2. Bundesliga heute: Tazemeta trifft, Krahl hält! Am 11. Spieltag unterlag der VfL Osnabrück dem 1. FC Kaiserslautern mit 0:1. Der eingewechselte Thierry Tazemeta erzielte in der 55. Minute den einzigen Treffer der Partie. Alle Aussagen stammen aus der Berichterstattung des SWR, Torsten Lieberknecht äußerte sich zunächst am ARD-Mikrofon. Hier findest du die Stimmen zum Duell Osnabrück gegen Kaiserslautern.
Osnabrück vs. Kaiserslautern Stimmen – Lieberknecht: „Dann haben wir Julian Krahl“
Julian Krahl entschärfte mehrere Osnabrücker Möglichkeiten, unter anderem gegen Adrian Beck.
Torsten Lieberknecht (Cheftrainer 1. FC Kaiserslautern) am ARD-Mikrofon: „Wir hatten gute Ballbesitzpassagen, aber uns hat zunächst so ein bisschen Dynamik nach vorne gefehlt. In der zweiten Halbzeit war die Dynamik besser. Wir waren dann auch viel schärfer im Gegenpressing und haben aus den wenigen Chancen, die wir hatten, das Tor gemacht.“
Großen Anteil am Erfolg hatte aus seiner Sicht die Arbeit gegen den Ball: „Dann haben wir eben eine defensive Stärke entwickelt. Auch zusammen mit unserem Torhüter, der immer zur Stelle ist.“
Laut SWR lobte Lieberknecht zudem die Abläufe in der Abwehr, nach dem Seitenwechsel habe es allerdings zu wenig Entlastung gegeben. Über die Einsatzbereitschaft und seinen Keeper sagte er: „Es haut sich jeder rein, bis zum Schluss. Und wenn einer durchkommt, dann haben wir Julian Krahl.“
Stimmen zum Spiel vom 1. FC Kaiserslautern – Tazemeta: „Ich will immer mein Bestes geben“
Thierry Tazemeta brauchte nach seiner Hereinnahme nicht lange.
Thierry Tazemeta (1. FC Kaiserslautern, Torschütze zum 0:1) laut SWR: „Ich freue mich über die drei Punkte. Jeder hat 100 Prozent gegeben, es war eine tolle Teamleistung. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft.“
Seine Rolle im Kader nimmt er an: „Ich versuche, der Mannschaft zu helfen, egal ob ich von Anfang an oder zehn Minuten spiele. Ich will immer mein Bestes geben.“
Osnabrück vs. Kaiserslautern Stimmen – Lieberknecht über Prtajin: „Er bekommt seine Zeit“
Ivan Prtajin kehrte nach seinem Achillessehnenriss laut SWR erstmals in die erste Elf zurück und wurde wie vorab abgesprochen zur Pause ausgewechselt.
Über den Angreifer sagte der FCK-Coach: „Mit ihm haben wir eine andere Komponente in unserem Spiel, weil wir ihn mehr über Flanken finden wollten. Das ist uns aber bis auf wenige Ausnahmen nicht gelungen.“
Dennoch bewertete er den Einsatz positiv: „Es ist trotzdem wichtig, dass er jetzt mal von Anfang an gespielt hat. Er bekommt seine Zeit, weiß aber auch, dass wir noch Schritte machen müssen, bis er wieder der Alte ist.“
Mit Blick auf die Unterbrechung des Ligabetriebs erklärte er: „Wenn man mit einem Sieg in diese Pause geht, dann fällt einem vieles leichter. Wir werden den Jungs jetzt ein paar Tage freigeben, weil der Oktober sehr intensiv war. Dann gehört es dazu, dass sie mal den Kopf freikriegen.“
