Bundesliga heute: Werder bleibt in der Spur! Am 8. Spieltag besiegte der SV Werder Bremen die TSG Hoffenheim mit 2:0. Nach dem 0:0 im ersten Abschnitt trafen Niclas Füllkrug (57.) und Eren Dinkçi (82.). Die Aussagen von Daniel Thioune, Niclas Füllkrug, Eren Dinkçi, Karl Hein und Amos Pieper stammen von werder.de. Hier findest du die Stimmen zum Duell Bremen gegen Hoffenheim.
Bremen vs. Hoffenheim Stimmen – Thioune: „Von dort an war es unser Spiel“
Mit dem Dreier kletterte Werder auf Rang fünf.
Daniel Thioune (Cheftrainer SV Werder Bremen) auf werder.de: „Dass wir das siebte Mal in Folge nicht verloren haben, ist großartig. In unserer Entwicklung war das ein sehr reifer Vortrag und bis zum 1:0 ein sehr offenes Spiel und viel Abnutzung – gerade in den Offensivreihen.“
Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Hausherren aus seiner Sicht das Kommando: „In der zweiten Halbzeit haben wir dann den Schlüssel gefunden und von dort an war es unser Spiel. Dass wir zu null spielen, tut uns gut. Wir haben es dann, ohne großartig zu glänzen, gut runtergearbeitet.“
Stimmen zum Spiel vom SV Werder Bremen – Füllkrug: „Ich freue mich über den Rekord“
Mit dem 1:0 zog Niclas Füllkrug mit einer Vereinsbestmarke von Rudi Völler gleich: Er war im siebten Ligaspiel nacheinander erfolgreich.
Niclas Füllkrug (SV Werder Bremen, Torschütze zum 1:0) auf werder.de: „Ich bin froh darüber, dass ich beim Tor den Ball so gut treffe. Das war ein sehr wichtiger Zeitpunkt und wir brauchten die Führung. Ich fand die erste Halbzeit auch schon okay, auch wenn Hoffenheim ihre Qualität gezeigt hat und wir noch Luft im Ballbesitz nach oben hatten.“
Mit dem weiteren Verlauf war er zufriedener: „In der zweiten Hälfte war es dann deutlich besser und charakterlich wieder top. Wir gehen immer wieder die Intensität und das macht extrem Spaß mit dieser Mannschaft. Ich freue mich über den Rekord, dennoch bleibt die Mannschaft und eine tolle Teamleistung im Vordergrund.“
In der 82. Minute erhöhte Eren Dinkçi nach Vorarbeit von Marco Grüll.
Eren Dinkçi (SV Werder Bremen, Torschütze zum 2:0) auf werder.de: „Die erste Hälfte war noch etwas hektisch. In der Pause haben wir dann ein paar Dinge angepasst. Nach dem Seitenwechsel waren wir aus meiner Sicht besser im Spiel. Das Tor von Fülle hat uns gutgetan, allein schon aufgrund der Überzeugung, mit der er den Treffer erzielt. Diese Energie hat sich auf das gesamte Team übertragen. Daher fand ich uns nach dem 1:0 auch noch aktiver.“
Positiv bewertete er die Absicherung nach hinten: „Wir haben es sehr erwachsen verteidigt. Es freut mich sehr, dass ich mit dem 2:0 den Deckel draufmachen konnte.“
Den Blick auf das Klassement hält er für verfrüht: „Für uns gilt es jetzt, weiterzumachen. Jetzt auf die Tabelle zu schauen bringt uns nichts. Denn der gute Saisonstart ist nichts wert, wenn wir jetzt nachlassen.“
Bremen vs. Hoffenheim Stimmen – Hein: „Genau so gewinnst du solche 50:50-Partien“
Karl Hein leitete das 1:0 mit einem weiten Zuspiel ein und hielt seinen Kasten sauber.
Karl Hein (Torwart SV Werder Bremen) auf werder.de: „Wir haben die Konzentration über 90 Minuten hochgehalten. Das war heute gegen ein starkes Hoffenheim und ist generell der Schlüssel. Hoffenheim war sehr aggressiv in den Eins-gegen-Eins-Duellen. Daher ist es normal, dass bei so einem Spiel kein verrücktes Tor-Festival rauskommt.“
Die weiße Weste sieht er als Gemeinschaftsprodukt: „Ich finde, dass wir extrem diszipliniert verteidigt haben. Daher ist dieses Zu-Null-Spiel, worüber ich mich sehr freue, ein Verdienst der gesamten Mannschaft. Und genau so gewinnst du solche 50:50-Partien.“
Amos Pieper hatte im ersten Durchgang einen Kopfball von der Linie gekratzt.
Amos Pieper (SV Werder Bremen) auf werder.de: „Dass wir zu null gespielt haben, tut uns gut. Viel wichtiger sind aber die drei Punkte. Es waren wieder viele coole Momente dabei: Fülle, bei dem so viel harte Arbeit, Disziplin und Herzblut dahintersteckt. Für Karli freut mich das Spiel ohne Gegentor und der Assist sehr.“
Den entscheidenden Faktor benannte Pieper klar: „Der Schlüssel waren für mich ganz viele Zweikämpfe, wie wir sie geführt haben. Am Ende einer Englischen Woche so eine Intensität zu gehen, ist schon gut.“
