DFB-News beim Fußball heute: Jürgen Klopp bat vor dem Serbien-Spiel um mehr Geduld und verteidigte Kimmich und Nmecha mit einem ungewöhnlichen Vergleich: „Wenn man ein Ballett zusammenstellt und nach vier Tagen sollen die auftreten, rennen die sich über den Haufen.“ Das gelte auch für Fußball. Und für diese Mannschaft.
DFB: Klopp verteidigt Kimmich und Nmecha – „keine Doppelsechs klappt in 5 Tagen“
„Nach fünf Tagen hat in meinem ganzen Leben noch keine Doppelsechs funktioniert. Das geht nicht“, sagte Klopp via spox. Die Startschwierigkeiten hätten mit Kimmich und Nmecha selbst „gar nichts zu tun. Null. Nada.“ Bei der WM hätten beide andere Positionen bekleidet.
Klopp kritisierte das Ungleichgewicht zwischen Trainer und Spielern: „Der Trainer ist neu und bekommt Zeit, aber die Spieler keine mehr. Wie verrückt ist das denn? Dieser Sport funktioniert nur über die Mannschaft – und die müssen wir entwickeln“, so derwesten.
Klopp-Ballett-Vergleich: Spieler unter Brennglas – Trainer bekommt Zeit
Der Neustart finde „unter dem Brennglas der Öffentlichkeit“ statt, was den Prozess aber nicht beschleunige. Klopp nahm Nmecha ausdrücklich in Schutz, obwohl er beim entscheidenden Gegentor einen Zweikampf vermied und Kimmich den Ball unglücklich abfälschte.
Dabei setze er taktisch ohnehin nicht auf eine klassische Doppelsechs: Im 4-3-3 übernimmt Kimmich die defensivere Rolle, Nmecha agiert deutlich höher. Auch eine perfekte Abstimmung allein reiche nicht: „Wenn wir eine perfekt funktionierende Doppelsechs hätten, hätten wir trotzdem keine Chance, wenn der Rest nicht passt.“
DFB gegen Serbien: Kimmich weg – Pavlovic, Janelt, Wirtz vor dem Einsatz
Klopp verwies laut marktspiegel auf Fortschritte trotz ausbleibender Punkte: Gegen beide Gegner habe man Probleme bereitet, die Ergebnisse seien nur „Momentaufnahmen“ – die eigentliche Qualität zeige sich oft erst Monate später. Klopp plant mit zwei Kadern und 43 Spielern für einen breiten Eindruck, wie ad-hoc-news unter Berufung auf dpa einordnet.
Da Kimmich und Nmecha bereits abgereist sind und dem zweiten Kader nicht angehören, muss Klopp sein Mittelfeldzentrum umbauen. Gegen Serbien (20.45 Uhr, ZDF) könnten Aleksandar Pavlovic, Vitaly Janelt und Florian Wirtz starten. Klopp zeigt sich gelassen: „Wir werden eine Mannschaft bauen, die allen anderen Probleme bereitet.“
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