Der SC Freiburg übernimmt in der Anfangsphase zunehmend die Kontrolle! In der sechsten Minute sorgt Jordy Makengo über die linke Seite für Gefahr. Derry Scherhant kommt anschließend im Strafraum zum Abschluss, bleibt mit seinem Versuch allerdings an der Berliner Defensive hängen. Wenige Sekunden später probiert es Maximilian Eggestein aus der Distanz, verzieht jedoch deutlich.
Auch danach bleiben die Breisgauer spielbestimmend. In der neunten Minute bringt Scherhant einen Freistoß von links gefährlich in den Strafraum, wo Igor Matanović den Ball unbedrängt per Kopf verlängert. Doch Union-Keeper Frederik Rönnow ist aufmerksam und fängt die Kugel sicher ab.
Von den Eisernen ist offensiv dagegen noch kaum etwas zu sehen! Die Gäste versuchen zwar immer wieder, über die Außenbahnen nach vorne zu kommen, verlieren den Ball aber regelmäßig durch ungenaue Zuspiele. Nach zwölf Minuten wartet Union weiterhin auf den ersten Abschluss und hat es noch nicht gefährlich in den Freiburger Strafraum geschafft.
Freiburg vs. Union Berlin live: Rönnow hält die Null – SC drückt auf die Führung!
Freiburg bleibt klar am Drücker! In der 15. Minute dribbelt sich Derry Scherhant halblinks in den Strafraum, lässt einen Gegenspieler stehen und zieht flach ab. Doch Frederik Rönnow ist zur Stelle und hält sicher. Nur zwei Minuten später kommt Igor Matanović nach einer Flanke von Niklas Beste zum Kopfball, setzt die Kugel allerdings knapp am rechten Torwinkel vorbei.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nach 21 Minuten verbuchen die Breisgauer rund zwei Drittel des Ballbesitzes und führen in der Torschussstatistik mit 5:0! Union findet offensiv überhaupt nicht statt, verliert bei eigenen Angriffsbemühungen immer wieder den Ball und kommt kaum über die Mittellinie hinaus.
Freiburg vs. Union Berlin: Hitzige Zweikämpfe – Scherhant prüft Rönnow erneut!
Jetzt wird es zunehmend ruppiger! In der 19. Minute sieht Unions Zeno Van den Bosch nach einem Halten gegen Yuito Suzuki die Gelbe Karte. Acht Minuten später wird auch Freiburgs Yannik Engelhardt verwarnt, nachdem er Livan Burcu im Mittelkreis mit der Sohle erwischt. Kurz darauf geraten Tim Skarke und Matthias Ginter gleich zweimal aneinander. Besonders beim zweiten Zweikampf geht es ordentlich zur Sache – Ginter beschwert sich anschließend über die harte Gangart seines Gegenspielers.
Spielerisch verliert die Partie in dieser Phase etwas an Tempo. Freiburg hat weiterhin mehr Ballbesitz, findet gegen die kompakte Berliner Defensive aber nur selten den entscheidenden Pass. In der 33. Minute versucht es Scherhant deshalb direkt mit einem Freistoß aus dem linken Halbfeld. Sein Schlenzer kommt aufs Tor, doch Rönnow positioniert sich rechtzeitig und fängt den Ball sicher.
Ohne Treffer ging es also in die Pause. Dann erlaubte sich Rani Khedira einen entscheidenden Lapsus. Eine Hereingabe von Beste leitete der Unionler ins eigene Tor (55.). Geschockt von diesem Gegentor nutzte Yuito Suzuki die Unsicherheit bei den Köpenickern, um zügig das 2:0 nachzulegen. Scherhant hatte perfekt aufgelegt und der Japaner dann die Kugel per Lupfer über Rönnow ins gegnerische Netz befördert (67.).
Die Frage, ob dem 1. FC Union Berlin noch die Wende gelingen würde, beantwortete der Sport-Club dann nicht mit einem klaren Nein. Andras Schäfers Foul wurde in der 83. Minute mit Strafstoß für die Hausherren geahndet. Aber Frederik Rönnow parierte den Schuss von Grifo richtig stark (85.). Kurz danach war Schluss. Der SC Freiburg hat durch den Sieg Platz drei in der Bundesliga-Tabelle bestätigt.
