FC Schalke 04 News beim Fußball heute: Rund 1,3 Millionen Euro würde der FC Schalke 04 an seine Spieler ausschütten, wenn in dieser Saison der Klassenerhalt gelingt. Pro Profi entspricht die Prämie etwa einem Monatsgehalt, also 60.000 bis 90.000 Euro – doch danach ist Schluss mit dem Bonus. Das berichten sport.de, fussballtransfers.com und 90min.de unter Berufung auf die Sport Bild.
FC Schalke 04: Nichtabstiegsprämie gibt es nur in der ersten Saison
Wie hoch die Zahlung im Einzelfall ausfällt, hängt vom jeweiligen Spieler ab, in den meisten Fällen bewegt sie sich aber im genannten Rahmen. Die Gesamtsumme mag niedriger ausfallen als erwartet. Weil sie fest in den Verträgen verankert ist, dürfte sie in der Finanzplanung des Klubs bereits eingepreist sein – eine böse Überraschung droht also nicht.
Laut fussballtransfers.com enthalten die jüngsten Verträge die Prämie nur für die laufende Spielzeit. Das gilt unter anderem für die Sommerneuzugänge Satoshi Tanaka (24), Junior Adamu (25) und Dina Ebimbe (25) sowie für die verlängerten Kontrakte von Adil Aouchiche (24), Vitalie Becker (21) und Soufiane El-Faouzi (24). Die Klausel unterstreicht die Ambitionen der Schalker.
S04-Sportdirektor Baumann: Die Punkteausbeute soll jedes Jahr steigen
Dahinter steckt ein Plan. Die Klubführung um Sportdirektor Frank Baumann machte in den Verhandlungen dem Bericht zufolge deutlich, dass die Punkteausbeute Jahr für Jahr steigen soll. Ab der kommenden Saison gibt es deshalb keinen Bonus für den Klassenerhalt mehr – wer sein Gehalt aufbessern will, muss das über Zuschläge für jeden gewonnenen Zähler tun.
Je nach internem Status kassieren die Profis zwischen 3.000 und 8.000 Euro pro Punkt. Leistungsträger erhalten den Höchstsatz, Rotationsspieler und junge Profis liegen eher bei 3.000 Euro – und das auch nur, wenn sie den Großteil der Partie auf dem Platz standen. Mit zehn Punkten mehr würde jeder Spieler laut sport.de ungefähr so viel verdienen wie mit der diesjährigen Prämie.
Schalke-Coach Muslic: „Damit habe ich einen Fehler gemacht“
Sportlich ist der Weg dorthin allerdings noch weit. Nach fünf Spielen steht die Mannschaft von Miron Muslic bei fünf Punkten und erst einem Sieg. Zuletzt setzte es beim neuen Tabellenführer SC Freiburg ein 1:2 – und das trotz Überzahl. Gerade diese Pleite schmerzt, weil in Freiburg deutlich mehr drin gewesen wäre.
Muslic nahm die Schuld auf sich. „Wir hatten das Gefühl, dass heute noch mehr möglich wäre. Dann habe ich die Statik verändert, damit wir das 2:1 machen“, erklärte der Coach nach der Partie. „Das hat der Mannschaft nicht gutgetan, damit habe ich einen Fehler gemacht. Die Mannschaft konnte damit nicht umgehen. Diese Niederlage muss ich taktisch auf meine Kappe nehmen.“
Miron Muslic: Lehren aus der Pleite in Freiburg
Gleichzeitig richtete der Trainer den Blick nach vorne. Es habe sich so angefühlt, als bestünde die Möglichkeit auf drei Punkte, dann habe man die Statik und die eigene Spur verloren. „Das sind Learnings für die Mannschaft und für mich persönlich. Aber wir haben große Lust, zu lernen und uns stetig zu verbessern“, betonte Muslic.
Wie wichtig diese Lernkurve ist, zeigt die Tabelle. Mit exakt einem Punkt pro Spiel belegen die Schalker Rang 13, der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz beträgt lediglich zwei Zähler. Jeder Punkt ist für den Aufsteiger damit doppelt wertvoll – sportlich und, dank der Punkteprämien, auch finanziell für die Spieler.
Bundesliga-Aufsteiger Schalke: Klassenerhalt als einziges Ziel
Für die laufende Saison bleibt die Zielsetzung trotzdem bescheiden. Der Klassenerhalt ist das einzige realistische Ziel. Dass manche TV-Experten zuletzt von der oberen Tabellenhälfte sprachen, war nach Einschätzung von 90min.de vor allem der allgemeinen Euphorie rund um den Klub geschuldet. Die bisherige Ausbeute gibt dieser Sichtweise recht.
Ist die Liga gehalten, wartet der nächste Schritt: den Klassenerhalt wiederholen, dann aber mit mehr Punkten auf dem Konto. Das würde dem Verein mehr Sicherheit und Stabilität verschaffen. Mit dem neuen Prämienmodell hat Schalke die Weichen dafür bereits gestellt – nun muss die Mannschaft auf dem Rasen nachziehen.
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Bundesliga: Tipps & Quoten
Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln
16.10.2026, 20:30 Uhr - Deutsche Bank ParkFC Schalke 04 - 1. FSV Mainz 05
17.10.2026, 15:30 Uhr - Veltins-ArenaHamburger SV - VfB Stuttgart
17.10.2026, 15:30 Uhr - VolksparkstadionSV Elversberg - FC Augsburg
17.10.2026, 15:30 Uhr - URSAPHARM-Arena an der KaiserlindeUnion Berlin - Borussia Dortmund
17.10.2026, 15:30 Uhr - Stadion An der Alten FörstereiWerder Bremen - SC Paderborn
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17.10.2026, 18:30 Uhr - Allianz ArenaBayer Leverkusen - SC Freiburg
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