trending
News
TV
Fußball heute
betslip
Wett Tipps
Favorites icon
Teams

F1 News: Darum könnten Verstappens Siege erst 2027 richtig wertvoll werden

F1-Belgien-Verstappen-Red-Bull

F1 News: Red Bull setzt langfristig auf Laurent Mekies. Der Rennstall hat den Vertrag seines CEO und Teamchefs bis zum Ende der Formel-1-Saison 2031 verlängert, wie PlanetF1 berichtet. Die Verkündung folgte auf die Siege von Max Verstappen in Malaysia und Singapur, die laut grandepremio.com vor allem für die Saison 2027 Bedeutung haben dürften.

Red Bull: Mekies bleibt bis 2031 Teamchef

Wie das Team gegenüber PlanetF1 mitteilte, gab Anteilseigner Mark Mateschitz die Verlängerung bei einer Teambesprechung in Milton Keynes bekannt. Zuvor hatte Red Bull bereits die Verträge von Verstappen und Isack Hadjar verlängert und wichtiges Personal für 2027 verpflichtet. Mit Mekies ist nun auch die Spitze gesichert. Das Team baut damit an einer stabilen Basis für die kommenden Jahre.

Mekies selbst zeigte sich ungemein stolz. Er dankte Chalerm Yoovidhya, Mateschitz, Oliver Mintzlaff und der gesamten Mannschaft für das Vertrauen in das Projekt. Mit den Teams um Pierre Waché und Ben Hodgkinson habe man eine starke Plattform, und dies sei erst der Anfang. Red Bull wolle frei im Denken, schnell im Handeln und mutig in seinen Entscheidungen bleiben.

Laurent Mekies: Viel Lob von Mintzlaff und den Eigentümern

Von höchster Stelle kommt Rückendeckung. Oliver Mintzlaff, bei Red Bull für Konzernprojekte und Investments verantwortlich, lobte die herausragende Führung seit Mekies‘ Rückkehr. Er vereine technisches Know-how, strategisches Denken und ein tiefes Verständnis dafür, was das Team stark macht. Kontinuität an der Spitze sei eine zentrale Zutat für nachhaltigen Erfolg.

Auch die Anteilseigner Yoovidhya und Mateschitz sprachen von einer entscheidenden Rolle in einer wichtigen Übergangsphase. Mekies ist seit 2025 Teamchef und übernahm, nachdem mehrere führende Techniker den Rennstall verlassen hatten. Seitdem hat er wieder für Stabilität gesorgt. Die Verlängerung ist damit auch eine Belohnung für diese Aufräumarbeit.

Max Verstappen: Siege in Sepang und Singapur kommen zu spät

Auf der Strecke läuft es zuletzt deutlich besser. In Sepang holte Verstappen Pole und Sieg, eine Woche später gewann er in Singapur von der Pole aus Sprint und Grand Prix. Charles Leclerc hielt er dabei trotz Funkproblemen und Reifenmanagement auf dem Stadtkurs hinter sich. Für die WM kommt der Aufschwung allerdings zu spät.

Sechs Rennen vor Schluss liegt Verstappen mit 221 Punkten 119 Zähler hinter Kimi Antonelli (340). Mercedes war über weite Strecken der Saison das stärkste Team, Antonelli gewann acht Grands Prix. Den eigentlichen Wert der jüngsten Erfolge sieht grandepremio.com deshalb im Jahr 2027, wenn Red Bull Antonelli und Mercedes von Beginn an fordern will.

RB22: Das Upgrade in Baku als Wendepunkt

Bemerkenswert ist, dass die Siege auf zwei völlig unterschiedlichen Strecken gelangen. Sepang verlangt aerodynamische Effizienz, Traktion und Stabilität bei hohem Tempo, Singapur dagegen hartes Bremsen und mechanischen Grip bei niedrigen Geschwindigkeiten. Dass Red Bull beides beherrschte, spricht demnach für echte Fortschritte statt eines Autos, das nur einer Strecke lag.

Den Wendepunkt brachte das große Update beim Großen Preis von Aserbaidschan mit überarbeitetem Unterboden, neuen Seitenkästen und aerodynamischen Details. Seitdem ist das Auto beim Bremsen und Einlenken berechenbarer, in Baku wurde Verstappen Zweiter. Der RB22 sei nun deutlich leichter zu fahren, sagt Verstappen selbst.

Formel 1: Red Bull richtet den Blick auf 2027

2026 ist die erste Saison mit eigenem Antrieb, gebaut von Red Bull Powertrains gemeinsam mit Ford. Probleme bei Zuverlässigkeit, Energiemanagement und Integration waren die Folge. Zusätzliche Entwicklungszugeständnisse gab es nicht, Fortschritte seien laut Mekies aber über Kalibrierung und Effizienz möglich. Immer mehr Ressourcen fließen bereits in das Auto für 2027.

Vor zu großen Erwartungen warnt Verstappen trotzdem. Eine Dominanz in allen restlichen Rennen sei nicht zu erwarten, der nächste Test folgt in Austin (23. bis 25. Oktober). Zwei Siege beweisen laut der Analyse aber noch nicht, dass Red Bull im kommenden Jahr schneller ist als Mercedes. Die verbleibenden sechs Rennen dürften ein klareres Bild liefern.

Folge uns auf Google