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Paris Brunner: Marktwert verzehnfacht – und der BVB hat eine Option

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Fußball heute: Paris Brunner (20) hat AS Monaco in der Conference League mit Tor und Vorlage zum 2:1 bei ZSKA Sofia geschossen – obwohl er in der Ligue 1 noch gesperrt ist. Nach dem Spiel zeigte der Ex-Dortmunder erstmals Reue für seinen umstrittenen Torjubel. Das berichten bild.de, transfermarkt.de und t-online.de.

AS Monaco: Brunner trifft und legt in Sofia auf

Schon nach drei Minuten schlug Brunner zu. Nach einem Freistoß von Sofia konterte Monaco schnell, der Angreifer jagte den Ball unter die Latte. Es war bereits sein siebtes Tor im achten Pflichtspiel dieser Saison – eine Quote, die zeigt, wie sehr er in Monaco inzwischen aufblüht.

Vor der Pause zog Brunner mit einem Dribbling mehrere Gegenspieler auf sich und bediente Ansu Fati zum 2:0 (43.). Sofia verkürzte zwar noch, eine Wende gelang aber nicht. „Monaco kann sich erneut bei Paris Brunner bedanken“, schrieb die L’Équipe, Maxifoot kürte ihn mit Note 7,5 zum Spieler des Spiels.

Paris Brunner: Erstmals Reue nach Kopf-ab-Jubel

Versöhnliche Töne schlug der U21-Nationalspieler nach der Partie in der Mixed Zone an. „Ich bereue, was ich getan habe, und ziehe daraus eine Lehre für die Zukunft“, sagte er laut transfermarkt.de. Zunächst hatte er noch erklärt, es nicht unbedingt zu bereuen, auch wenn seine Botschaft missverstanden worden sei.

Hintergrund ist das 1:1 bei Racing Straßburg am 12. September. Nach seinem Ausgleichstreffer machte Brunner eine Kopf-ab-Geste in Richtung der Heimfans, die nach seiner Aussage seine Familie beleidigt hatten. Die Liga sperrte ihn für zwei Spiele plus zwei weitere auf Bewährung, am Sonntag in Lorient fehlt er deshalb erneut.

Monaco-Coach Filipe Luís: „Paris ist in fantastischer Form“

Voll des Lobes zeigt sich Trainer Filipe Luís. „Paris ist in fantastischer Form“, sagte der Brasilianer und sprach vom „Höhepunkt seiner Form“. Er lobte Brunners Arbeit gegen den Ball und dessen Pressing: „Wenn er gegen Lorient hätte spielen können, wäre er erneut in der Startelf gestanden.“ In Sofia habe er ihn bewusst gebracht, um sein Selbstvertrauen weiter zu stärken.

Brunner selbst gab sich als echter Torjäger. Eigentlich habe Teamkollege Stanis Idumbo selbst schießen wollen. „Aber wie eine echte Nummer neun bin ich da, lauere und kann so treffen“, erklärte er. Wichtiger sei ihm aber der Teamerfolg: „Für mich ist das Wichtigste, dass die Mannschaft gewinnt. Persönliche Erfolge sind zweitrangig.“

BVB-Option: Dortmund sichert sich Matching-Right

Der Aufschwung schlägt sich auch im Marktwert nieder. Beim jüngsten Ligue-1-Update verzehnfachte er sich von 1,5 auf 15 Millionen Euro. Damit zählt Brunner zu den zehn wertvollsten deutschen Mittelstürmern. In der Liga erzielte er für Tabellenführer Monaco laut t-online.de vier Tore in fünf Spielen.

Für Borussia Dortmund ist diese Entwicklung besonders interessant. Beim Verkauf soll sich der BVB ein Matching-Right gesichert haben, mit dem er bei einer Einigung Monacos mit einem anderen Klub zu gleichen Konditionen einsteigen könnte. Brunner steht in Monaco noch bis 2028 unter Vertrag. Bleibt er so treffsicher, dürfte die Klausel in Dortmund noch zum Thema werden.

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