Fußball heute: Vor dem Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt am Dienstag (18 Uhr) stellt sich beim HSV die Frage, wie gut die Mannschaft wirklich ist. Bei der 1:0-Auswärtsniederlage in Paderborn gelang nur ein einziger Schuss aufs Tor – so harmlos waren die Hamburger seit 2018 nicht mehr. Das berichten mopo.de, bild.de und nurdieraute.de via onefootball.com.
HSV News: So harmlos wie seit 2018 nicht mehr
Nach drei Bundesliga-Siegen in Serie offenbarte der Auftritt einmal mehr die zwei Gesichter des Teams. Offensiv lief so gut wie nichts zusammen, erst in der Nachspielzeit kam ein Ball aufs Tor: ein Bogenlampen-Kopfball von Abwehrchef Sebastiaan Bornauw (27), der Keeper Nahuel Noll (23) vor keine Probleme stellte.
Zuletzt hatte der HSV laut Sky, auf die sich nurdieraute.de beruft, am 10. März 2018 in einem Pflichtspiel nur einen Schuss aufs Tor gebracht – beim 6:0 des FC Bayern gegen die Hamburger. Damals steckte der Klub mitten im Abstiegskampf, der im ersten Abstieg der Vereinsgeschichte endete. Der Auftritt in Paderborn ist demnach ein deutliches Warnsignal.
Hamburger SV: Zahlen offenbaren die Offensivschwäche
Ein Ausrutscher war die Harmlosigkeit dabei nicht, wie die Saisonzahlen belegen. Nur Schalke (67) und Elversberg (69) gaben weniger Schüsse ab als der HSV (71), nur Paderborn (3) und Union Berlin (2) erspielten sich weniger Großchancen als die Hamburger mit vier. Zudem weist das Team laut bild.de den drittniedrigsten xG-Wert der Liga auf.
In Paderborn kamen acht Abschlüsse zusammen, fünf davon aus der Distanz, im Strafraum fand der HSV praktisch nicht statt. 26 Prozent der Pässe landeten beim Gegner. Laut Fotmob lagen die Gastgeber bei den Expected Goals mit 1,13 zu 0,43 klar vorn, den späten Siegtreffer erzielte ausgerechnet HSV-Leihgabe Rayan Philippe.
Yussuf Poulsen: Der einzige verlässliche Stürmer
Vier Saisonspiele ohne eigenes Tor – deutlicher kann sich das Kernproblem kaum zeigen. Nur Schalke (vier) traf seltener als der HSV mit sechs Toren, je zwei davon gehen auf das Konto von Yussuf Poulsen (32) und Miro Muheim. Drei der fünf Angreifer warten noch auf eine Torbeteiligung: Fabio Vieira (333 Minuten), Patson Daka (208) und Otto Stange (197).
Terem Moffi traf zwar in Hoffenheim, ist wegen Kniebeschwerden aber nicht voll belastbar, Daka fehlte zuletzt mit einem Muskelfaserriss. Damit bleibt Poulsen der einzige verlässliche Stürmer. „Diesmal saßen die Pässe nicht, die Kontakte nicht, es stimmten die Laufwege nicht. Dann wird es schwierig, ein Bundesliga-Spiel zu gewinnen“, analysierte er.
HSV-Profi Muheim: „Es war sehr frustrierend“
Auch Muheim, Matchwinner beim 2:3-Auswärtssieg in Hoffenheim und beim 1:0 gegen Stuttgart, war bedient. „Es war sehr frustrierend. Wir sind das ganze Spiel hindurch ein bisschen zu passiv gewesen und waren mit Ball zu unsauber“, sagte er. Defensiv stand der HSV eine Halbzeit lang sicher, nach der Pause gestattete er Paderborn jedoch zahlreiche Chancen.
„Es ist nach der Pause ein wildes Spiel geworden“, räumte Torhüter Daniel Heuer Fernandes ein. „Das ist nie ein gutes Zeichen.“ Dazu ist die Verletztenliste lang: Neben Nicolai Remberg (Kreuzbandriss) fehlten Nicolás Capaldo und Jordan Torunarigha. Vieira musste nach 13 Minuten raus und könnte wochenlang ausfallen, bei Remberg-Ersatz Bilal Nadir ist noch offen, wie schwer es ihn erwischt hat.
DFB-Pokal: HSV empfängt Eintracht Frankfurt im Volkspark
Ausreden sucht beim HSV trotzdem niemand. „Wir haben in der Vergangenheit schon bewiesen, dass wir Ausfälle kompensieren können und genügend Qualität im Kader haben“, betonte Heuer Fernandes laut mopo.de. Auch Coach Merlin Polzin (35) bleibt gelassen: „Unsere Kaderbreite zahlt sich jetzt aus.“ Immerhin sind Albert Grønbæk und Albert Sambi Lokonga wieder fit.
Im ausverkauften Volkspark hofft Polzin vor 57.000 Zuschauern auf eine weitere magische Nacht. Nur fünf Tage später kommt es in der Bundesliga zum erneuten Duell mit der Eintracht, dann in Frankfurt (Sonntag, 17:30 Uhr). Beim Training am Sonntag waren einige Fans schon wieder zuversichtlich – und einigten sich auf eine klare Devise: „Erst mal Frankfurt schlagen, ‘ne!“
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DFB-Pokal: Tipps & Quoten
Hamburger SV - Eintracht Frankfurt
27.10.2026, 18:00 Uhr - VolksparkstadionRW Essen - RB Leipzig
27.10.2026, 18:00 Uhr - Stadion an der HafenstraßeSG Sonnenhof Großaspach - FC Augsburg
27.10.2026, 18:00 Uhr - Mechatronik ArenaVfL Bochum - 1. FSV Mainz 05
27.10.2026, 18:00 Uhr - Rewirpowerstadion1. FC Köln - Union Berlin
27.10.2026, 20:45 Uhr - RheinEnergieStadionBorussia Dortmund - Werder Bremen
27.10.2026, 20:45 Uhr - Signal Iduna ParkBorussia Mönchengladbach - Karlsruher SC
27.10.2026, 20:45 Uhr - ista-Borussia-ParkSV Elversberg - SV Darmstadt 98
27.10.2026, 20:45 Uhr - Waldstadion KaiserlindeDynamo Dresden - FC Schalke 04
28.10.2026, 18:00 Uhr - Stadion DresdenSC Freiburg - VfL Wolfsburg
28.10.2026, 18:00 Uhr - Europa-Park-StadionSC Paderborn - VfB Stuttgart
28.10.2026, 18:00 Uhr - Home Deluxe ArenaSSV Jeddeloh II - Hertha BSC
28.10.2026, 18:00 Uhr - Sportplatz JeddelohBayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg
28.10.2026, 20:45 Uhr - BayArenaFC Bayern München - 1. FC Magdeburg
28.10.2026, 20:45 Uhr - Allianz ArenaHannover 96 - 1. FC Kaiserslautern
28.10.2026, 20:45 Uhr - Heinz von Heiden ArenaHolstein Kiel - TSG Hoffenheim
28.10.2026, 20:45 Uhr - Holstein-Stadion

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