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DHB-Team vor Heim-WM: Um diese Position wird hart gekämpft

Fast 20.000 Fans: Die Arena in Köln gilt als deutscher Handball-Tempel. (Archivbild)

Handball heute: Mit Blick auf die Heim-WM im Januar ist im deutschen Handball eine wichtige Personalfrage weiter ungeklärt. Wer im rechten Rückraum zum Zug kommt, ist laut handball-world noch nicht entschieden. „Nein, das Rennen ist noch offen“, sagte Co-Bundestrainer Erik Wudtke im Halbzeit-Interview bei Dyn während der Partie zwischen dem THW Kiel und dem HC Hamburg.

DHB-Team: Noch keine Entscheidung im rechten Rückraum

Der DHB beobachtet schon seit geraumer Zeit mehrere Kandidaten für diese Position. Eine Wahl hat das Trainerteam bislang aber nicht getroffen. Bis zur Nominierung wollen Wudtke und Bundestrainer Alfred Gislason jedes Spiel nutzen, um die Anwärter genau unter die Lupe zu nehmen. Für die Spieler wird damit jeder Auftritt im Verein zur Bewerbung.

Selbst etablierte Kräfte können sich ihres Platzes nicht sicher sein. Das gilt nach Wudtkes Worten auch für Renars Uscins. „Also es ist jetzt kein Freifahrtschein. Es ist natürlich klar, dass diese Position hart umkämpft ist“, betonte der Co-Trainer. Ein bekannter Name allein reicht im Kampf um das WM-Ticket also nicht aus.

Handball-WM: Köster und Ankermann überzeugen im Derby

Ein eigenes Bild verschaffte sich Wudtke am Sonntagnachmittag. Beim Derby zwischen Kiel und Hamburg saß er selbst in der Halle, vor allem Julian Köster und Rasmus Ankermann hinterließen bei ihm einen starken Eindruck. Köster gilt als sichere Nominierung. Der junge Kieler darf sich dagegen noch Hoffnungen auf einen Platz machen und muss in den nächsten Wochen nachlegen.

Diese Wochen haben es in sich. Der Kader für den Lehrgang im November soll in Kürze bekanntgegeben werden, die endgültige Entscheidung fällt laut handball-world aber erst Ende des Monats. Bis dahin können sich die Kandidaten in ihren Klubs noch empfehlen. Jede Vereinspartie wird so zum entscheidenden Fingerzeig für das Trainerteam.

Erik Wudtke: November-Lehrgang dient der Feinabstimmung

Ausprobieren steht beim Treffen im November dagegen nicht im Vordergrund. Die verbleibenden Einheiten sollen vor allem Abläufe festigen und die Mannschaft weiterentwickeln. Ganz außen vor bleibt die Personalfrage aber nicht, denn die Trainer achten trotzdem genau darauf, wie sich einzelne Spieler in die Gruppe einfügen.

Für die Anwärter im rechten Rückraum ist das eine klare Botschaft. Wer jetzt in seinem Klub überzeugt, bekommt im Lehrgang die Chance, sich auch im Gefüge der Nationalmannschaft zu beweisen. Uscins muss seinen Platz verteidigen, die Konkurrenz will ihn erobern. Bis zur Heim-WM im Januar bleibt dafür nicht mehr viel Zeit.

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