Fußball heute: Joey Veerman hat sich bewusst für Borussia Dortmund entschieden – und gegen Angebote aus der Premier League sowie der türkischen Liga. Wie *Sky* berichtet, war für den Niederländer ein entscheidendes Kriterium, bei einem großen Klub mit Champions-League-Teilnahme zu landen. Nach drei Jahren in der Königsklasse mit PSV war das für ihn keine Verhandlungssache.
BVB-Neuzugang Veerman: Bundesliga überrascht den Niederländer
Den Unterschied zur Eredivisie beschreibt Veerman vor allem in zwei Punkten: Der Laufaufwand im Training sei in Dortmund deutlich höher – und die Qualität der unteren Tabellenregionen in der Bundesliga übersteige die der niederländischen Liga spürbar. Eindrücke, die zeigen, dass der 26-Jährige die neue Umgebung mit offenen Augen aufnimmt.
Besonders beeindruckt hat ihn dabei die Atmosphäre in deutschen Stadien. Dass beim Auswärtsspiel in Hoffenheim die halbe Arena von BVB-Fans gefüllt war, sei in Holland schlicht undenkbar, so Veerman. Ein Erlebnis, das die Dimensionen des neuen Klubs greifbar macht – und das den Wechsel aus seiner Sicht zusätzlich bestätigt.
Borussia Dortmund: Veerman über Nmecha und seine Ziele beim BVB
Auch abseits des Platzes findet sich Veerman schnell zurecht. Über Teamkollege Felix Nmecha äußert er sich positiv: Bereits im ersten Training sei dessen Klasse erkennbar gewesen, auch menschlich habe sich schnell ein gutes Verhältnis entwickelt. Solche Verbindungen beschleunigen die Integration – gerade in einem neuen Land und einer neuen Liga.
Als Sechser fühlt sich Veerman beim BVB gut aufgehoben – eine Einschätzung, die bereits sein früherer Trainer Peter Bosz geteilt hatte. Seine Ziele lässt er dabei nicht im Vagen: viele Vorlagen, einige Tore und Titelgewinne wie zuletzt mit PSV. Ob Dortmund der richtige Ort dafür ist, will Veerman auf dem Platz beweisen.
