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Werder Bremen: Ein Sieg gegen Paderborn hätte besondere Bedeutung

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Fußball heute: Erstmals in dieser Bundesliga-Saison geht Werder Bremen als Favorit in ein Spiel. Vor dem Duell mit Aufsteiger SC Paderborn am Samstag (15:30 Uhr, Sky) warnt Leiter Profifußball Peter Niemeyer (42) dennoch vor Nachlässigkeit, wie Bild berichtet. Laut sport.de sorgt zudem die Lage von Stürmer Cedric Itten für Gesprächsstoff.

Werder Bremen: Erstmals in der Favoritenrolle

„Wir müssen das Selbstvertrauen mitnehmen und komplett bei uns bleiben. Wir dürfen kein Prozent nachlassen. Man hat gesehen, was sonst passieren kann“, sagte Niemeyer dem Blatt. Gemeint haben dürfte er das 0:7 in einem Testspiel gegen Enschede während der vergangenen Länderspielpause. Einen solchen Auftritt will der Klub unbedingt vermeiden.

Auch an das letzte Duell mit Paderborn erinnert sich Niemeyer noch gut. Im Test während der Vorbereitung hieß es 2:2, obwohl Paderborn damals das bessere Team war und den Sieg verdient gehabt hätte. „Es geht darum, die Woche so zu nutzen, dass wir optimal auf Paderborn vorbereitet sind“, betonte er. Unterschätzen will man den Gegner also keinesfalls.

SC Paderborn: Aufsteiger mit holprigem Start

Die Tabelle spricht allerdings für die Bremer. Paderborn steht mit vier Punkten nur auf Rang 15 und hat auswärts noch kein einziges Tor erzielt. Werder hingegen holte acht Zähler aus fünf Spielen. Bemerkenswert sind vor allem die Comebacks, als die Bremer gegen Augsburg und Dortmund jeweils einen 0:2-Rückstand aufholten und 3:2 gewannen beziehungsweise 2:2 spielten.

Mit einem Sieg stünde Werder bei elf Punkten aus sechs Partien. Damit hatten nach dem 1:4 zum Auftakt gegen Freiburg nur wenige gerechnet. Zugleich würde der Abstand auf die Abstiegsplätze frühzeitig wachsen. Am Ziel ändert der starke Start vorerst aber nichts, denn in erster Linie geht es weiterhin um den Klassenerhalt.

Cedric Itten: Werder-Stürmer ohne Torbeteiligung

Weniger rund läuft es derzeit für Itten. Der 29-Jährige wartet nach vier Pflichtspielen noch auf seine erste Torbeteiligung. In den vergangenen beiden Ligaspielen wechselte ihn Trainer Daniel Thioune nicht einmal ein, obwohl Werder jeweils 0:2 zurücklag. Gemessen an seiner starken Vorsaison ist das eine ernüchternde Bilanz.

Niemeyer bleibt dennoch gelassen. „Wir sind überzeugt, dass er wieder mehr Spielanteile bekommen wird“, sagte er laut sport.de. Itten hänge sich im Training voll rein. Auch um die Stimmung im Team ist ihm nicht bange. „Typen wie Cedric sind für die Gruppenhygiene enorm wichtig, weil sie die Mannschaft auch von außen pushen“, sagte er der Deichstube.

SVW-Stürmer Itten: Füllkrug als großes Hindernis

Sein größtes Problem heißt Niclas Füllkrug. Der Rückkehrer hat überraschend schnell zu alter Stärke gefunden und ist im Moment nicht aus der Startelf wegzudenken. Ein System mit zwei Stürmern scheint aktuell keine Option zu sein. Zudem hat Ittens Selbstvertrauen offenbar gelitten, in der Nations League saß er bei der Schweiz zuletzt meist nur auf der Bank.

Teilweise stand er nicht einmal im Kader. Dabei hatte er sich mit 15 Toren und drei Vorlagen für Fortuna Düsseldorf in der Saison 2025/26 für den Wechsel empfohlen. Werder, das in der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg entgangen war, freute sich über den ablösefreien Transfer. Ob Itten gegen Paderborn eine neue Chance erhält, bleibt abzuwarten.

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