Bundesliga-Angebote abgelehnt, beim 1. FC Nürnberg geblieben – und nun als Führungsstürmer der 2. Liga und erstmaliger Nationalspieler belohnt. Mohamed Alì Zoma hat im Sommer eine wegweisende Entscheidung getroffen. Dass sie richtig war, zeigt er aktuell eindrucksvoll.
FCN-Torjäger Zoma: Bundesliga-Angebote abgelehnt – und es war richtig
Gegenüber Sport Bild bestätigte Zoma erstmals das Interesse zweier Bundesligisten: „Es gab aus der Bundesliga Interesse von Werder Bremen und dem FC Augsburg. Das war schon besonders. Aber am Ende wurde entschieden, dass ich beim 1. FC Nürnberg bleibe“, sagte er via transfermarkt.
Anfangs war es nicht leicht: „Es war am Anfang keine einfache Situation für mich. Doch mittlerweile fühle ich mich richtig gut mit der Entscheidung. Ich habe hier eine Verantwortung – denn wir wollen hier etwas Besonderes schaffen, und ich glaube daran. Dazu liebe ich die Fans in Nürnberg.“
1. FC Nürnberg: Zoma trifft sechsmal, 20 Mio. Ablöse – und Klose als Schlüssel
Der Verbleib zahlte sich sportlich aus. Gleich am ersten Spieltag erzielte Zoma beim 3:0 gegen Dynamo Dresden einen Dreierpack, in sechs Zweitligaspielen traf er sechsmal und führt die Torjägerliste an. Im Marktwert-Update am 29. September soll er zum wertvollsten Zweitliga-Profi aufsteigen.
Nürnberg hatte im Sommer gelassen reagiert und mindestens 20 Millionen Euro Ablöse gefordert – eine Summe, die weder Werder, Augsburg noch internationale Interessenten wie West Ham, Paris oder Florenz zu zahlen bereit waren, wie sport.de berichtet. Der bis 2029 gebundene Zoma war für 1,5 Millionen Euro aus Italien gekommen.
Nürnberg-Star Zoma: Mancini nominiert ihn für Italiens Nationalmannschaft
Großen Anteil an seiner Entwicklung schreibt Zoma Trainer Miroslav Klose zu: „Am Anfang dachte ich an einen Scherz, als er sich meldete. Auf einmal ist er am Telefon und möchte mich haben – ein unglaubliches Gefühl.“ Kloses Italienischkenntnisse aus seiner Lazio-Zeit erleichterten die Eingewöhnung erheblich.
Die Belohnung kam zuletzt in Form der ersten Nominierung für Italiens Nationalmannschaft durch Trainer Roberto Mancini. „Für mich ist das unglaublich. Alle Spieler, die für Italien infrage kommen, spielen eigentlich in der 1. Liga. Ich bin sehr dankbar für die Chance“, sagte Zoma via fussballtransfers.
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