Fußball heute: Der VfB Stuttgart will Sportdirektor Christian Gentner (41) über den Sommer hinaus halten. Wie Sky berichtet, laufen die Gespräche über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags bereits seit mehreren Wochen. Laut sport.de, das sich ebenfalls auf Sky beruft, geht die Tendenz klar in Richtung einer Einigung, auch wenn noch Details offen sind.
VfB Stuttgart: Gespräche mit Gentner laufen seit Wochen
Ganz abgeschlossen sind die Verhandlungen demnach noch nicht, man befinde sich „noch nicht auf der Zielgeraden“. Eine Verlängerung im Laufe der Saison gilt dennoch als wahrscheinlich. Wie lange der neue Vertrag laufen soll, ist bislang nicht bekannt. Für den Klub hätte eine frühe Einigung den Vorteil, Planungssicherheit für den Sommer zu schaffen.
Gentner ist maßgeblich an der Vorbereitung und dem Abschluss von Transfers beteiligt, pflegt einen engen Draht zur Mannschaft und verantwortet die Integration junger Spieler in den Profikader. Als sein erster großer Erfolg gilt Torhüter Dennis Seimen, der seit Saisonbeginn die Nummer eins ist. Genau diese Nachwuchsarbeit soll er beim VfB fortsetzen.
VfB-Sportdirektor Gentner: Teamplayer mit starker Transferbilanz
Intern wird der 41-Jährige als „Teamplayer“ geschätzt. Durch die enge Zusammenarbeit mit der gesamten sportlichen Abteilung genießt er im Verein einen hervorragenden Ruf. Gemeinsam mit seinen Kollegen plant er den Kader des Champions-League-Teilnehmers. Die Verlängerung wäre damit auch ein Bekenntnis zur aktuellen sportlichen Führung.
Die Transferbilanz spricht ebenfalls für ihn. In den vergangenen Jahren agierte der VfB bei Zu- und Verkäufen erfolgreich. Nick Woltemade brachte rund 75 Millionen Euro ein, zudem wurden neun der zehn teuersten Transfers der Vereinsgeschichte seit 2024 getätigt. An dieser Entwicklung war Gentner als Sportdirektor direkt beteiligt.
Christian Gentner: Elf Jahre als Profi beim VfB
Kaum jemand verkörpert den VfB so sehr wie Gentner. Schon mit 13 Jahren kam er zum Klub, als Profi absolvierte er 373 Spiele für die Stuttgarter. In insgesamt elf Spielzeiten gehörte er unter anderem zur Meistermannschaft von 2006/07. Diese Verbundenheit macht ihn für den Verein zu einer besonders wertvollen Figur.
Als Spieler hatte Gentner zwischenzeitlich drei Jahre beim VfL Wolfsburg verbracht und dort 2008/09 überraschend die Meisterschaft gewonnen. Im Sommer 2019 wechselte er zum 1. FC Union Berlin, seine Karriere beendete er beim FC Luzern. Gerade diese Erfahrung bei verschiedenen Klubs fließt heute in seine Arbeit ein.
VfB News: Vom Kapitän zum Sportdirektor
Am 1. Januar 2023 kehrte der frühere Kapitän als Leiter der Lizenzspielerabteilung nach Stuttgart zurück. Im November 2024 folgte die Beförderung zum Sportdirektor. Seitdem prägt er die Kaderplanung des Klubs entscheidend mit. Aus dem einstigen Führungsspieler ist damit eine zentrale Figur in der Vereinsführung geworden.
Eine Verlängerung wäre für den VfB ein Zeichen der Kontinuität. Gerade in einer Phase, in der der Klub international spielt und junge Talente an die Profis heranführen will, wäre das ein wichtiges Signal. Bis zum Sommer bleibt zwar noch Zeit, die Weichen für eine gemeinsame Zukunft scheinen aber gestellt.
