Dynamo Dresden News beim Fußball heute: In Osnabrück musste Simon Straudi (27) plötzlich auf ungewohntem Terrain ran – und gehörte trotzdem zu den wenigen Lichtblicken bei Dynamo Dresden. Der Rechtsverteidiger rückte beim 1:1 auf die linke Abwehrseite und erledigte seinen Job souverän. Über den späten Ausgleich ärgerte er sich dennoch gewaltig, wie bild.de, tag24.de und dnn.de berichten.
Dynamo Dresden: Straudi springt als Linksverteidiger ein
Hintergrund des Positionswechsels: Die etatmäßigen Linksverteidiger Alexander Rossipal (30) und Brooklyn Ezeh (25) waren erkrankt. Trainer Thomas Stamm (43) machte aus der Not eine Tugend, ließ Jonas Sterner rechts verteidigen und zog Straudi auf die andere Seite. Nicht alle seiner vier Änderungen in der Startelf waren also geplant, Rossipal saß immerhin auf der Bank.
Ganz fremd war Straudi die Rolle allerdings nicht. „Ich habe da letztes Jahr schon ein bisschen gespielt. Von daher ist es okay“, sagte er gegenüber tag24.de. Zweimal hatte ihn Claus-Dieter „Pele“ Wollitz in der Rückrunde der Vorsaison bei Energie Cottbus links aufgeboten – kurioserweise auch in Osnabrück, wo Cottbus am 12. April, dem Geburtstag von Dynamo, mit 1:0 gewann.
SGD-Aushilfe Straudi: Ärger über das späte „Gammeltor“
Der Frust über das Ende der Partie war dafür umso größer. Von einem „Gammeltor“ sprach Straudi laut dnn.de und haderte: „Bis zu einem gewissen Grad kannst du die Flanken wegverteidigen, aber es ist eben einer spät reingefallen. Bitter.“ Bis zur 87. Minute hatte Dynamo die 1:0-Führung gehalten, dann war der Sieg dahin.
Ausgerechnet ein alter Bekannter leitete den Treffer ein. Konrad Faber, erst eine halbe Stunde auf dem Platz, schlug eine Flanke an den langen Pfosten, wo Robin Fabinski einköpfte. Faber war in der Hinrunde der Vorsaison Stammkraft rechts hinten bei Dynamo, verlor seinen Platz nach Sterners Rückkehr im Winter aber und wechselte nach Osnabrück.
Ecken-Problem bei Dynamo: Zehn Versuche ohne Ertrag
Die Standards wurden wieder einmal zum Problem. Zehn Ecken brachte Dresden nicht im Tor unter, Osnabrück reichte eine von vier für den Ausgleich. Für Faber war es eine späte Botschaft an seinen langjährigen Coach Stamm, für Dynamo ein Punkt, der im Abstiegskampf zu wenig ist. Für die Flanke war Straudi nach dem Standard-System übrigens nicht zuständig.
Auch bei den eigenen Ecken musste Dynamo umplanen, weil mit Rossipal ein Standardschütze fehlte. Straudi, der die Ecken von rechts trat, erklärte: „Wir hatten ja keinen Linksfuß auf dem Platz, der die Ecken schießt. Von daher haben wir sie kurz ausgespielt.“ Genügend Räume habe es dafür eigentlich gegeben, man hätte das noch etwas mehr nutzen können.
Simon Straudi: „Wir sind immer passiver geworden“
Selbstkritisch fiel auch seine Analyse der zweiten Hälfte aus. „Wir sind immer passiver geworden, haben uns immer weiter reindrängen lassen“, sagte Straudi laut bild.de. Man müsse die Umschaltaktionen besser ausspielen, um noch ein, zwei Chancen zu kreieren und für Entlastung zu sorgen. Genau diese Entlastungsangriffe fehlten in der Schlussphase.
Im Sommer war der 27-Jährige auch deshalb geholt worden, weil er beide Seiten bespielen kann. In der ersten Halbzeit war er nach vorne auffällig, nach der Pause musste er sich gegen den schnellen Faber stärker auf die Defensive konzentrieren. In der 87. Minute, kurz nach dem Ausgleich, kam Rossipal für ihn. Die Flexibilität des Neuzugangs zahlt sich für Dynamo schon jetzt aus.
Elb-Clasico gegen Magdeburg: Fans fordern einen Sieg
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Am Sonntag empfängt Dynamo im Rudolf-Harbig-Stadion den 1. FC Magdeburg zum Elb-Clasico – ein Prestigeduell, in dem nur drei Punkte zählen. Die aktive Fanszene machte der Mannschaft nach dem Spiel deutlich, was sie erwartet: Ohne Sieg könnte die Stimmung auf den Rängen endgültig kippen.
Straudi hofft auf Rückenwind von den Tribünen. „Wir gehen in jedes Spiel rein, um es zu gewinnen. Aber vielleicht ist diesmal der Extra-Funke durch die Fans nochmal da“, sagte er. Ob er erneut links verteidigt, ist offen, denn Rossipal soll wieder fit sein und die Standards übernehmen. Für Dynamo wäre ein Derbysieg der ideale Befreiungsschlag.
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2. Bundesliga: Tipps & Quoten
Energie Cottbus - 1. FC Nürnberg
16.10.2026, 18:30 Uhr - Stadion der FreundschaftHolstein Kiel - Hertha BSC
16.10.2026, 18:30 Uhr - Holstein-Stadion1. FC Kaiserslautern - VfL Bochum
17.10.2026, 13:00 Uhr - Fritz-Walter-StadionGreuther Fürth - Eintracht Braunschweig
17.10.2026, 13:00 Uhr - Sportpark Ronhof Thomas SommerVfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim
17.10.2026, 13:00 Uhr - Volkswagen ArenaHannover 96 - FC St. Pauli
17.10.2026, 20:30 Uhr - Heinz von Heiden ArenaArminia Bielefeld - VfL Osnabrück
18.10.2026, 13:30 Uhr - SchücoArenaDynamo Dresden - 1. FC Magdeburg
18.10.2026, 13:30 Uhr - Rudolf-Harbig-StadionKarlsruher SC - SV Darmstadt
18.10.2026, 13:30 Uhr - Wildparkstadion

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