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1. FC Magdeburg: Sander verrät, warum zwei Chefs funktionieren

Fußball heute: Seit einem Jahr leiten Petrik Sander und Pascal Ibold gemeinsam als Cheftrainer die Geschicke des 1. FC Magdeburg. Wie Magdeburg Blau Weiss unter Berufung auf die Volksstimme berichtet, war anfangs sogar Sportdirektor Peer Jaekel skeptisch. Inzwischen erlebt das Duo seine bislang erfolgreichste Phase.

1. FC Magdeburg: Auch Jaekel zweifelte zunächst am Trainerduo

Sander macht aus den anfänglichen Zweifeln kein Geheimnis. „Auch Peer (Sportdirektor Jaekel, d. Red.) war zunächst skeptisch, weil er sich nicht vorstellen konnte, wie das Ganze genau abläuft“, sagte der Coach der Volksstimme. Lange hielt die Skepsis allerdings nicht an. Die Entwicklung der Mannschaft hat die Bedenken seither entkräftet.

„Nach kurzer Zeit war er jedoch positiv überrascht, wie wir das händeln“, ergänzte Sander. Jaekel hatte zuvor Otmar Schork als Sportdirektor abgelöst, als die beiden Trainer den Klub bereits aus dem Tabellenkeller geführt hatten. Statt einen Neuanfang auf der Bank zu wagen, verlängerte er die Verträge von Sander und Ibold. Das war ein klares Bekenntnis zu den beiden Trainern.

FCM-Trainer Sander: Klare Anlaufpunkte für die Spieler

Ein Erfolgsrezept für jeden Verein sieht Sander in zwei gleichberechtigten Cheftrainern zwar nicht, wie er offen einräumt. Für Magdeburg passe das Modell derzeit aber. „So wie die Konstellation jetzt ist, haben die Spieler klare Anlaufpunkte, können sich aussuchen, wer ihr Vertrauen genießt und wer sie in der Situation besser versteht“, erklärte er.

Ibold schätzt die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen „Trainerfuchs“ ebenso. Er beschreibt die Partnerschaft als harmonisch und ganz auf Ergebnisse ausgerichtet. „Sonst hätte irgendeiner von uns über die Jahre auch schon die Handbremse gezogen“, betonte er. Ohne diese Einigkeit hätte das Modell nach seinen Worten also kaum Bestand gehabt.

2. Bundesliga: Magdeburg klettert bis auf Rang vier

Sportlich spricht die Bilanz eine deutliche Sprache. Unter dem Duo kletterte der FCM vom Abstiegskampf bis in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga. Aktuell belegt Magdeburg Rang vier, und das nur ein Jahr nach dem Amtsantritt der beiden. Aus dem einstigen Sorgenkind ist damit ein Verfolger der Aufstiegsplätze geworden.

Für Sander und Ibold ist es die erfolgreichste Phase ihrer gemeinsamen Amtszeit. Erst die Rettung aus dem Tabellenkeller, dann das Vertrauen des neuen Sportdirektors, nun der Sprung nach oben – Jaekels Entscheidung hat sich bislang ausgezahlt. Ob das Modell mit seinen zwei Anlaufpunkten den Klub dauerhaft trägt, zeigen die kommenden Wochen.

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