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Volleyball-EM 2026: Gruppen, Spielplan, DVV-Kader & TV-Übertragung

Deutschland-Fans-Zuschauer-min Deutschland - Bosnien

Die Volleyball-EM der Männer 2026 steht vor der Tür: Vom 9. bis 26. September wird der kontinentale Titel vergeben. Gespielt wird in vier Ländern, das Finale steigt in Mailand. Die deutsche Mannschaft trägt sämtliche Gruppenspiele im rumänischen Cluj-Napoca aus.

In diesem Überblick gibt es alle wichtigen Infos zur Volleyball-Europameisterschaft: der Modus und der Zeitplan, die vier Gruppen, die Spiele und der Kader der deutschen Mannschaft, die Teams im Fokus, die Spielorte sowie die Übertragung im Stream.

Volleyball-EM 2026: Die Eckdaten des Turniers

Es ist die 34. Auflage der Europameisterschaft. Insgesamt 24 Nationalmannschaften haben sich qualifiziert, ausgetragen wird das Turnier gemeinsam von vier Gastgebern: Bulgarien, Finnland, Italien und Rumänien.

Titelverteidiger ist Polen, das zudem Ende Juli die Nations League gewann und damit mit Rückenwind in die Titelkämpfe geht. Für die Teams geht es um mehr als den Kontinentaltitel: Der Europameister löst automatisch das Ticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles, die drei besten Nationen qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft 2027 in Polen.

Modus und Zeitplan der Volleyball-EM 2026

Die 24 Teams sind auf vier Gruppen mit je sechs Mannschaften verteilt. Die besten vier jeder Gruppe ziehen ins Achtelfinale ein, wo über Kreuz gespielt wird – der Erste der Gruppe A trifft also auf den Vierten der Gruppe C und so weiter. Ab dort gilt das K.-o.-Prinzip: Wer verliert, ist ausgeschieden.

In der Vorrunde gilt die international übliche Punktevergabe: Für einen Sieg mit 3:0 oder 3:1 gibt es drei Punkte, der Verlierer geht leer aus. Endet eine Partie 3:2, erhält die siegreiche Mannschaft zwei Punkte und die unterlegene einen Zähler.

Der Rahmenterminplan im Überblick:

  • Gruppenphase: 9. bis 17. September 2026
  • Achtelfinale: 19. bis 21. September 2026
  • Viertelfinale: 22. und 23. September 2026
  • Halbfinale: 25. September 2026
  • Spiel um Platz drei und Finale: 26. September 2026

Die Gruppen der Volleyball-EM 2026 im Überblick

Jede Gruppe wird an einem eigenen Standort ausgetragen:

Gruppe Spielort Teams
Gruppe A Italien Italien, Slowenien, Tschechien, Griechenland, Slowakei, Schweden
Gruppe B Sofia Polen, Bulgarien, Ukraine, Israel, Portugal, Nordmazedonien
Gruppe C Tampere Serbien, Belgien, Niederlande, Finnland, Dänemark, Estland
Gruppe D Cluj-Napoca Frankreich, Deutschland, Türkei, Schweiz, Rumänien, Lettland

Volleyball-EM 2026: Die Spiele der deutschen Mannschaft

Die DVV-Auswahl trifft in Gruppe D auf Mitgastgeber Rumänien sowie auf Frankreich, die Türkei, die Schweiz und Lettland. Sämtliche Partien finden in Cluj-Napoca statt, alle Uhrzeiten in deutscher Zeit:

  • Donnerstag, 10. September, 19.00 Uhr: Türkei – Deutschland
  • Freitag, 11. September, 16.00 Uhr: Deutschland – Lettland
  • Samstag, 12. September, 19.00 Uhr: Rumänien – Deutschland
  • Montag, 14. September, 16.00 Uhr: Deutschland – Schweiz
  • Dienstag, 15. September, 19.00 Uhr: Frankreich – Deutschland

Die Gruppe hat es in sich: In der Weltrangliste liegt Frankreich als Olympiasieger auf Rang acht, die Türkei folgt auf Position zehn. Deutschland wird als Zwölfter geführt, dahinter kommen die Schweiz (28.), Rumänien (35.) und Lettland (49.).

