BVB News beim Fußball heute: Jadon Sancho bleibt vereinslos – und beim BVB ist das kein Zufall. Sportdirektor Ole Book hat eine mögliche Rückkehr des 26-Jährigen mit einem klaren Machtwort beendet: „Der kann uns nicht helfen! Thema erledigt.“ Dahinter steckt mehr als ein Urteil.
BVB: Book verhindert Sancho-Rückkehr – „Thema erledigt“
Laut Sport Bild soll sich BVB-Präsident Watzke für seinen einstigen Schützling starkgemacht haben, Sportgeschäftsführer Ricken soll intern Zweifel gehabt haben. Letztlich entschied Books Veto – und das hatte Methode, wie absolutfussball berichtet. Die Regel dahinter ist neu.
Seit diesem Sommer gilt beim BVB nach Unstimmigkeiten in der Ära Sebastian Kehl eine neue Transferregel: Statt Mehrheitsprinzip braucht es nun absolute Einigkeit von Trainer, Sportdirektor und Geschäftsführer. Erstmals berichtet hatten dies die Ruhr Nachrichten Mitte August, so spox.
Borussia Dortmund: Neue Transferregel – Couto-Flop als Wendepunkt
Hintergrund der Regeländerung ist der Transferflop Yan Couto. 2024 hatte Trainer Sahin den Brasilianer trotz interner Zweifel durchgesetzt. Der BVB zahlte fünf Millionen Leihgebühr plus einer Kaufpflicht von 25 Millionen Euro – bei nur 27 Pflichtspielen.
Couto wechselte diesen Sommer für drei Millionen Euro Leihgebühr zu Como. Das neue Einstimmigkeitsprinzip soll genau solche Fehlkäufe künftig verhindern. Bemerkenswert: Books Urteil über Sancho kontrastiert mit seiner eigenen früheren Aussage, wie fussballtransfers berichtet. „Wir wissen alle, dass er ein hochveranlagter Spieler ist.“
Sancho beim BVB gescheitert – FK Krasnodar lehnte ebenfalls ab
Dazu wird der Kontext klar: Sancho hatte den BVB 2021 für 85 Millionen Euro Richtung Manchester United verlassen. Dort konnte er sich nie durchsetzen, geriet nach einem Zerwürfnis mit ten Hag endgültig ins Abseits – mit Leihen zu Chelsea, dem BVB und zuletzt Aston Villa.
Wo Sancho unterkommt, ist weiterhin offen. Laut Championat – berichtet von sport.de – wurde er dem russischen Tabellenführer FK Krasnodar angeboten. Der lehnte ab, es kam nicht einmal zu Verhandlungen. Ein Wechsel nach Russland würde zudem internationale Einsätze ausschließen.
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