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Braunschweig vs. Bochum – die Stimmen zum Spiel

VfL-Bochum-Fans

2. Liga News im Fußball heute: In der 2. Bundesliga heute musste Eintracht Braunschweig bei der Heimspiel-Premiere einen Dämpfer hinnehmen. Gegen die Gäste aus Bochum gab es eine 0:1-Niederlage. Wir haben für euch die wichtigsten Stimmen zu der Partie von eintracht.com und vfl-bochum.de gesammelt.

VfL Bochum Stimmen: „Vom Wetter her heute ein Ausnahmezustand“

Uwe Rösler: „Die Witterungsbedingungen waren für beide Mannschaften sehr schwer, das hat man dann hintenheraus gesehen. Das Spiel ging sehr bewegt los, sehr intensiv von den Braunschweigern. Sie haben die Stimmung und das Selbstvertrauen von ihrem Auftaktsieg mitgenommen. (…) In den zweiten 45 Minuten fangen wir gut an, haben gute Tiefe durch Gerrit und später durch Chris, aber wir machen das Tor nicht. Dann wird es nochmal schwer, Braunschweig versucht alles und spielt am Ende mit vier Stürmern. Da kann immer mal ein Ball durchrutschen. Aber gerade aufgrund des bitteren Resultats letzte Woche war der Sieg und die drei Punkte heute Gold wert, auch für die nächsten Wochen.“

Philipp Hofmann: „Das war vom Wetter her heute ein Ausnahmezustand, aber damit mussten die Braunschweiger auch umgehen. Wir mussten uns richtig quälen, weil wir uns richtig was vorgenommen hatten. Wir wussten, dass Braunschweig möglichst furios starten möchte, was dann auch so kam. Da haben wir zu viele Eckbälle zugelassen, aber es gut ausgehalten und wegverteidigt. Dann kamen wir besser ins Spiel, hatten mehr Ruhe am Ball und haben auch mal die Seite gewechselt. Das Tor haben wir zum richtigen Zeitpunkt gemacht, da habe ich spekuliert, dass der Ball durchrutscht, es war ein super Kontakt von Koji. (…) Wir kamen hinten nicht mehr so gut raus, die Kraft ließ auch ein bisschen nach, aber wir haben trotzdem wenig zugelassen. Das war eine super Teamleistung und ein wichtiger Sieg.“

Michael Steinwender: „Auswärts ist es immer etwas schwieriger. Die ersten 15 Minuten waren wir nicht so gut im Spiel, aber dann haben wir gezeigt, welche Qualität wir haben. Wir hätten in der ersten Halbzeit auch höher führen können, wenn wir es besser zu Ende spielen. Natürlich ist ein 1:0 immer ein enges Spiel, weil Braunschweig auch Qualität hat. Aber wir haben gut dagegengehalten und ich bin überglücklich, dass wir jetzt die ersten drei Punkte geholt haben.“

Eintracht Braunschweig Stimmen: „Den ersehnten Punkt auch nicht verdient“

Lars Kornetka: „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben an das letzte Spiel angeknüpft und gute Momente nach vorne kreiert. Dann kommt es in der 18. Minute zu der Situation mit dem Freistoß, das haben wir schon mit den Jungs in der Kabine besprochen. Das wäre einfach zu verteidigen gewesen und kostet uns am Ende das Spiel. Nichtsdestotrotz ist das ein Learning für die Zukunft. Danach kippt das Spiel, wir bekommen beim Anlaufen keinen Zugriff mehr und bekommen das Zentrum nicht mehr dicht. (…) Es ist normal, dass sich der Gegner bei so einem Spielstand am Ende hinten reinstellt und wir gegen einen tiefen Block anspielen mussten. Trotzdem bekommen wir noch gute Situationen, aber nicht in der Häufigkeit und der Klarheit, wie ich es mir am Ende gewünscht hätte. Wir haben das Ding nicht über die Linie gedrückt bekommen und uns am Ende den ersehnten Punkt auch nicht verdient.“

Kevin Ehlers: „Wir killen uns einfach selber. Einmal sind wir in der ersten Halbzeit nicht wach genug, lassen einen Freistoß schnell ausführen. Das  wird auf dem Niveau knallhart bestraft. Wir schauen alle zum Ball und träumen. Da müssen wir wacher sein. Dann laufen wir für 45 Minuten an, machen eigentlich das ganze Spiel. Heute haben wir uns selbst nicht belohnt und uns eigentlich auch um die eigene Arbeit gebracht. Wir sind eigentlich gut reingekommen und hatten eine gute Energie auf dem Platz. Dann sind es ein, zwei Aktionen, in denen das Spiel härter wird und da lassen wir uns den Schneid abkaufen. Da müssen wir die Energie beibehalten. So ist es dann eben zu einfach. Für nächste Woche müssen wir die einfachen Fehler abstellen. Wir haben nun genügend Zeit, die Sachen aufzuarbeiten.“

Thorben Hoffmann: „Von der Art und Weise war es ein sehr ähnlicher Auftritt wie in der vergangenen Woche. Wir waren mutig mit dem Ball und sind sehr hoch angelaufen. Wir haben dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt, aber bringen uns um unseren eigenen Lohn, weil wir einmal nicht wach sind. Das bestraft eine individuell sehr gute Bochumer Mannschaft heute. Ich will nicht als schlechter Verlierer dastehen, aber es fühlt sich heute unfair an und mit dem Gefühl saßen wir gerade auch in der Kabine. (…) Bis zum Tor war Bochum am Schwimmen und durch das Tor holen wir sie wieder rein. Da kann ich nur sagen: Herzlich Willkommen in der Zweiten Liga.“

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