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Elversberg-Star Poreba über Zeit beim HSV: „Wie Zeitverschwendung!“

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Fußball heute: Lukasz Poreba hat binnen zwölf Monaten gleich zweimal den Aufstieg in die Bundesliga gefeiert – zuerst mit dem HSV, dann mit Elversberg. Eine bemerkenswerte Geschichte, die der Mittelfeldspieler gegenüber der *Mopo* nun mit offenen Worten erzählt – inklusive eines bitteren Moments beim HSV, der seinen Karriereverlauf maßgeblich beeinflusste.

Hamburger SV: Poreba über sein HSV-Kapitel – und den bitteren Baumgart-Moment

Beim HSV kam Poreba nie richtig zum Zug, obwohl er auf sich aufmerksam gemacht hatte. Den Hauptgrund nennt er rückblickend klar: „Fast jeder der Spieler dort hätte in der Startelf spielen können.“ Der bitterste Einschnitt kam in einem Moment, der eigentlich sein Durchbruch hätte werden sollen. „Am nächsten Tag wurde Baumgart entlassen. Das war Pech für mich – danach habe ich nicht mehr gespielt.“ Trainer Steffen Baumgart hatte auf ihn gesetzt, doch just in dem Moment, als Poreba Fahrt aufnahm, verlor sein Förderer seinen Job.

Im Winter 2024/25 wollte Poreba den HSV bereits verlassen, durfte aber nicht. Trotzdem blickt er ohne großen Groll zurück, wie auch *HSV24* berichtet: „Trotz allem erinnere ich mich positiv an diese Zeit, auch wenn sie in mancher Hinsicht wie Zeitverschwendung gewirkt haben mag. Aber ich habe immer alles gegeben. Jetzt ernte ich die Früchte.“ Ein reifer Umgang mit einer Situation, die ihn sportlich zurückgeworfen hatte.

SVE-Leistungsträger Poreba: Zwei Aufstiege, 150.000 Fans – und Polen ruft

Unvergessen bleibt für Poreba die HSV-Aufstiegsfeier im Mai 2025: „Als der HSV in die Bundesliga zurückkehrte, haben 150.000 Menschen mit uns Spielern gefeiert.“ Ein Jahr später erlebte er auch den Elversberger Aufstieg – doch dieser Vergleich sei schwer. In Elversberg absolvierte er alle 34 Spiele der Aufstiegssaison, 32 davon von Beginn an – eine Konstanz, die zeigt, wie sehr er beim Aufsteiger aus dem Saarland zum Leistungsträger geworden ist.

Seinen Mut, Deutschland nicht den Rücken gekehrt zu haben, sieht Poreba als entscheidend für seinen Aufstieg: „Nach Polen zurückzukehren wäre eine Art Scheitern gewesen. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, dass es so enden würde.“ Dieser Biss trägt nun Früchte: Knapp verpasste Poreba in dieser Länderspielpause sein Debüt für die polnische Nationalmannschaft – für November ist es geplant. Im polnischen Fußball ist sein Name gerade in aller Munde.

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