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FC Bayern: Boey feiert überraschendes Comeback- doch seine Tage sind gezählt

FC-Bayern-Fans Choupo-Moting

FC Bayern News beim Fußball heute: Trotz seines überraschenden Comebacks hat Sacha Boey (26) beim FC Bayern weiterhin keine Zukunft. Nach Informationen der Bild wollen die Münchner den Rechtsverteidiger im Winter abgeben, ein Abnehmer wird erneut gesucht. Darüber berichten auch fcbinside.de und fussballdaten.de.

FC Bayern: Boey feiert Saisondebüt beim 6:1 gegen Leipzig

Beim 6:1 gegen RB Leipzig kam der Franzose in der 77. Minute für den angeschlagenen Minjae Kim ins Spiel – es war sein erster Einsatz der Saison. Bemerkenswert: Laut fcbinside.de wäre auch Hiroki Ito verfügbar gewesen. Große Akzente setzte Boey in seinen 13 Minuten zwar nicht, doch noch vor wenigen Wochen schien selbst ein Kurzeinsatz undenkbar.

Max Eberl (53) freute sich nach dem Spiel für den Verteidiger. „Das war schön! Minjae hatte ein bisschen Probleme, deswegen musste er raus. Sacha gibt im Training 100 Prozent. Er schmeißt sich rein“, sagte der Bayern-Boss. Lob, das angesichts von Boeys Lage in München besonderes Gewicht hat.

Bayern-Boss Eberl lobt Boeys Einstellung

Noch deutlicher wurde Eberl im weiteren Verlauf. „Er weiß, seine Situation hier ist extrem schwer. Aber jetzt war er da. Der Trainer hat ihn belohnt für seine Trainingsleistungen. Und das ist halt schön“, erklärte er. Die Worte zeigen, dass Boey trotz fehlender Perspektive professionell geblieben ist.

Nach dem Ende der Transferperiode war Boey wieder ins Mannschaftstraining integriert worden. Im Sommer tauchte er auf der Klub-Website nicht einmal im Kader auf, zu Saisonbeginn fehlte er sechsmal im Aufgebot. Zuletzt nominierte Trainer Vincent Kompany ihn jedoch viermal in Folge – ein Aufstieg in kleinen Schritten.

Sacha Boey: Wechsel nach Fulham im Sommer geplatzt

Verkaufen wollten die Bayern den Verteidiger bereits im Sommer, entsprechend deutlich äußerten sich die Verantwortlichen immer wieder öffentlich. Ein Wechsel zum FC Fulham platzte jedoch am letzten Tag der Transferperiode. Auch ein später Versuch, Boey nach Saudi-Arabien zu transferieren, scheiterte laut fussballdaten.de.

Christoph Freund (49) hatte Boey im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray Istanbul geholt. Die hohen Erwartungen konnte der Franzose bislang allerdings nicht erfüllen. Gemeinsam mit Eberl fand Freund trotz intensiver Bemühungen bislang keinen Käufer für ihn. Für die Bayern-Bosse bleibt die Personalie damit ein ungelöstes Problem.

FCB-Pläne: Verkauf im Winter bleibt das Ziel

Im Januar soll nun eine Lösung her, die für beide Seiten passt. Boeys Vertrag läuft noch bis 2028, ein vorzeitiger Abschied gilt laut Bild weiterhin als wahrscheinlichstes Szenario. Kompany scheint allerdings bereit, ihm weitere Chancen zu geben, wenn er im Training überzeugt. Ob sich im Winter ein Abnehmer findet, bleibt nach den gescheiterten Versuchen abzuwarten.

Persönlich ist der Einsatz gegen Leipzig für Boey damit vor allem ein Erfolg. Am Status als Verkaufskandidat ändert er nichts. Mit weiteren starken Trainingsleistungen kann er aber zumindest Eigenwerbung betreiben – und sich so für einen neuen Klub im Winter empfehlen.

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