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Volleyball-EM der Frauen: Gruppen, Spielplan, Kader & TV-Übertragung

Deutschland-Fans-Zuschauer-min Deutschland - Bosnien

Die Volleyball-EM der Frauen 2026 läuft: Vom 21. August bis 6. September wird der kontinentale Titel vergeben – erstmals seit 1958 wieder in einem geraden Jahr, weil der Weltverband seinen Kalender umgestellt hat. Gespielt wird in vier Ländern, das Finale steigt in Istanbul.

In diesem Überblick gibt es alle wichtigen Infos zur Europameisterschaft: der Modus und der Zeitplan, die vier Gruppen, die Spiele und der Kader der deutschen Mannschaft, die Teams im Fokus, die Spielorte sowie die Übertragung im Stream.

Volleyball-EM 2026: Die Eckdaten des Turniers

Es ist die 34. Auflage der Europameisterschaft. Insgesamt 24 Nationalmannschaften nehmen teil, ausgetragen wird das Turnier gemeinsam von vier Gastgebern: der Türkei, Tschechien, Aserbaidschan und Schweden. Damit findet die EM zum vierten Mal in Folge in vier Ländern statt.

Titelverteidiger ist die Türkei, die 2023 im Finale von Brüssel mit 3:2 gegen Serbien gewann. Für Montenegro ist es die erste EM-Teilnahme überhaupt, Österreich kehrt nach 55 Jahren zurück und Lettland steht erstmals seit 1997 wieder im Feld.

Für die Siegerinnen geht es zudem um mehr als den Titel: Der Europameister löst das Ticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Die drei besten Mannschaften qualifizieren sich darüber hinaus für den World Cup 2027 in Kanada und den USA.

Modus und Zeitplan der Volleyball-EM 2026

Die 24 Teams sind auf vier Gruppen mit je sechs Mannschaften verteilt. Die besten vier jeder Gruppe ziehen ins Achtelfinale ein, ab dort wird im K.o.-System gespielt.

In der Vorrunde gilt die international übliche Punktevergabe: Für einen Sieg mit 3:0 oder 3:1 gibt es drei Punkte, der Verlierer geht leer aus. Endet eine Partie 3:2, erhält die siegreiche Mannschaft zwei Punkte und die unterlegene einen Zähler.

Der Rahmenterminplan im Überblick:

  • Gruppenphase: 21. bis 28. August 2026
  • Achtelfinale: 30. August bis 1. September 2026
  • Viertelfinale: 2. und 3. September 2026
  • Halbfinale: 5. September 2026
  • Spiel um Platz drei und Finale: 6. September 2026

Die Gruppen der Volleyball-EM 2026 im Überblick

Jede Gruppe wird an einem eigenen Spielort ausgetragen. Die K.-o.-Runde teilen sich Istanbul und Brno, die Halbfinals und das Endspiel steigen in Istanbul.

Gruppe A (Istanbul)

Türkei, Deutschland, Polen, Slowenien, Ungarn, Lettland

Gruppe B (Brno)

Tschechien, Serbien, Bulgarien, Ukraine, Griechenland, Österreich

Gruppe C (Baku)

Niederlande, Belgien, Spanien, Rumänien, Aserbaidschan, Portugal

Gruppe D (Göteborg)

Italien, Frankreich, Schweden, Kroatien, Slowakei, Montenegro

Volleyball-EM 2026: Die Spiele der deutschen Mannschaft

Die DVV-Auswahl trifft in Gruppe A auf Mitgastgeber Türkei sowie auf Polen, Slowenien, Ungarn und Lettland. Sämtliche deutschen Vorrundenpartien finden in Istanbul statt.

  • Samstag, 22. August, 15.00 Uhr: Deutschland – Slowenien
  • Sonntag, 23. August, 15.00 Uhr: Lettland – Deutschland
  • Dienstag, 25. August, 15.00 Uhr: Ungarn – Deutschland
  • Mittwoch, 26. August, 18.00 Uhr: Deutschland – Türkei
  • Donnerstag, 27. August, 15.00 Uhr: Polen – Deutschland

Der deutsche EM-Kader

Bundestrainer Giulio Bregoli nimmt 14 Spielerinnen mit zum Turnier. Angeführt wird das Team von Kapitänin Camilla Weitzel, die die Mannschaft bereits bei der WM 2025 aufs Feld führte. Aufmerksamkeit dürfte zudem Leana Grozer auf sich ziehen: Die 19 Jahre alte Außenangreiferin hat sich nach Angaben der sportschau schon in der Nations League in den Vordergrund gespielt.

