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Kaiserslautern vs. KSC – die Stimmen zum Spiel

Kaiserslautern-Fans

2. Liga News im Fußball heute: Am 2. Spieltag der neuen Saison trennten sich der 1. FC Kaiserslautern und der Karlsruher SC im Südwestderby mit 0:0. Vor 49.327 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion blieb der FCK damit auch im zweiten Saisonspiel ohne Gegentor, während der KSC nach seinem Auftaktsieg den nächsten Punkt holte. Wir haben die Stimmen bei KSC.de und via „Der Betze brennt“ nach dem Spiel zusammengefasst.

1. FC Kaiserslautern Stimmen: „Natürlich will man ein Derby immer gewinnen“

Torsten Lieberknecht (Trainer): „Ich fand uns in der ersten Halbzeit bis zur Trinkpause extrem stark. Wir haben den KSC unglaublich viel gestresst und gepresst und sind so immer wieder zu Ballgewinnen gekommen. Da waren wir mental sehr intensiv, wir waren physisch sehr intensiv und haben dem Gegner komplett den Schneid abgekauft. Trotzdem ist es so, dass wir auch heute die Defensive loben müssen, weil wir in der 2. Halbzeit sehr viel weg verteidigen mussten. Unser Ziel war natürlich, viel mehr Druck aufzubauen. Aber es war leidenschaftlich, es war intensiv, es war eines Derbys würdig. Natürlich will man ein Derby immer gewinnen, aber man darf es eben auch nicht verlieren.“

Marlon Ritter: „Wenn man das ganze Spiel betrachtet, dann ist es verdient. Die erste Halbzeit ging mehr an uns, die zweite Halbzeit mehr an Karlsruhe. Wir haben da nicht mehr diesen Druck vorne drauf bekommen, haben uns ein bisschen zu sehr hinten reindrücken lassen. Wir hatten zu wenig Entlastung, außer vielleicht die fünf, sechs Minuten kurz vor Schluss. Im Derby darfst du nicht verlieren, wir haben es heute nicht verloren.“

Julian Krahl: „Wir hatten eine sehr gute Anfangsphase. Wir waren hoch drin, hatten Ballgewinne und Chancen. Wir haben es ähnlich wie in Wolfsburg in der zweiten Halbzeit aber verpasst, da weiterzumachen. In der zweiten Halbzeit war der KSC besser. Wir haben einfach die Momente verpasst, um rauszuschieben, Entlastung zu schaffen. Am Freitag in Mannheim wird das alles nochmal einen Zacken schärfer.“

Karlsruher SC Stimmen: „Dennoch bin ich hochzufrieden heute“

John Davis Meyer: „Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl. Vergangenes Jahr war ich noch als Fan hier beim Derby, dieses Jahr bin ich als Profi mit dabei. Auf einmal sagte der Trainer zu mir: „JD, zieh dich um!“ Und dann ging es los. Ich durfte 45 Minuten lang alles geben, . Einfach Spaß haben, einfach Fußball spielen. Mein Hobby so zum Beruf zu machen, das ist einfach Wahnsinn!“

Timon Pauls (Direktor): „Alles in allem, wenn man das ganze Spiel betrachtet, hätten wir einen Sieg verdient gehabt. Wir hatten die klareren und größeren Torchancen in der zweiten Hälfte. Es hat aber noch an der finalen Genauigkeit in den Situationen gefehlt. Dennoch bin ich hochzufrieden heute. Mit einem Ticken mehr Glück wäre hier noch mehr drin gewesen. Am Ende ist es aber schön zu sehen, dass viele junge Spieler wie Danyal Zor, Deniz Ofli, John Davis Meyer, Kevin Wiethaup und Rafael Pinto Pedrosa gespielt haben, die in einem Derby bestehen konnten und das wirklich gut gemacht haben.“

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