wollen. Über die Chance von Simon Asta dürfen wir uns nicht zu lange ärgern. Es muss uns eher ein gutes Gefühl geben, dass wir uns solche Chancen erarbeiten.“
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