  • Zuspiel und Libera: Sarah Straube (Dresdner SC), Hannah Kohn (SSC Palmberg Schwerin), Annie Cesar (FC Porto), Patricia Nestler (Dresdner SC)
  • Außen und Diagonal: Lina Alsmeier (Igor Gorgonzola Novara), Leana Grozer (Laica UYBA Busto Arsizio), Romy Jatzko (Racing Club de Cannes), Hanna Orthmann (Türk Hava Yollari SK), Monique Strubbe (LOVB Salt Lake), Lena Kindermann (Dresdner SC)
  • Mittelblock: Camilla Weitzel (Eczacıbaşı Peron İstanbul), Anastasia Cekulaev (Prosecco Doc A. Carraro Imoco Conegliano), Marie Schölzel (Minnesota), Emilia Weske (Igor Gorgonzola Novara)

Volleyball-EM 2026: Diese Teams stehen im Fokus

Als stärkste Mannschaften des Turniers gelten Italien und die Türkei. Die Italienerinnen führen die Weltrangliste an und wurden 2025 Weltmeister – im Finale setzten sie sich im Tie-Break ausgerechnet gegen die Türkei durch.

Die Türkinnen gehen dennoch mit Rückenwind in die Heim-EM: Das Team um Zehra Güneş gewann Ende Juli die Nations League mit einem 3:1 gegen Brasilien und ist zudem amtierender Europameister. Zum erweiterten Kreis der Titelanwärter zählen laut sportschau auch Polen und die Niederlande.

Aus deutscher Sicht verlief die Nations League durchwachsen. Der Einzug ins Achtelfinale gilt als realistisches Ziel, wobei die ersten drei Partien gegen Slowenien, Lettland und Ungarn die Gelegenheit bieten, sich eine gute Ausgangslage zu verschaffen. Zum Gruppenabschluss warten mit der Türkei und Polen zwei der stärksten Teams des Turniers.

Die Spielorte der Volleyball-EM 2026

Vier Hallen in vier Ländern richten das Turnier aus:

  • Istanbul (Türkei): Die Sinan Erdem Sports Hall ist die größte Hallenarena des Landes und bietet rund 16.500 Zuschauern Platz. Hier steigen neben der Gruppe A auch die Halbfinals und das Finale.
  • Brno (Tschechien): Gespielt wird auf dem Brünner Messegelände, das für das Turnier mit 5.000 temporären Plätzen ausgestattet wird. Ursprünglich war eine neue Arena vorgesehen, die jedoch nicht rechtzeitig fertiggestellt wurde.
  • Baku (Aserbaidschan): Die 2009 erbaute National Gymnastics Arena war bereits Schauplatz zahlreicher internationaler Titelkämpfe.
  • Göteborg (Schweden): Das Scandinavium hat in seiner Geschichte bereits Europa- und Weltmeisterschaften in mehreren Sportarten beherbergt.

Volleyball-EM 2026 live im TV & Stream: Wer überträgt das Turnier?

Sämtliche Partien der Europameisterschaft laufen im Livestream auf SPORTEUROPE.TV, darunter auch alle Spiele der deutschen Mannschaft. Eine Übertragung im frei empfangbaren Fernsehen gibt es nicht.

Das Angebot ist kostenpflichtig und in mehreren Varianten erhältlich: Einzelne Begegnungen lassen sich per Pay-per-View für 6,90 Euro abrufen, ein Turnierpass für die Frauen-EM kostet 19,90 Euro. Wer zusätzlich die Männer-EM sehen möchte, die vom 9. bis 26. September in Italien, Bulgarien, Finnland und Rumänien ausgetragen wird, erhält einen Kombipass für 24,90 Euro.

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Volleyball-EM 2026: Die häufigsten Fragen

Wann findet die Volleyball-EM der Frauen 2026 statt?

Das Turnier wird vom 21. August bis zum 6. September 2026 ausgetragen. Das Finale steigt am 6. September in Istanbul.

Wo wird die Volleyball-EM 2026 gespielt?

Gastgeber sind die Türkei, Tschechien, Aserbaidschan und Schweden. Gespielt wird in Istanbul, Brno, Baku und Göteborg.

Wie viele Mannschaften nehmen teil und wie läuft das Turnier ab?

24 Teams treten in vier Gruppen mit je sechs Mannschaften an. Die besten vier jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale, ab dort geht es im K.-o.-System weiter.

Gegen wen spielt Deutschland in der Gruppenphase?

Die deutsche Mannschaft trifft in Gruppe A auf Slowenien, Lettland, Ungarn, die Türkei und Polen. Alle Partien finden in Istanbul statt.

Wo läuft die Volleyball-EM 2026 live?

Alle Spiele werden kostenpflichtig auf SPORTEUROPE.TV gestreamt. Einzelspiele kosten 6,90 Euro, der Turnierpass 19,90 Euro.