Fußball heute: Ein Dienstag, der für den HSV zur Herzenssache wird. Mario Vuskovic kehrt nach fast vier Jahren Sperre ins Training zurück – und der Verein verlegt die Einheit ins Volksparkstadion, weil großer Fan-Andrang erwartet wird. Wie *Bild* berichtet, kündigt Trainer Merlin Polzin an, dem Kroaten „einen wertschätzenden Moment“ zu geben.
HSV: Vuskovic-Comeback – Polzin spricht von persönlicher Herzensangelegenheit
Der Coach beschreibt den 23-Jährigen als kaum noch zu bremsen: „Die letzten Wochen und Tage waren noch härter, weil man spürt: Je näher es kommt, desto ungeduldiger wird man.“ Körperlich habe der Innenverteidiger einen fitten und dynamischen Eindruck hinterlassen. Nur noch drei aktuelle Profis – Heuer Fernandes, Muheim und Jatta – spielten bereits vor der Sperre mit ihm zusammen.
Für Polzin ist das Comeback mehr als ein sportliches Ereignis. Als damaliger Co-Trainer hatte er sich von Beginn an verantwortlich gefühlt, Vuskovics Rückkehr zu ermöglichen – die Unterstützung der gesamten HSV-Familie während der Sperre bezeichnete er als „herausragend“. Da viele Teamkollegen Vuskovic noch gar nicht kennen, will Polzin die Situation in der Kabine aufarbeiten und erklären, was passiert sei und „wie was schiefgelaufen ist oder ungerecht war“. Ab dem 15. November ist der Verteidiger wieder für Pflichtspiele zugelassen.
Hamburger SV in Leipzig: Nandja feiert Startelf-Debüt in schwieriger Kulisse
Während Vuskovics Rückkehr die Stimmung hebt, zwingt die Personallage den HSV vor dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig zur Improvisation. Sebastiaan Bornauw fällt wegen muskulärer Probleme aus, Mittelfeldspieler Kofi Amoako fehlt krankheitsbedingt. Laut *Mopo* übernimmt Jordan Torunarigha Bornauws Rolle im Abwehrzentrum der Dreierkette.
Auf der linken Seite springt der 19-jährige Shafiq Nandja ein – ausgerechnet gegen einen der offensivstärksten Klubs der Liga feiert er damit sein Bundesliga-Startelf-Debüt. Warmed Omari ist nach seiner Schulterverletzung zwar wieder im Mannschaftstraining und als Kaderoption eingeplant, ein Einsatz von Beginn an kommt jedoch noch zu früh. Polzin gibt sich trotz allem überzeugt: „Es ist die vollste Überzeugung da, dass die Jungs, die am Ende auch starten, das Beste für den HSV rausholen.“
