Fußball heute: Kein Schalker schaffte es in Jürgen Klopps erstes DFB-Aufgebot – weder Loris Karius noch Robin Gosens noch Soufiane El-Faouzi wurden im 44-Mann-Kader berücksichtigt. Für El-Faouzi hat die Länderspielpause dennoch internationale Bedeutung: Marokko nominierte ihn für die Afrika-Cup-Qualifikation, wie *Schalke Total* berichtet.
S04-Mittelfeldspieler El-Faouzi: Marokko ruft – mit weitreichenden Folgen
Am 25. September trifft die marokkanische Auswahl auf Gabun, vier Tage später auf Lesotho. Weit bedeutsamer als die Spielpaarungen ist jedoch die sportrechtliche Dimension: Anders als beim Freundschaftsspiel gegen Burundi im Mai – bei dem El-Faouzi eine Halbzeit absolvierte, ohne sich dauerhaft festzulegen – würde eine Teilnahme an Qualifikationspartien die Option auf einen späteren Wechsel zur deutschen Nationalmannschaft endgültig schließen.
Laut *90min* dürfte die Entscheidung auch sportliche Gründe haben. Im deutschen Mittelfeld konkurriert El-Faouzi mit Kimmich, Pavlovic, Nmecha, Stiller und Tom Bischof – bei Marokko sind die Chancen auf Einsatzzeiten deutlich größer. Klopp ließ den Schalker unberücksichtigt, viele S04-Fans hatten sich eine DFB-Nominierung erhofft.
Schalke 04: El-Faouzis Entscheidung könnte alles verändern
Für Schalke 04 ist die Situation ein zweischneidiges Schwert. Einsatzzeit in Pflichtspielen stärkt El-Faouzis Rhythmus und Entwicklung – bedeutet aber zugleich das endgültige Ende aller DFB-Perspektiven. Ob er in Gabun oder gegen Lesotho eingewechselt wird, könnte damit eine Entscheidung sein, die weit über diese Länderspielpause hinaus Bestand hat.
