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NBA: „The only reason is his father“ – harte Kritik an Lakers-Entscheidung

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Elf Minuten in acht Spielen, 1,0 Punkte im Schnitt – und ein Kaderplatz, für den ein Erstrundenpick weichen musste. Bronny James steht bei den Los Angeles Lakers in seiner dritten NBA-Saison so stark in der Kritik wie nie, und Ex-Profi Kwame Brown hat ihr nun eine besonders scharfe Stimme gegeben. „This is a shame“, sagte Brown laut basketballnews.com über den Verbleib des 22-Jährigen im Kader.

NBA: Kwame Brown attackiert Bronny James – „This ain’t for the little boys“

Browns Abrechnung fiel deutlich aus. Die NBA sei nichts für kleine Jungs und Weicheier, es sei unfassbar, dass jemand seinen Job an Bronny verloren habe – ein Spieler, der hart gearbeitet und wirklich geglaubt habe, es in die Liga schaffen zu können. „The only reason why everybody is okay with it is because of his father“, so Brown weiter. Eine derart offene Attacke auf einen Kaderplatz ist selbst in der NBA ungewöhnlich.

Die Zahlen stützen die Kritik. In vier Einsätzen kommt Bronny auf 1,0 Punkte im Schnitt, in den ersten acht Spielen stand er insgesamt elf Minuten auf dem Parkett. Einen Platz in JJ Redicks Rotation hat er sich nicht erkämpft – und das in einer Saison, in der die Lakers ihm gegenüber einem Spieler den Vorzug gaben, der im Draft 38 Plätze vor ihm aufgerufen worden war.

Lakers-Kaderentscheidung: Knecht musste gehen, Bronny blieb

Konkreter Anlass war die Kaderentscheidung vor der Saison. Die Lakers mussten von 16 auf 15 garantierte Verträge kürzen und entließen Dalton Knecht, den 17. Pick von 2024, während Bronny als 55. Pick blieb – auch Jaden Hardy war Kandidat. Knecht unterschrieb später einen Two-Way-Vertrag bei Meister New York. Angebliche Wut-Posts von ihm stammten laut basketballnews.com von einem Parodie-Account.

Ohne LeBron James im Kader fällt nun der reale oder gefühlte Schutz weg. Bronnys laufende Saison ist garantiert, das Folgejahr ist eine Team-Option – bei anhaltender Leistungsflaute könnten die Lakers ihn im Sommer in die Free Agency entlassen. Was vor einem Jahr noch als Familienprojekt galt, ist damit zu einer rein sportlichen Frage geworden, die der Guard nur auf dem Feld beantworten kann.

Bronny James: „Prove myself as Bronny instead of LeBron“ – noch nicht eingelöst

Beim Media Day Ende September hatte er selbst den Anspruch formuliert. „You guys know me as Bronny. My real name is LeBron. I’ve been doing this for however long, so I think it’s a motivating factor for me just getting up every day and trying to prove myself as Bronny instead of LeBron“, sagte er damals. Eingelöst hat er dieses Versprechen laut des Berichts bislang nicht.

Für die Lakers ist die Debatte ein unangenehmes Nebengeräusch. Solange Bronny kaum spielt, bleibt der Kaderplatz ein Streitthema – und mit jedem Spiel ohne Einsatz wächst die Zahl derer, die Browns Sicht teilen. Die Team-Option für das kommende Jahr gibt dem Klub einen Ausweg. Ob er ihn nutzt, dürfte davon abhängen, ob der 22-Jährige in den verbleibenden Monaten endlich Argumente liefert.

 

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