Hertha BSC News beim Fußball heute: Fünf Spiele, fünf Siege, 15 Punkte, Tabellenführer – und das nach einem beispiellosen Kaderausbluten. Hertha BSC erlebt den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte. Einer, den kaum jemand für möglich gehalten hatte – und den selbst die Berliner nur schwer erklären können.
Hertha BSC: Bester Saisonstart der Geschichte – trotz 29,5 Mio. Kadererlöse
Kennet Eichhorn (neun Millionen Euro zu Leverkusen), Fabian Reese (acht Millionen zu Wolfsburg), Tjark Ernst (fünf Millionen zu Feyenoord), Marten Winkler (vier Millionen zu Anderlecht), Michaël Cuisance (3,5 Millionen nach Lens). Insgesamt 29,5 Millionen Euro Einnahmen und 56 verlorene Scorerpunkte der Vorsaison, wie welt berichtet. Und trotzdem: Tabellenführer.
Der Sportschau-Kolumnist Ilja Behnisch brachte es auf den Punkt und entschuldigte sich ironisch für seine vorherige Skepsis via sportschau. Er zitierte dabei Churchill: „Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat.“ Hertha lieferte in sechs Pflichtspielen sechs Siege – eine Serie, die kaum einer vorhergesagt hatte.
Görlich erklärt Hertha-Erfolg: Eigenverantwortung statt großer Namen
Geschäftsführer Peter Görlich erklärte die Erfolgsstrategie via welt: „Die Mannschaft hat einen klaren Plan und viel Mut. Wir haben durch den schlankeren Kader die Eigenverantwortung für jeden Spieler erhöht, das schafft psychologische Sicherheit. Jeder merkt, dass er gebraucht wird – und spürt trotzdem, dass er nichts weglassen darf, weil sonst ein anderer reinkommt.“
Trainer Stefan Leitl ergänzte: „Jeder weiß um die Wichtigkeit, dass er gebraucht wird. Wir spielen intensiv, treten dazu auch fußballerisch gut auf. Wir sind mutig, wir sind dominant.“ Zu den überraschenden Aufsteigern zählen Kevin Sessa, Paul Seguin und Jón Dagur Thorsteinsson, der nach Bergen-Leihe und enttäuschenden Jahren plötzlich zu einem der auffälligsten Spieler wurde.
Gersbeck mahnt: „Glück nicht aufbrauchen“ – dünner Kader als Risiko
Auch beim jüngsten 3:1 in Osnabrück behielt Hertha die Nerven – Torwart Marius Gersbeck parierte einen Handelfmeter, zehn Minuten später führten die Berliner 2:0. Aus der eigenen Akademie kommen mit Gechter, Eitschberger und Gersbeck gleich drei Stammspieler, wie berliner-kurier berichtet. Der 20-jährige Soufian Gouram hat als Spielmacher alle fünf Ligaspiele von Beginn an geprägt.
Dennoch mahnt Gersbeck selbst zur Vorsicht: Man dürfe „das Glück nicht aufbrauchen“. Als warnendes Beispiel gilt der HSV der Saison 2018/19, der als Herbstmeister einbrach. Kaderbreite bleibt Herthas schwache Stelle – Trainer Leitl fordert deshalb, „immer wieder ein paar Prozent draufzupacken, um gut durch die Saison zu kommen.“
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2. Bundesliga: Tipps & Quoten
Greuter Fürth - 1. FC Magdeburg
18.09.2026, 18:30 Uhr - Sportpark Ronhof Thomas SommerVfL Wolfsburg - SV Darmstadt 98
18.09.2026, 18:30 Uhr - Volkswagen Arena1. FC Kaiserslautern - Eintracht Braunschweig
19.09.2026, 13:00 Uhr - Fritz-Walter-StadionHolstein Kiel - VfL Osnabrück
19.09.2026, 13:00 Uhr - Holstein-StadionKarlsruher SC - 1. FC Nürnberg
19.09.2026, 13:30 Uhr - WildparkstadionDynamo Dresden - Hertha BSC
19.09.2026, 20:30 Uhr - Stadion DresdenArminia Bielefeld - 1. FC Heidenheim
20.09.2026, 13:30 Uhr - SchücoArenaEnergie Cottbus - FC St. Pauli
20.09.2026, 13:30 Uhr - Stadion der Freundschaft CottbusHannover 96 - VfL Bochum
20.09.2026, 13:30 Uhr - Heinz von Heiden Arena

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