Eintracht Frankfurt News beim Fußball heute: Aufgeben kommt für Robin Koch nicht infrage. Trotz seiner Auswechslung zur Pause beim 0:6 in Leipzig und der öffentlichen Kritik von Trainer Adi Hütter will der 30-Jährige Kapitän von Eintracht Frankfurt bleiben und das Team aus der Krise führen. Das berichtet bild.de, auch fussballtransfers.com und 90min.de beziehen sich auf den Bericht.
Eintracht Frankfurt: Koch will die Kapitänsbinde nicht abgeben
Die Binde freiwillig an seinen Stellvertreter Jonathan Burkardt (26) abzugeben, ist für Koch demnach keine Option. Dabei hätte ein solcher Schritt ihm vorerst erlaubt, sich ganz auf die eigenen Leistungen zu konzentrieren. Doch der Spielführer ist überzeugt, der Aufgabe gewachsen zu sein und die Saison der Hessen noch drehen zu können.
Ausgangspunkt der Debatte ist das Debakel in Leipzig. Beim Stand von 0:4 holte Hütter seinen Kapitän zur Pause vom Feld, nachdem er dessen Auftritt in der ersten Halbzeit kritisiert hatte. „Ich habe Robin erlöst“, sagte der Coach laut bild.de über den Wechsel. Für einen Spielführer, der vorangehen soll, ist eine solche Szene ein heftiger Einschnitt.
SGE-Trainer Hütter: „Ich erwarte mehr von Robin“
Hütter legte nach der Partie sogar noch nach. „Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes“, sagte der Eintracht-Coach, wie fussballtransfers.com berichtet. Wenn man 16 Tore bekomme und Leader in der Abwehr sei, dann setze er irgendwann auch mal ein Zeichen, fügte er an. Selten fällt eine Ansage an den eigenen Kapitän so deutlich aus.
„Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin“, stellte Hütter klar. Nicht jeder teilte diese Linie. Ex-Profi Stefan Effenberg bezeichnete das Vorgehen am Sonntag im Doppelpass bei Sport1 als schweren Fehler. Seither wird darüber diskutiert, ob der Trainer zu weit gegangen ist und die Stellung seines Spielführers untergraben hat.
Robin Koch: Hütter hat in der Kapitänsfrage das letzte Wort
Über die Kapitänsfrage entscheidet am Ende Hütter selbst – eine Festlegung ist offenbar noch nicht erfolgt. Dass er Koch die Binde abnimmt, gilt jedoch als sehr unwahrscheinlich, eher dürfte er ihm den Rücken stärken. Ein Wechsel, der von oben verordnet wird, könnte zudem für noch mehr Unruhe sorgen. Genau die kann die Eintracht vor dem nächsten Spiel nicht gebrauchen.
Trotzdem steht Koch in dieser Woche unter genauer Beobachtung. Im Training will Hütter sehen, ob sein Kapitän mit gutem Beispiel vorangeht. In Einzelgesprächen erhofft sich der Coach Selbstreflexion und Eigenverantwortung. Am Ende zählt vor allem, ob der 30-Jährige seiner Mannschaft gegen Köln wirklich helfen kann – sportlich wie als Anführer.
Frankfurt-Kapitän Koch: Interne Kritik und ein Präzedenzfall
Am Willen Kochs zweifelt intern niemand, auch sein Engagement steht außer Frage. Bemängelt wird jedoch, dass er auf dem Platz zu wenig Verantwortung übernehme und zu sehr mit sich selbst beschäftigt sei. Seiner Bestform läuft er schon seit längerer Zeit hinterher. Für einen Kapitän, an dem sich die Mitspieler orientieren sollen, wiegt dieser Vorwurf besonders schwer.
Neuland wäre ein Kapitänswechsel auf Zeit bei der Eintracht allerdings nicht. In der Saison 2021/22 vertrat Martin Hinteregger (34) den damaligen Kapitän Sebastian Rode (36) und tat sich mit dem öffentlichen Druck schwer. Vor dem Auswärtsspiel in München, das mit 0:1 verloren ging, gab er die Binde an Kevin Trapp (36) ab. Einen solchen Schritt schließt Koch für sich aus.
Köln-Spiel am Freitag: Eintracht plant wohl mit Kapitän Koch
Aus Sicht von 90min.de hat Hütter ohnehin genug Baustellen, um auch noch eine Kapitänsdebatte anzuheizen. Koch dürfte die Binde deshalb vorerst behalten, allerdings unter deutlich schärferer Kontrolle. Jeder Auftritt wird nun daran gemessen, ob der Kapitän die geforderte Verantwortung tatsächlich übernimmt.
Schon am Freitag (20:30 Uhr) folgt die erste Bewährungsprobe, wenn der 1. FC Köln in Frankfurt gastiert. Laut des Boulevardblatts rechnet man im Klub damit, dass Koch als Kapitän von Beginn an aufläuft. Gegen die Kölner kann er beweisen, dass er die Eintracht wirklich aus der Krise führen will.
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Bundesliga: Tipps & Quoten
Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln
16.10.2026, 20:30 Uhr - Deutsche Bank ParkFC Schalke 04 - 1. FSV Mainz 05
17.10.2026, 15:30 Uhr - Veltins-ArenaHamburger SV - VfB Stuttgart
17.10.2026, 15:30 Uhr - VolksparkstadionSV Elversberg - FC Augsburg
17.10.2026, 15:30 Uhr - URSAPHARM-Arena an der KaiserlindeUnion Berlin - Borussia Dortmund
17.10.2026, 15:30 Uhr - Stadion An der Alten FörstereiWerder Bremen - SC Paderborn
17.10.2026, 15:30 Uhr - Wohninvest WeserstadionFC Bayern - RB Leipzig
17.10.2026, 18:30 Uhr - Allianz ArenaBayer Leverkusen - SC Freiburg
18.10.2026, 15:30 Uhr - BayArenaBorussia Mönchengladbach - TSG Hoffenheim
18.10.2026, 17:30 Uhr - Stadion im Borussia-Park

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