Fußball heute: Für den VfB Stuttgart geht es am Samstag (15:30 Uhr, Sky und DAZN-Konferenz) zum Hamburger SV. Laut vfb.de kann das Team von Trainer Sebastian Hoeneß (44) im Volksparkstadion einen Vereinsrekord ausbauen. Wie hsv24 berichtet, warnt der Coach jedoch eindringlich vor einem Gegner im Aufwind.
VfB Stuttgart: Torserie in der Fremde soll weitergehen
In den vergangenen 24 Bundesliga-Auswärtsspielen hat Stuttgart stets mindestens ein Tor erzielt. Das ist ein Vereinsrekord und zugleich die längste laufende Serie der Liga. Gegen Hamburg soll nun Spiel Nummer 25 folgen. Ausgerechnet im Volkspark wartet allerdings ein Gegner, gegen den es zuletzt bitter endete.
Dazu kommt eine knappe Erholungszeit. Nach dem 3:0 bei Slovan Bratislava am Mittwochabend, dem zweiten Sieg in der Champions League, bleiben der Mannschaft nur 64 Stunden bis zum Anpfiff in Hamburg. An den engen Rhythmus zwischen Regeneration und Vorbereitung hat sich das Team inzwischen gewöhnt. Die Belastung ist trotzdem spürbar.
Sebastian Hoeneß über den HSV: „Die Kurve zeigt klar nach oben“
Der HSV hat sich nach einem holprigen Start offenbar gefangen. Auf drei Niederlagen mit 0:12 Toren folgten zuletzt ein 2:1 gegen Köln und ein 3:2 in Hoffenheim, die Hamburger stehen nun auf Rang zwölf. Noch während der Negativserie hatte der Klub den Vertrag mit Trainer Merlin Polzin vorzeitig bis 2029 verlängert.
Hoeneß ist diese Entwicklung nicht entgangen. „Der HSV hat am vergangenen Wochenende sein Auswärtsspiel gegen Hoffenheim in der Schlussphase gedreht und dadurch sicherlich zusätzlichen Auftrieb bekommen“, sagte er laut vfb.de. Sein Fazit fällt deutlich aus. „Die Kurve zeigt klar nach oben.“
Hamburger SV: Volksparkstadion als echter Prüfstein
Rund 6.000 VfB-Fans werden in Hamburg erwartet, dennoch rechnet der Coach mit einer feindseligen Kulisse. „Wir werden am Samstag auf dem Platz und von den Tribünen maximal gefordert, diesem Druck wollen wir standhalten und unsere bestmögliche Leistung abrufen“, betonte Hoeneß. Für seine Mannschaft wird das Gastspiel damit auch zur Charakterprobe.
An das Vorjahr hat er seine Spieler zudem erinnert. „Wir wissen aus der vergangenen Saison, welchen Verlauf ein Spiel im Volkspark nehmen kann“, sagte er laut hsv24. Die Warnung hat einen konkreten Hintergrund. Am zwölften Spieltag kassierte der VfB in Hamburg in der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer.
VfB-Rückblick: Bittere Nachspielzeit im Volkspark
Stuttgart führte damals beim Stand von 1:1 einen Freistoß aus und wurde anschließend ausgekontert. Fábio Vieira traf zum 2:1 für den HSV und versetzte das Stadion in Ekstase. Das Rückspiel in der MHP Arena entschied der VfB dann deutlich mit 4:0 für sich. Die Bilanz aus der Vorsaison ist damit ausgeglichen.
Eine Wiederholung des Hinspiels will Stuttgart am Samstag um jeden Preis vermeiden. Ein Treffer würde die Auswärtsserie auf 25 Partien verlängern, ein Sieg zugleich den Schwung aus der Champions League in die Liga mitnehmen. Gegen einen HSV im Aufwind wird dafür allerdings eine konzentrierte Leistung über die volle Spielzeit nötig sein.
