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Hertha BSC: Jeddeloh II kündigt Sieg im Elfmeterschießen an – Leitl reagiert!

Hertha-Fans

Fußball heute: Weniger als 48 Stunden nach dem Heimsieg gegen Arminia Bielefeld wartet auf Hertha BSC die nächste Aufgabe. Am Mittwoch (18 Uhr) trifft das Team von Stefan Leitl in der zweiten Runde des DFB-Pokals in Oldenburg auf SSV Jeddeloh II. Wie die Bild berichtet, kündigte der Gegner bereits selbstbewusst einen Sieg im Elfmeterschießen an.

Hertha BSC: Leitl nimmt Jeddeloh II sehr ernst

Von Überheblichkeit ist beim Hertha-Coach nichts zu spüren. „Wir nehmen den Gegner sehr, sehr ernst, eine Mannschaft, die gegen Heidenheim fünf Tore erzielt hat“, sagte Leitl auf der Pressekonferenz. Es brauche eine gute und seriöse Leistung, um in die nächste Runde einzuziehen. Schließlich ist Jeddeloh der letzte verbliebene Regionalligist im Wettbewerb.

Platz 13 belegt der Gegner aktuell in seiner Liga. Mit dem 5:2-Sieg gegen Heidenheim in der ersten Runde sorgte Jeddeloh jedoch für eine Überraschung, entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Duell mit Hertha. Ein solcher Coup zeigt, dass die Berliner trotz der Tabellenlage des Gegners gewarnt sein müssen.

Burak Bahar: Ein alter Bekannter auf der Gegenseite

Hinzu kommt eine besondere Verbindung. Jeddelohs neuer Trainer Burak Bahar arbeitete von 2022 bis 2024 als Co-Trainer im Nachwuchs von Hertha, sein erstes Spiel beim neuen Klub verfolgten Leitl und sein Stab vor Ort. „Wir haben viele Kontakte in die Regionalliga Nord. Wir waren selbst vor Ort, sind gut vorbereitet“, sagte Leitl der Bild.

Unterschätzen will er den Gegner keinesfalls. „Er hat eine ordentliche Mannschaft zusammen, da sind einige gute Spieler dabei. Da sind sehr viele schnelle Spieler im Team“, betonte der Coach mit Blick auf Bahar. Heidenheim habe das schmerzhaft erfahren müssen. Gerade gegen das Tempo des Außenseiters ist also höchste Konzentration gefragt.

DFB-Pokal: Jeddeloh-Boss tippt auf Elfmeterschießen

Für Gesprächsstoff sorgte Jeddelohs Sportdirektor Olaf Blancke. „Wir gewinnen im Elfmeterschießen“, prophezeite er. Leitl reagierte gelassen. „Wir sind gewarnt. Wir haben uns auf ein Elfmeterschießen vorbereitet, weil es ein Teil des Spiels sein kann.“ An eine Verlängerung samt Strafstoß-Krimi glaubt der Hertha-Trainer allerdings nicht.

„Ich glaube aber nicht, dass wir ins Elfmeterschießen müssen“, stellte Leitl klar. Trotz der hohen Belastung der vergangenen Wochen will er keine geschwächte Elf aufbieten. „Es wird keine große Rotation geben.“ Hertha geht das Spiel damit mit voller Kapelle an, um eine Pokalblamage zu vermeiden.

Hertha News: 5.500 Fans reisen nach Oldenburg

Gespielt wird im ausverkauften Marschwegstadion, das 10.000 Zuschauer fasst. 5.500 Anhänger begleiten Hertha dabei aus Berlin. „5.500 aus Berlin auf einen Mittwochabend – das ist sensationell, vielen Dank dafür“, freute sich Leitl. Das Gästelager dürfte damit einen großen Teil der Arena füllen.

Für die Mannschaft sei das ein verdienter Lohn für ihre Leistungen. „Es zeigt, wie eng dieses Band zwischen Fans und Mannschaft inzwischen ist“, betonte der Trainer. Mit dieser Unterstützung im Rücken will Hertha in Oldenburg nun den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen und dem Außenseiter keine Chance auf die Überraschung lassen.

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