Der unter Druck stehende Trainer Martin Demichelis nimmt sich bei RB Leipzig ein Beispiel an Jürgen Klopp. „Deutschland hat gegen Griechenland zuletzt ein sehr gutes Spiel gemacht. Sie haben in wenigen Tagen eine brutale Entwicklung genommen. Wie? Durch Besprechungen, Video, Kleinigkeiten“, sagte der Coach einen Tag vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt (18.30 Uhr/Sky).
RB Leipzig: Demichelis hofft auf schnelle Wende wie bei Klopp
Im Oktober stehen für Leipzig noch sieben Spiele an, Zeit für Training bleibt nicht. Deshalb verwies Demichelis, der mit nur zwei Siegen aus vier Spielen in die Fußball-Bundesliga gestartet ist, auf den neuen Bundestrainer. Auch in kurzer Zeit sind große Verbesserungen möglich.
Gerüchte um Nagelsmann
Eine Freistellung von Demichelis ist nach dpa-Informationen auch bei einer Niederlage gegen Frankfurt kein Thema. Vielmehr kommt es auf die Leistung der Mannschaft an. Schon am Dienstag folgt die PSV Eindhoven in der Champions League, dann stehen Spiele in München und Madrid an.
Dennoch nehmen Spekulationen um einen möglichen Nachfolger Fahrt auf. Sky brachte Julian Nagelsmann mit dem Verweis ins Spiel, der ehemalige Bundestrainer werde in Leipzig noch immer von vielen geschätzt. Dies deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Konkrete Gespräche mit Nagelsmann soll es dem TV-Sender zufolge bislang nicht gegeben haben.
Bundesliga: Demichelis freut sich auf Druck gegen Frankfurt
Der Druck des Geschäfts belastet Demichelis nicht. Im Gegenteil. „Ich freue mich auf den Druck. Das ist das beste Gefühl im Fußball. Mit Druck zu gewinnen und Ziele zu erreichen“, sagte der frühere argentinische Nationalspieler. Bereits nach den Niederlagen in Bremen und Como hatte Demichelis mit Blick auf seinen Job betont: „Ich kenne die Regeln.“ Es folgte ein 5:0 gegen den HSV.
Im Topspiel gegen Frankfurt stehen personell wieder mehr Optionen zur Verfügung. Rocco Reitz und Brajan Gruda haben ihre Verletzungen überwunden und im Training das volle Programm absolviert. Christoph Baumgartner dürfte in der kommenden Woche ein Kader-Kandidat sein.
(dpa)
