trending
News
TV
Fußball heute
betslip
Wett Tipps
Favorites icon
Teams

Kaiserslautern vs. Bochum – Stimmen: „Ich fühle mich natürlich super“

kaiserslautern-fans-flaggen-2

2. Bundesliga heute: Die Roten Teufel bleiben dicht! Am 8. Spieltag setzte sich der 1. FC Kaiserslautern gegen den VfL Bochum mit 2:0 durch. Uwe Rösler, Timo Horn und Semih Sahin äußerten sich bei der Sportschau, Torsten Lieberknecht, Sahin, Milos Lukovic und Jan Elvedi zudem bei Sky. Hier findest du die Stimmen zum Duell Kaiserslautern gegen Bochum.

Kaiserslautern vs. Bochum Stimmen – Lieberknecht: „Ein klassisches Zweitligaspiel“

Torsten Lieberknecht (Cheftrainer 1. FC Kaiserslautern) bei Sky: „Das heute war ein klassisches Zweitligaspiel, wie man es fast jedes Wochenende in den Stadien sieht. Beide Mannschaften haben sich physisch alles abverlangt. Wir haben heute den ein oder anderen Spieler für ein bisschen mehr Beweglichkeit gebracht.“

Mit der Umsetzung seiner Vorgaben zeigte sich der Coach zufrieden: „Wir hatten mit und gegen den Ball heute eine gute Kontrolle im Spiel und auch einige Abschlüsse, die wir auch heute effizient genutzt haben. Gegen uns ist es dann auch schwierig Tore zu erzielen. Auch nach dem 2:0 hat die Mannschaft genau so weitergespielt, als würde es noch 0:0 stehen, was ich den Jungs hoch anrechne.“

Stimmen zum Spiel vom 1. FC Kaiserslautern – Lukovic: „Ich fühle mich natürlich super“

Ein besonderer Tag war es für den Neuzugang, der bei seiner Premiere im Trikot der Pfälzer in der 31. Minute zum 1:0 traf.

Milos Lukovic (1. FC Kaiserslautern, Torschütze zum 1:0) bei Sky: „Ich fühle mich natürlich super. Das erste Spiel, der erste Start und eine gute Teamleistung. Ich war nach dem Tor emotional, weil es meine ersten Pflichtspielminuten für den FCK waren.“

Offen sprach der Torschütze über seinen Status als Spieler auf Zeit: „Ich bin hier als Leihspieler hergekommen, was schwierig ist, weil du in jedem Spiel und jedem Training 100 Prozent geben musst, weil du als Leihspieler besonders beobachtet wirst.“

Den zweiten Treffer steuerte Semih Sahin per Foulelfmeter in der 75. Minute bei.

Semih Sahin (1. FC Kaiserslautern, Torschütze zum 2:0) bei der Sportschau: „Es freut mich, dass der Ball reingegangen ist. Natürlich war es zu dem Zeitpunkt auch enorm wichtig, dass der Gegner nicht mehr drückt, und dann konnten wir es runterspielen.“

Bei Sky lobte er zudem die Defensivarbeit seiner Kollegen: „Ich muss sagen, unsere Spiele sind ja jetzt nicht immer wirklich ein Highlight, da wir vor allem gucken, dass wir hinten sicher stehen. Das haben wir heute wieder geschafft. Wir waren heute wieder wirklich sehr gut gegen eine große Mannschaft. Auch bei Standards haben wir das gut verteidigt. Da muss ich wirklich ein Kompliment an die Mannschaft geben.“

Etwas zurückhaltender klang Jan Elvedi.

Jan Elvedi (1. FC Kaiserslautern) bei Sky: „Ich denke, wir haben viele Sachen gut gemacht, sind wieder stabil gewesen und haben wenig zugelassen. Vorne haben wir Tore gemacht, was auch wichtig ist.“

Verbesserungspotenzial sieht er dennoch: „Ich glaube aber trotzdem, dass wir noch viel Luft nach oben haben, dass wir unsere Balleroberung noch besser ausspielen können. Dann würden wir uns vieles noch einfacher machen, aber grundsätzlich können wir zufrieden sein. Jetzt haben wir ja eine knackige Woche vor uns.“

Stimmen zum Spiel vom VfL Bochum – Horn: „Das ist natürlich sehr ernüchternd und enttäuschend“

Im Bochumer Lager machte sich dagegen Frust breit.

Uwe Rösler (Cheftrainer VfL Bochum) bei der Sportschau: „Wir haben den Ball gut und wie geplant in die letzten 20 Meter gebracht, aber dann fehlte uns das Durchsetzungsvermögen. Wir schießen keine Tore, und es sieht auch nicht so aus, als würden wir Tore schießen.“

Ähnlich bitter fiel die Bilanz des Schlussmanns aus, der die Gäste als Kapitän aufs Feld führte.

Timo Horn (Torhüter und Kapitän VfL Bochum) bei der Sportschau: „Ich glaube, dass wir wieder absolut auf Augenhöhe waren. Dass wir in vielen Teilen sogar spielbestimmter waren, auch in der zweiten Halbzeit.“

Am Abschluss hapert es aus seiner Sicht weiterhin: „Man hat das Gefühl, dass wir auch nochmal 90 Minuten spielen können und einfach das Tor nicht treffen. Das ist natürlich sehr ernüchternd und enttäuschend.“

Konkret benannte er die Schwäche vor dem gegnerischen Kasten: „Wir haben viele Lösungen gefunden. Aber dann, wenn wir in die Eins-gegen-eins-Duelle im letzten Drittel kommen, fehlt uns die Durchschlagskraft. Da müssen wir dringend dran arbeiten, weil es Woche für Woche aktuell leider das Gleiche ist.“

Auch in der eigenen Abwehr sah er Nachholbedarf: „Im Moment kriegen wir den Ball nicht über die Linie und hinten haben wir heute leider auch, muss man ehrlicherweise sagen, ein, zwei Fehler zu viel gemacht.“

Mit dem Strafstoß zum 0:2 haderte der Keeper deutlich: „Ich war mir eigentlich sicher, dass er es zurücknimmt. Ich habe es jetzt noch nicht gesehen.“

Ob der Pfiff berechtigt war, ließ er offen: „Ich weiß es nicht. Also ich bin der Meinung, da muss man wirklich pro Spiel fünf Elfmeter geben, aber es kommt dann alles zusammen.“

Den Blick richtete der Kapitän trotzdem nach vorn: „Aber es hilft nichts: Wir müssen weitermachen, den Kopf wieder hochnehmen und hart an uns arbeiten.“

Folge uns auf Google