Der DVV-Kader zur EM 2026

Bundestrainer Massimo Botti hat 14 Spieler nominiert. Angeführt wird das Team von Kapitän Jan Zimmermann, der mit 218 Länderspielen die meiste Erfahrung im Aufgebot mitbringt. Mit Johannes Tille und Moritz Karlitzek kehren zwei Akteure zurück, die während der Nations League pausiert hatten. Nicht dabei ist dagegen Georg Grozer: Der 41-jährige Diagonalangreifer nahm zwar an der Vorbereitung teil, ist für das Turnier jedoch nicht fit.

  • Zuspiel: Jan Zimmermann (Vero Volley Monza), Johannes Tille (Indykpol AZS Olsztyn)
  • Libero: Ruben Schott (Berlin Recycling Volleys)
  • Mittelblock: Anton Brehme (Jastrzebski Wegiel), Florian Krage-Brewitz (Berlin Recycling Volleys), Tobias Krick (AO Kalamata), Simon Torwie (Itas Trentino)
  • Außenangriff: Moritz Reichert (Berlin Recycling Volleys), Moritz Karlitzek (Indykpol AZS Olsztyn), Tim Peter (VfB Friedrichshafen), Tobias Brand (Energa Trefl Gdansk), Theo Mohwinkel (AS Cannes), Erik Röhrs (Vero Volley Monza)
  • Diagonalangriff: Yann Böhme (Gaziantep Genclik Spor)

Besondere Aufmerksamkeit dürften Erik Röhrs und Yann Böhme auf sich ziehen: Beide überzeugten in der Nations League als beste Punktesammler des deutschen Teams. Ebenfalls im Blickpunkt steht Mittelblocker Tobias Krick.

Volleyball-EM 2026: Diese Teams stehen im Fokus

Als stärkste Mannschaften des Turniers gelten Polen und Italien. Die Polen um Wilfredo León sind amtierender Europameister und gewannen zuletzt die Nations League. Die Italiener wiederum sicherten sich im vergangenen Jahr den Weltmeistertitel.

Zum erweiterten Kreis der Titelanwärter zählen laut sportschau außerdem Slowenien, Bulgarien und Frankreich – letztere gehen als amtierender Olympiasieger in die Titelkämpfe.

Aus deutscher Sicht sind die Vorzeichen gemischt. In der Nations League belegte die DVV-Auswahl Rang zwölf von 18 Teams, bei der WM 2025 war bereits nach der Vorrunde Schluss. Mut macht dagegen ein Auftritt aus der Vorbereitung: Beim Turnier in Italien schrieb Deutschland gemeinsam mit dem Weltmeister Geschichte, als der erste Satz nach knapp anderthalb Stunden mit 66:64 endete – der längste Durchgang, der je in einem offiziellen Länderspiel gespielt wurde. Die Partie ging zwar mit 2:3 verloren, es folgten aber zwei klare Erfolge gegen die Niederlande.

Die Spielorte der Volleyball-EM 2026

Insgesamt sieben Hallen in vier Ländern sind an der Ausrichtung beteiligt:

  • Cluj-Napoca (Rumänien): In der BT Arena mit rund 9.300 Plätzen wird die Gruppe D ausgetragen – und damit sämtliche deutschen Vorrundenspiele.
  • Sofia (Bulgarien): Die Arena Sofia beherbergt die Gruppe B und ist später zudem Schauplatz von Achtel- und Viertelfinalpartien.
  • Tampere (Finnland): In der Nokia Arena trägt die Gruppe C ihre Spiele aus.
  • Italien: Gleich vier Hallen sind im Einsatz – das Forum di Milano in Mailand, das PalaPanini in Modena, die Piazza del Plebiscito in Neapel sowie das Palavela in Turin. In Turin steigen neben Gruppenspielen auch Partien der K.-o.-Runde.

Das Halbfinale sowie die beiden Medaillenspiele werden in Mailand ausgetragen.

Volleyball-EM 2026 live im TV & Stream: Wer überträgt das Turnier?

Eine Übertragung im frei empfangbaren Fernsehen gibt es nicht. Sämtliche Partien der Volleyball-Europameisterschaft laufen im Livestream auf SPORTEUROPE.TV, darunter auch alle Spiele der deutschen Mannschaft.

Das Angebot ist kostenpflichtig und in mehreren Varianten erhältlich: Einzelne Begegnungen lassen sich per Pay-per-View für 6,90 Euro abrufen, ein Turnierpass für die Männer-EM kostet 19,90 Euro. Wer zusätzlich die bereits ausgetragene Frauen-EM im Archiv sehen möchte, erhält einen Kombipass für 24,90 Euro.

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