Fußball heute: Bei Werder Bremen trifft Niclas Füllkrug (33) wieder regelmäßig – und der Klub will ihn offenbar über diese Saison hinaus halten. Das berichtet Sky, wie sport.de und fussballeuropa.com übereinstimmend melden. Gespräche gab es bislang allerdings noch keine, und ein Punkt dürfte die Verhandlungen erschweren.
Werder Bremen: Füllkrug soll über die Leihe hinaus bleiben
Derzeit ist der Stürmer von West Ham United ausgeliehen, sein Vertrag in London läuft noch bis 2028. Was der englische Zweitligist im kommenden Jahr mit ihm vorhat, ist offen. Viel hängt davon ab, in welcher Liga West Ham in der nächsten Saison spielt. Für Werder ist damit noch kaum planbar, ob ein Verbleib realistisch ist.
Am Willen des Spielers dürfte es jedenfalls nicht scheitern. Laut fussballeuropa.com fühlt sich Füllkrug in Bremen sehr wohl und genießt es, wieder in vertrauter Umgebung zu sein. Schließlich spielt er nun wieder für den Klub, in dessen Nachwuchs er einst ausgebildet wurde. Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung des Engagements sind damit von seiner Seite gegeben.
Niclas Füllkrug: Fünf Pflichtspieltore seit der Rückkehr
Sportlich spricht ohnehin alles für ihn. Seit seiner Rückkehr erzielte Füllkrug fünf Pflichtspieltore, vier davon in den vergangenen vier Bundesliga-Partien. Zuletzt sicherte er Werder in der Nachspielzeit ein 2:2 bei Borussia Dortmund. Unter Trainer Daniel Thioune ist der 24-malige Nationalspieler im Sturmzentrum gesetzt.
Damit hat er bereits mehr Tore erzielt als in seiner gesamten Zeit bei West Ham. Nach seinem Wechsel vom BVB im Sommer 2024 kam er dort in 29 Spielen nur auf drei Treffer, gebremst erst von einem schwierigen Start und dann von Verletzungen. Auch eine Leihe zum AC Mailand im vergangenen Winter brachte nicht die Wende.
SVW-Stürmer Füllkrug: Torwart Hein nennt ihn ein „Monster“
Nach zwei Jahren im Ausland, die von Fitnessproblemen geprägt waren, gab es anfangs durchaus Zweifel. Inzwischen ist Füllkrug laut Thioune aber in Topform. Auch als Führungsspieler ist er gefragt, in der Kabine wie auf dem Platz gilt er als klarer Leader. Torwart Karl Hein bezeichnete ihn gar als „Monster“.
In dieser Doppelrolle aus Anführer und Torjäger ist er für Werder derzeit kaum zu ersetzen. Füllkrug geht voran und liefert gleichzeitig die Tore, die zuletzt wichtige Punkte brachten. Umso größer ist das Interesse der Verantwortlichen, die Zusammenarbeit über den Sommer hinaus fortzusetzen.
Werder-Gehaltsstruktur: Das große Hindernis
Das größte Problem ist allerdings das Gehalt. Steigt West Ham auf, verdient Füllkrug laut sport.de unter Berufung auf Sky vier Millionen Euro pro Jahr, bleibt der Klub in der Championship, sind es zwei Millionen. Beide Summen würden das Bremer Gehaltsgefüge sprengen.
Schon für die Rückkehr nach Bremen hatte der Angreifer finanzielle Abstriche in Kauf genommen. Ob er dazu erneut bereit ist, dürfte im kommenden Sommer Thema werden. Bis dahin kann Füllkrug mit weiteren Toren seine Argumente für einen Verbleib in Bremen noch verstärken.
