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Eintracht Frankfurt: Kalimuendo zu teuer – Stuttart-Stürmer wird zum Plan B

Frankfurt-Fans

Fußball heute: Eintracht Frankfurt sucht weiter einen durchschlagskräftigen Mittelstürmer – doch der Wunschkandidat wird immer teurer. Während sich ein Transfer von Arnaud Kalimuendo zu zerschlagen droht, taucht nun mit VfB-Angreifer Ermedin Demirovic ein neuer Name auf.

Eintracht Frankfurt: Der Wunschkandidat wird zu teuer

Lange führte in Frankfurt kein Weg an Arnaud Kalimuendo vorbei. Als Leihspieler hatte der 24-Jährige in der Rückrunde überzeugt, doch die Chancen auf eine feste Verpflichtung schwinden zusehends. Wie tag24 berichtet, dürfte der Franzose für die Hessen schlicht zu teuer werden – zumal die Einnahmen aus dem Europapokal fehlen.

Konkret verlangt sein Klub Nottingham Forest inzwischen offenbar rund 35 Millionen Euro, wobei ein Modell mit Leihe und anschließender Kaufpflicht im Raum steht. Zum Vergleich: Ihre bereits vereinbarte Kaufoption über 27 Millionen hatte die Eintracht nicht gezogen, weil diese Summe ohne europäische Einnahmen nicht zu stemmen war. Sportvorstand Markus Krösche soll höchstens rund 20 Millionen investieren wollen – eine Lücke von etwa 15 Millionen, die kaum zu überbrücken scheint. Auch der Champions-League-Teilnehmer Betis soll laut dem Portal ABC de Sevilla an Kalimuendo interessiert sein.

Neuer Name: Ermedin Demirovic

Also schaut sich die Eintracht nach Alternativen um – und wird womöglich beim Liga-Konkurrenten VfB Stuttgart fündig. Wie die hessenschau unter Berufung auf die Bild berichtet, ist Ermedin Demirovic in den Fokus der Frankfurter geraten. Der 28-Jährige käme mit zwölf Bundesligatoren aus der Vorsaison im Gepäck und könnte dem Angriff sofort weiterhelfen. Als Ablöse steht eine Summe um 20 Millionen Euro im Raum, auch das kolportierte Gehalt von rund 3,5 Millionen läge im Frankfurter Rahmen.

Möglich wurde das Gedankenspiel durch einen Zugang in Stuttgart: Nach der Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic für kolportierte 25 Millionen Euro ist ein Abgang Demirovics laut sport.de „nicht mehr ausgeschlossen“ – bei einem Angebot um die 20 Millionen zeigte sich der VfB demnach gesprächsbereit.

Warum ein Deal alles andere als sicher ist

Trotzdem ist Vorsicht geboten. Einen Kontakt zwischen den Klubs soll es bislang nicht gegeben haben, und ob Demirovic überhaupt weg will, ist offen. Der Angreifer fühlt sich in Stuttgart nach Angaben der Bild sehr wohl und scheut den Konkurrenzkampf mit Pejcinovic keineswegs. Sein Vertrag im Ländle läuft noch bis 2029.

Seine Qualität ist ohnehin unbestritten: In 183 Bundesligaspielen bringt es Demirovic auf 57 Tore und 35 Vorlagen, allein für den VfB stehen 27 Treffer und sechs Assists zu Buche. Für die Eintracht bleibt die Lage damit angespannt – der Wunschkandidat ist teuer, die Alternative womöglich schwer zu bekommen. Vielleicht hilft am Ende nur Geduld, bis sich der Markt zum Ende der Transferperiode am 1. September bewegt.

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