Hamburger SV News beim Fußball heute: Der 3:2-Sieg in Hoffenheim hat für den Hamburger SV einen bitteren Beigeschmack. Kapitän Nicolai Remberg hat sich das Kreuzband gerissen und fällt wohl für den Rest der Saison aus. Immerhin könnten gegen Stuttgart gleich drei Spieler zurückkehren, wie mopo.de und kicker.de berichten.
Hamburger SV: Kreuzbandriss bei Kapitän Remberg
Kurz vor der Pause verletzte sich der 26-Jährige in Sinsheim. Eine Untersuchung im Athleticum am Volkspark bestätigte am Samstagabend nach der Rückkehr laut kicker.de den Riss des vorderen Kreuzbands im rechten Knie. Nur wenn Operation und Reha perfekt verlaufen, wird der Ex-Kieler gegen Saisonende wieder eine Option.
Trainer Merlin Polzin hatte nach dem Schubladentest auf dem Platz bereits das Schlimmste befürchtet: „Es sieht maximal beschissen aus.“ Den zweiten Sieg in Serie feierte Remberg trotzdem mit den 10.000 mitgereisten Fans, gestützt auf Krücken und mit einer großen Knieschiene. Das Bild unterstreicht, welche Bedeutung der Kapitän für die Mannschaft hat.
Merlin Polzin: Remberg steht für den neuen HSV
Entsprechend geschockt zeigte sich der Trainer. „Das ist ein ganz bitterer Moment für ‚Rambo‘ und für uns“, sagte Polzin laut des Fachmagazins. Er begründete: „Er steht dafür, was den neuen HSV ausmacht. Er ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir uns unsere Jungs vorstellen.“
Yussuf Poulsen, der vor Remberg die Kapitänsbinde trug, weiß ebenfalls um den Verlust. „Wenn du deinen Kapitän und absoluten Anführer verlierst, wird es schwierig“, sagte Poulsen demnach. Zudem betonte er: „‚Rambo‘ spielt eigentlich immer 90 Minuten. Nun bricht etwas zusammen, das sich erst wieder finden muss.“
Kofi Amoako: Chance als Remberg-Ersatz
Anders als in der vergangenen Saison hat der HSV diesmal aber einen direkten Ersatz parat. Kofi Amoako kam im Sommer aus Dresden genau als Backup für Remberg. Nach einem schwierigen Start in Hamburg könnte für den 21-Jährigen nun die Chance auf der Sechserposition kommen.
In Hoffenheim reagierte Polzin zunächst mit Miro Muheim, der in der vergangenen Saison als eingerückter Spielmacher agierte. Nach anfänglichen Problemen in der Defensive drehte der linke Schienenspieler die Partie mit einer Vorlage und dem Siegtreffer, nachdem er mit Amoakos Einwechslung wieder auf die linke Seite gerückt war.
Hoffenheim gegen HSV: Møller Wolfe glänzt als Aushilfe
Eine Schlüsselrolle spielte auch David Møller Wolfe. Weil Zakaria El Ouahdi und sein Vertreter Bakery Jatta fehlten, half er auf der ungewohnten rechten Schienenposition aus und machte seine Sache gut. Zudem holte er die Gelb-Rote Karte gegen Hoffenheims Bernardo (65.) heraus, ein Wendepunkt in der Partie.
Laut des Fachmagazins zeigte die Mannschaft, dass sie die Ausfälle von Albert Grønbaek, Patson Daka, El Ouahdi, Jatta und das frühe Aus von Remberg mit einer aufopferungsvollen Leistung auffangen kann. Dabei muss der Coach nach einer Verletzungsserie in den vergangenen zweieinhalb Wochen derzeit auf sechs Spieler verzichten.
HSV gegen Stuttgart: Drei Rückkehrer in Sicht
Entlastung könnten nun gleich drei Rückkehrer bringen. Wie mopo.de berichtet, sollen El Ouahdi (Infekt) sowie Jatta und Bilal Nadir (beide Adduktorenprobleme) nach einem freien Tag am Dienstag ins individuelle Training einsteigen. Läuft alles nach Plan, wären sie ab Mittwoch wieder im Mannschaftstraining und damit Optionen gegen Stuttgart.
Uneinig sind sich die Berichte bei Grønbaek. Während das Fachmagazin ihn nach seinem Muskelfaserriss am Samstag gegen den VfB zurückerwartet, kommt das Spiel für ihn und Daka laut der Hamburger Zeitung noch zu früh. Beide haben das Schlimmste demnach überstanden und intensivieren in dieser Woche ihr individuelles Training.
HSV-Spielplan: Vier Spiele in 13 Tagen
Die Pause darf trotzdem nicht lange dauern. Nach dem Stuttgart-Spiel warten auf die Hamburger vier Partien in 13 Tagen: in Paderborn (24. Oktober), das Doppel gegen Frankfurt im Pokal (27. Oktober) und in der Liga (1. November) sowie Gladbach (6. November).
Gerade in dieser Phase braucht Polzin jeden fitten Spieler. Der Ausfall seines Kapitäns wiegt deshalb doppelt schwer, auch wenn Amoako und Muheim bereitstehen. Mit den Rückkehrern könnte der HSV gegen Stuttgart aber zumindest personell wieder etwas durchatmen und den Schwung aus zwei Siegen in Folge mitnehmen.
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Bundesliga: Tipps & Quoten
Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln
16.10.2026, 20:30 Uhr - Deutsche Bank ParkFC Schalke 04 - 1. FSV Mainz 05
17.10.2026, 15:30 Uhr - Veltins-ArenaHamburger SV - VfB Stuttgart
17.10.2026, 15:30 Uhr - VolksparkstadionSV Elversberg - FC Augsburg
17.10.2026, 15:30 Uhr - URSAPHARM-Arena an der KaiserlindeUnion Berlin - Borussia Dortmund
17.10.2026, 15:30 Uhr - Stadion An der Alten FörstereiWerder Bremen - SC Paderborn
17.10.2026, 15:30 Uhr - Wohninvest WeserstadionFC Bayern - RB Leipzig
17.10.2026, 18:30 Uhr - Allianz ArenaBayer Leverkusen - SC Freiburg
18.10.2026, 15:30 Uhr - BayArenaBorussia Mönchengladbach - TSG Hoffenheim
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