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FC Schalke: Deshalb platzt Trainer Muslic vor Freiburg der Kragen!

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Fußball heute: Vor dem Gastspiel beim SC Freiburg hat Trainer Miron Muslic (44) vom FC Schalke 04 deutliche Kritik an der dreiwöchigen Länderspielpause geübt. Das berichtet DerWesten. Parallel rückt eine Klausel in seinem Vertrag in den Fokus, über die sport.de unter Berufung auf mehrere Medien berichtet.

FC Schalke 04: Muslic kritisiert die Länderspielpause

Auf der Pressekonferenz am Freitag fand der Coach klare Worte. „Es kann nicht im Sinne der Spieler sein, wenn man in zehn, elf Tagen vier Länderspiele hat. Ich denke, da geht es vielen Bundesliga-Trainern ähnlich“, sagte der Schalke-Trainer. Die Folgen könnten sich ausgerechnet in Freiburg zeigen, weshalb er Änderungen in der Startelf erwägt.

„Die Spieler haben mehr Zeit in Flugzeugen verbracht als auf dem Platz“, legte er nach. Neun Schalker waren für ihre Nationalteams unterwegs. Nikola Katic spielte alle vier Partien für Bosnien und wurde nur einmal ausgewechselt, in der 87. Minute gegen Schweden. Adil Aouchiche reiste mit Algerien rund 15.000 Kilometer – für gerade einmal 86 Einsatzminuten gegen Burundi und Niger.

S04 News: Alle Nationalspieler kehren fit zurück

Immerhin gibt es eine gute Nachricht. Alle Schalker kehrten „fit und gesund“ von ihren Reisen zurück. Zudem trifft die Belastung den Gegner ebenso, denn Freiburg stellte sogar zwölf Nationalspieler ab. Darunter ist Linksverteidiger Jordy Makengo, der für die DR Kongo ähnlich weite Strecken zurücklegte. Ein Vorteil aus der Pause lässt sich für keinen der beiden Klubs ableiten.

Mit seiner Kritik steht Muslic nicht allein. Auch BVB-Coach Niko Kovac hadert mit dem Kalender. „Durch Formate wie die Nations League gibt es keine reinen Freundschaftsspiele. […] Man steht immer im Wettbewerb. Für die Klubs ist das im Grunde inakzeptabel. Uns fehlt nach zweieinhalb Wochen völlig der Rhythmus“, so der BVB-Trainer.

Miron Muslic: Ausstiegsklausel über vier bis sechs Millionen

Abseits des Platzes sorgt der Vertrag des Trainers für Gesprächsstoff. Laut sport.de, das sich auf die WAZ beruft, kann Muslic im kommenden Sommer per Klausel wechseln. Englische Klubs und Champions-League-Teilnehmer müssten demnach sechs Millionen Euro zahlen, alle anderen Vereine vier Millionen. Zuvor hatten Sky und Sport Bild nur eine Spanne zwischen fünf und acht Millionen genannt.

Dabei hat der 44-Jährige seine Zukunftspläne bereits öffentlich gemacht. Im ZDF-Sportstudio erklärte er, „sehr lange“ auf Schalke bleiben zu wollen. Zugleich räumte er ein, dass ihn das Amt des bosnischen Nationaltrainers eines Tages reizen würde. Für Schalke ist eine solche Klausel damit mehr als eine reine Formalie.

S04-Trainer Muslic: Verlängerung bis 2029 oder 2030?

Wie es weitergeht, darüber gehen die Berichte auseinander. Nach Informationen der Sport Bild will der Klub den Vertrag bis 2029 oder sogar 2030 verlängern – auch, um die Klausel loszuwerden. Sky meldet dagegen, beide Seiten seien mit dem aktuellen Kontrakt bis 2028 zufrieden. Pläne oder auch nur Überlegungen für eine weitere Verlängerung gebe es demnach nicht.

Uneinheitlich ist auch die Angabe zur Laufzeit. DerWesten nennt den 30. Juni 2027 als Vertragsende, in der Meldung zur Verlängerungsfrage ist dagegen von 2028 die Rede. Unstrittig ist dagegen die sportliche Bilanz. In seinem ersten Jahr führte Muslic das Team zurück in die Bundesliga, aus den ersten vier Spielen holte der Aufsteiger fünf Punkte.

Schalke-Coach Muslic: Über Ried, Brügge und Plymouth zu S04

Sein Weg dorthin war ungewöhnlich. Bis auf ein Jahr in Kroatien spielte Muslic nur in Österreich, darunter viermal in der Bundesliga für Ried, wo er auch als Trainer begann. Im Oktober 2021 ging er als Assistent zu Cercle Brügge, im September 2022 wurde er Cheftrainer. In seiner ersten Saison führte er den Klub vom vorletzten auf den achten Platz, später in die Gruppenphase der Conference League.

Nach dem Abschied im Dezember 2024 beerbte er im Januar 2025 Wayne Rooney bei Plymouth Argyle und warf den späteren Meister FC Liverpool aus dem FA Cup, stieg aber ab. Am 31. Mai 2025 holte ihn Schalke als Nachfolger von Kees van Wonderen, angeblich für eine sechsstellige Ablöse. Mit dem Aufstieg hat sich diese Investition bereits ausgezahlt – in Freiburg soll der nächste Schritt folgen.

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