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Karlsruhe vs. Heidenheim – Stimmen: “Eine absolut verdiente Niederlage”

KSC-Fans

Fußball heute: Der Karlsruher SC hat das Baden-Württemberg-Duell in der 2. Bundesliga heute gegen den 1. FC Heidenheim mit 2:1 für sich entschieden. Tim Civeja brachte den KSC in Führung, ehe Kapitän Marvin Wanitzek mit einem Freistoßtor in der Schlussphase für das zwischenzeitliche 2:0 sorgte. Die Badener sammeln so drei wichtige Punkte und verschafften sich etwas Luft im Tabellenkeller. Wir haben für euch die Stimmen zur Partie von fc-heidenheim.de und ksc.de gesammelt.

Karlsruhe vs. Heidenheim – Trainer-Stimmen: „War eine verdiente Führung“

Maximilian Senft (Cheftrainer Karlsruher SC): „ An unsere Jungs: Wie mutig sie von der ersten Sekunde an heute das Spiel bestritten haben! Wir sind in unserer Entwicklung gerade an einem Punkt, an dem wir gegen viele Widerstände ankämpfen müssen, und hatten dann auch noch den Ausfall von Marcel Franke, den Paul Schule unglaublich gut kompensiert hat. Paul hat, glaube ich, auch schon nach ungefähr 15 Minuten einen Big Save auf der Linie gezeigt. (…) Ich finde aber auch, dass wir sehr gut in das Spiel reingestartet sind und die Jungs den Plan – dafür, dass wir auch nur eineinhalb Tage Zeit hatten – echt gut umgesetzt haben. Das war dann denke ich eine verdiente Führung in der ersten Halbzeit. (…) Ein ganz wichtiger Sieg für uns vor allem in dem Prozess wo wir uns gerade befinden.“

Frank Schmidt (Cheftrainer 1. FC Heidenheim):  „Unsere Fans hatten vor dem Spiel oder mit Anpfiff eine Choreo, auf der ‚Giftig sein‘ stand. Giftig war aber nur der KSC – von der ersten Sekunde an. Wir haben schon einmal Glück gehabt mit dem Abseitstor, bei dem wir nur hinterherlaufen. Wir hatten große Probleme, das Zentrum zuzubekommen. Es waren viele schnelle Bälle in unsere Hälfte, hinter die Kette, vor die Kette. Wir haben zu viele Zweikämpfe, vor allem auch am Boden, verloren. (…) Der KSC war die bessere Mannschaft, hat den größeren Willen und den größeren Einsatz gezeigt. In den letzten Wochen haben wir richtig gut gespielt und auch über weite Strecken sehr gut verteidigt, mit Ausnahme des Spiels in Wolfsburg und haben die Spiele nicht gewonnen. Da konnte man es sich noch schönreden. (…) Heute kam dann eine schlechte Leistung von uns dazu und eine verdiente Niederlage. Die müssen wir jetzt erst mal aus den Klamotten schütteln.“

KSC-Stimmen zum Heimsieg gegen Heidenheim: „Hätten höher gewinnen können“

Christoph Kobald: „Es war heute viel Gutes dabei. Wir hätten anhand der Chancen in der ersten Halbzeit sogar höher gewinnen können, aber sei’s drum. Wir haben alles reingehauen, jeden Zweikampf mit Vollgas geführt und die Fans mitgenommen, die uns so unglaublich unterstützen. Ich glaube, ich muss nicht darüber reden, wie gut der Sieg heute nach den beiden vergangenen Spielen tut. Jetzt heißt es weiterarbeiten!“

Marvin Wanitzek: „Die Erleichterung ist heute sehr groß. Wir standen als Tabellenachtzehnter mit dem Rücken zur Wand. Da war ordentlich Druck auf dem Kessel. Deshalb gebührt der Mannschaft ein großes Kompliment. Großes Lob an die Truppe und auch an die Jungs, die reingekommen sind. Ich bin heute extrem stolz! Wir haben uns in jeden Zweikampf reingeworfen und sind mit Leidenschaft sowie einem großen Herzen aufgetreten.“

Paul Scholl: „Heute von Beginn an zu spielen, hat sich toll angefühlt! Die Mannschaft hat es mir sehr einfach gemacht. Im Training arbeiten wir die ganze Zeit zusammen, deswegen kennen wir untereinander die Abläufe. Dadurch konnte ich schnell in das Spiel hineinfinden. Wir waren heute als Team gut und haben zusammen das Tor verteidigt. Dass wir den Anschlusstreffer noch bekommen, ist ärgerlich. Insgesamt haben wir aber wenig zugelassen. In der ersten Halbzeit konnte ich auf der Linie klären, das gehört dazu. Jeder hat im Spiel seine Aufgaben zu erfüllen und da war ich in dem Moment da.“

Tim Civeja: „Heute war klar, dass ein Sieg sehr wichtig ist. In der ersten Halbzeit haben wir echt gut gespielt und eine gute Mischung gefunden. Über mein Tor bin ich sehr glücklich. Ich hätte schon früher treffen können, als Wanne mir den Querpass gespielt hat. Dass ich dann später den Treffer erzielt habe, ist auch ein Stück weit Erleichterung. Alle haben heute gekämpft und nach dem Pokalaus ein anderes Gesicht gezeigt. Ich bin stolz auf unsere Mannschaft, dass wir es heute allen beweisen konnten. Wir müssen in der kommenden Woche in Bochum daran anknüpfen und wieder eine gute Mischung aus Fußballspiel und Kampf finden.“

Heidenheim-Stimmen zum Spiel gegen den KSC: „Hatten nichts entgegenzusetzen“
Patrick Mainka: „Wir hatten heute nichts entgegenzusetzen. Wir wussten natürlich, dass der KSC auf Umschaltmomente spielen wird. Die schnellen Abstöße vom Torwart haben uns vor große Probleme gesetzt. Vor allem bei zweiten Bällen hatten wir riesige Räume zu verteidigen. Der KSC ist immer in die Tiefe gelaufen. Wir hatten nichts entgegenzusetzen. Viele Ballverluste waren es in unserem Spiel. Auf dem schwer zu bespielenden Platz irgendwo klar, aber das war uns auch bewusst. Eine absolut verdiente Niederlage!“

Thomas Dähne: „Ich glaube, wir haben gewusst, dass der KSC zu Hause mit einer Wucht kommt. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass wir in der ersten Halbzeit etwas dagegen gesetzt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir es teilweise etwas besser gemacht. Wir haben uns aber selbst keine klaren Chancen erspielt. Im Endeffekt verliert man heute 1:2 und muss sagen, dass es verdient war.“

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