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BVB plant drei Vertragsverlängerungen – Lehre aus einem Abgang

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Fußball heute: Nach der Verlängerung mit Trainer Niko Kovac (54) nimmt Borussia Dortmund die nächsten wichtigen Personalien in Angriff. Wie Bild berichtet, sollen die Verträge von Waldemar Anton (30), Julian Ryerson (28) und Gregor Kobel (28) vorzeitig ausgedehnt werden. Bei Anton gab es laut Sky bereits einen ersten Gipfel. Zudem rückt ein polnisches Talent in den Fokus.

Borussia Dortmund: Nach Kovac sollen drei Stars verlängern

Am Dienstag hatte der Revierklub offiziell gemacht, dass Kovac bis 2029 bleibt. Zuvor waren bereits die Arbeitspapiere von Geschäftsführer Carsten Cramer (57) und Sport-Boss Lars Ricken (50) langfristig verlängert worden. Die Führungsebene ist damit gesichert. Nun soll die gleiche Beständigkeit auch auf dem Rasen folgen.

Ein Trio, das die Defensive trägt, steht dabei im Fokus. Alle drei Kontrakte enden 2028, keinesfalls wollen die Verantwortlichen im kommenden Sommer mit ihnen ins letzte Vertragsjahr gehen. Genau dann würde die Restlaufzeit auf zwölf Monate schrumpfen. Der Verhandlungsspielraum der Borussia wäre in dieser Phase deutlich kleiner.

BVB: Die Lehre aus dem Fall Adeyemi

Offenbar spielen die Erfahrungen mit Karim Adeyemi (24) eine zentrale Rolle. Der Offensivspieler hatte eine Verlängerung über 2027 hinaus immer wieder hinausgezögert und nach einem Angebot des FC Barcelona schließlich abgelehnt. Inklusive Boni kassiert Dortmund für ihn nur rund 30 Millionen Euro – in etwa jene Summe, die der Klub 2022 an Salzburg überwiesen hatte.

Ein ähnliches Szenario will die Borussia diesmal vermeiden. Mit Kobel und Ryerson sind zeitnah Gespräche geplant, höchste Priorität genießt nach Informationen des Senders aber Anton. Beim Abwehrchef wird laut Bild auch der schnellste Abschluss erwartet. Beide Seiten wissen demnach, was sie aneinander haben, und verfolgen das gleiche Ziel.

Waldemar Anton: Erster Gipfel mit Ricken und Book

In der vergangenen Woche trafen sich die Berater des Innenverteidigers in Dortmund mit Ricken und Sportdirektor Ole Book (40), wie Sky erfahren hat. Die Klubbosse sendeten dabei klare Signale, dass Anton auch künftig eine zentrale Rolle spielen soll. Eine Verlängerung würde demnach mit einer Anpassung seiner Bezüge einhergehen.

Noch befinden sich die Gespräche in einem frühen Stadium. Anton selbst kann sich demnach aber einen langfristigen Verbleib vorstellen. Seit seinem Wechsel im Sommer 2024 hat sich der 30-Jährige zum klaren Abwehrboss und Stammspieler unter Kovac entwickelt und kommt bereits auf 94 Partien für den BVB. Zudem zählt er unter Bundestrainer Jürgen Klopp zum Kreis der Nationalmannschaft.

Julian Ryerson: BVB will Premier-League-Klubs zuvorkommen

Ryerson soll als Nächster an die Reihe kommen. Schon im Sommer hatten die Bosse dem Rechtsverteidiger offenbar signalisiert, dass sie verlängern wollen, und den Start der Gespräche für November angepeilt. Geschätzt wird der Norweger vor allem für seine Arbeitsmoral. In der vergangenen Saison war er zudem der beste Vorlagengeber der Borussia.

Entsprechend groß ist das Interesse von außen. Bereits im vergangenen Sommer sollen Klubs aus der englischen Premier League ihre Fühler nach Ryerson ausgestreckt haben. Eine Einigung in den kommenden Monaten würde diesen Interessenten den Weg versperren. Für Dortmund wäre es zugleich ein Signal, dass Leistungsträger nicht automatisch nach England abwandern.

Gregor Kobel: Weidenfeller als Vorbild

Beim Schlussmann rechnet sich der BVB ebenfalls gute Chancen aus. Interesse aus dem Ausland gibt es zwar ständig, für einen Wechsel müsste aber erst das Tor eines Weltklubs frei werden. Die Wertschätzung ist auf beiden Seiten groß. Kobel soll zudem der Gedanke reizen, in Dortmund zur Legende zu werden, so wie einst Roman Weidenfeller.

Rückenwind für die anstehenden Verhandlungen liefern die jüngsten Verlängerungen. Sie zeigen den drei Profis, dass der eingeschlagene Weg fortgesetzt wird und weitere Entwicklungsschritte erkennbar sind. Für Ricken und Book beginnt damit eine richtungsweisende Phase, in der die Achse der Mannschaft langfristig gesichert werden soll.

Marcel Reguła: Geheimtreffen in Dortmund

Gleichzeitig blickt der Klub bereits auf mögliche Verstärkungen. Am Donnerstag wurden die Berater von Marcel Reguła gemeinsam mit Book und David Blacha in Dortmund gesichtet, so der Sender. Der offensive Mittelfeldspieler von Zagłębie Lubin wird schon länger beobachtet. Die Verantwortlichen trauen ihm einen ähnlichen Weg wie Klublegende Łukasz Piszczek zu.

Piszczek war einst vom Offensivspieler zu einem der besten Rechtsverteidiger Europas umgeschult worden. Lubin soll für das Talent sieben bis acht Millionen Euro fordern. Ob ein Wechsel schon im Winter klappt, hängt unter anderem von seiner Entwicklung und der Kaderplanung ab. Klar ist aber, dass Dortmund neben den Verlängerungen bereits die nächsten Bausteine sucht.

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