Champions League News beim Fußball heute: Der BVB empfängt zur Stunde am ersten Spieltag der Ligaphase den FC Villarreal. Da werden Erinnerungen wach. Denn schon in der Saison 25/26 begegneten sich beide Clubs im Signal Iduna Park. Damals wurde es mit einem 4:0-Sieg deutlich. Und heute? Da stand es zur Pause noch 0:0. Bis der Bann kurz nach dem Seitenwechsel gebrochen wurde. Auch dank Maximilian Beier.
Maximilian Beier erzwingt das spanische Eigentor
Aber es sah ähnlich aus wie damals. Borussia Dortmund war um Struktur bemüht. Doch gegen die dicht gestaffelte spanische Defensive gab es zunächst kein Durchkommen. Es sollte aber alles noch viel schlimmer kommen. Gute 20 Minuten waren absolviert. Da spielte Konstantinos Karetsas einen Ball absichtlich ins Seitenaus, hob den Arm und ging zu Boden. Das sieht gar nicht gut aus – und es wäre nach Giannis Konstantelias der zweite griechische Neuzugang des BVB, der längerfristig fehlen könnte. Auf der Tribüne jedenfalls konnte es unter anderem auch Lars Ricken nicht fassen. Später gab es dann ein Stück weit Entwarnung, weil es sich wohl um Kreislaufbeschwerden handelte.
Nach der Auswechslung zeigte sich Borussia Dortmund sichtlich beeindruckt. Und der FC Villarreal ging nun immer rustikaler zu Werke. Es war kein schönes Spiel, bei dem der BVB sich erst gegen Ende der ersten Hälfte einer 1:0-Führung wieder annäherte. Angetrieben von Joey Veerman wurden die Schwarzgelben besser. Den gefährlichsten Schuss feuerte Ethan Nwaneri kurz vor der Pause ab (43.). Die Leihgabe vom FC Arsenal war für Konstantinos Karetsas eingewechselt worden.
Borussia Dortmund kam mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch aus der Kabine. Die Chancen wurden jetzt klarer, hochkarätiger. Erst hätte Gueye um ein Haar den Ball ins eigene Tor gelenkt (52.). Wenige Sekunden später unterlief dieses Missgeschick dann aber Renato Veiga, der die Kugel mit Arm und Brust über die Linie bugsierte. Großen Anteil am 1:0 des BVB hatte allerdings Maximilian Beier. Der hatte sich über links stark durchgetankt und scharf in die Mitte gepasst (53.).