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Gladbach-Coach Blessin vor dem Pokal: „die können schon ekelhaft sein“

Gladbach-Fans Borussia Mönchengladbach

Fußball heute: Am Dienstagabend (20:45 Uhr, Sky) empfängt Borussia Mönchengladbach in der zweiten Runde des DFB-Pokals den Karlsruher SC. Trotz der 6:1-Auswärtsniederlage des Zweitligisten in Magdeburg warnt Trainer Alexander Blessin (53) eindringlich vor dem Gegner. Das berichtet bild.de. Zudem kündigt der Coach personelle Wechsel an.

Borussia Mönchengladbach: Blessin warnt vor dem KSC

„Wir wollen eine Runde weiterkommen, wissen aber auch, dass wir uns von dem Ergebnis am Wochenende nicht blenden lassen dürfen. Davor hat der KSC 4:0 gegen Darmstadt gewonnen, die können schon ekelhaft sein, deswegen müssen wir das richtig einordnen“, mahnte Blessin laut bild.de. Der Kantersieg des KSC vor der Pleite zeigt, wie wechselhaft der Gegner auftritt.

Natürlich wolle sein Team das Selbstvertrauen aus Stuttgart mitnehmen. „Aber das wird überhaupt kein einfacher Gang, deswegen müssen wir wieder alles abrufen“, betonte der 53-Jährige. Tabellarisch spricht vieles für die Borussia, denn der KSC steht in der 2. Bundesliga nur auf dem vorletzten Platz.

BMG-Coach Blessin: „als Erstligist schon auch das Recht“

Ein Selbstläufer wird der Abend deshalb noch lange nicht. „Der KSC hat in dieser Saison seine Stärken teilweise schon gezeigt. Wir sind gewarnt und wir haben die Mannschaft darauf hingewiesen, dass wir da aufpassen müssen“, erklärte Blessin. Die Botschaft an seine Spieler ist eindeutig: Konzentration von der ersten Minute an.

Gleichzeitig formuliert der Coach einen klaren Anspruch. „Auf der einen Seite warnen wir davor, aber auf der anderen Seite haben wir als Erstligist schon auch das Recht, zu sagen, dass wir eine Runde weiterkommen wollen“, stellte er klar. Dafür brauche es allerdings eine Leistung wie zuletzt in der Liga.

VfB Stuttgart: Gladbachs Sieg als Warnung

Wie schnell ein vermeintlich sicherer Sieg kippen kann, hat Gladbach selbst erst am Wochenende bewiesen. Mit dem 2:3-Auswärtssieg in Stuttgart hatte niemand gerechnet, nicht einmal der VfB. Dessen Trainer Sebastian Hoeneß (44) bemängelte nach einseitigen ersten 25 Minuten fehlende Ernsthaftigkeit: „Es gibt diese Spiele, in denen man sich zu sicher ist.“

Genau diesen Fehler will die Borussia nun vermeiden. Gegen die kriselnden Karlsruher geht das Team als klarer Favorit in die Partie, zumal es im eigenen Stadion antritt. Umso wichtiger ist es, die Rolle anzunehmen, ohne den Gegner zu unterschätzen – so wie es dem VfB am Wochenende passiert ist.

DFB-Pokal: Rotation und Castrop-Comeback

Seine Aufstellung hat Blessin noch nicht verraten, Rotation ist aber angekündigt. Als wahrscheinlichste Kandidaten für einen Startelf-Einsatz gelten David Herold (23), Yukhym Konoplia (27), Kevin Stöger (33) und Robin Hack (28). Für sie bietet der Pokal die Chance, sich für mehr Spielzeit in der Liga zu empfehlen.

Zudem kehrt Mittelfeldspieler Jens Castrop (23) nach seiner Schulterverletzung erstmals in dieser Saison in den Kader zurück. Ein Comeback als Joker ist geplant, am liebsten, wenn die Partie bereits entschieden ist. Blessin bleibt bei ihm allerdings vorsichtig – der Einzug in die nächste Runde hat am Dienstagabend klare Priorität.

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