Hertha vs. Magdeburg Stimmen in der 2. Bundesliga heute: Hertha BSC hat am 4. Spieltag der 2. Bundesliga-Saison die Tabellenspitze verteidigt: Die Berliner gewannen zu Hause in einem knappen Duell gegen den 1. FC Magdeburg mit 2:1 (1:1). Wir haben die wichtigsten Stimmen zur Partie für euch auf herthabsc.com, volksstimme.de und 1.fc-magdeburg.de gesammelt.
Hertha BSC Stimmen: „waren füreinander da“
Stefan Leitl, Cheftrainer Hertha BSC: „Wir wurden komplett gefordert, in allen Phasen des Spiels. Wir haben sehr gut begonnen und sind in Führung gegangen, aber unser Ballbesitzpart ist uns nicht so gelungen. Wir waren nicht in der Lage, Kontrolle und Ruhe ins Spiel zu bekommen. Außerdem müssen wir bei Defensivstandards besser werden, dass wir so viele Gegentore in diesen Szenen bekommen, geht nicht. Ich bin sehr glücklich über den Sieg, wir haben gekämpft, waren füreinander da und haben Leidenschaft und Intensität gezeigt. Aber: Um auf Dauer zu punkten, müssen wir besser Fußball spielen. Das ist der Auftrag!“
Marius Gersbeck: „Wir haben gut verteidigt, gerade auch, als wir ein Mann weniger waren. Die Mannschaft hat sich verbessert in den letzten Monaten. Ich kann nicht oft genug betonen, dass wir noch viel stärker zusammengewachsen sind. Wir wissen, was wir können, sind jetzt auch nicht zu überschwänglich – und das ist ein sehr guter Weg“
Josip Brekalo, Kapitän: „Wir haben uns die drei Punkte verdient – auch aufgrund der Art und Weise, wie wir nach dem Platzverweis gegen uns verteidigt haben. Diese Punkte nehmen wir gerne mit, haben wieder Teamgeist bewiesen und gezeigt, dass wir jedes Spiel wie ein Finale angehen. Ich hoffe, dabei auch weiter mit Toren und Vorlagen helfen zu können. Es läuft super für uns, aber das haben wir uns hart erarbeitet und werden weiter Gas geben. Wir sind zusammengewachsen, jeder hat seine Rolle perfekt übernommen“
Paul Seguin: „Der Platzverweis darf mir so nicht passieren, es ärgert mich extrem. Ich bin aber froh, dass wir trotzdem gewonnen, Moral bewiesen und gegen Widerstände angekämpft haben. Wir mussten gerade gegen den Ball viel leiden, wussten, dass Magdeburg einen guten Ball spielt. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Das können wir jetzt zwei, drei Tage genießen – und dann wollen wir weiter hart arbeiten. Wir dürfen kein Prozent nachlassen und wollen so weitermachen.“
1. FC Magdeburg Stimmen: „stellen wir uns aber selbst ein Bein“
Petrik Sander, Cheftrainer 1. FC Magdeburg: „Ich glaube, wir haben ein sehr gutes Zweitliga-Spiel gesehen, wo wir zweimal der Musik hinterher laufen mussten. Ich kann meiner Mannschaft keinen direkten Vorwurf machen. Wir waren heute sehr nah dran, einen Punkt mitzunehmen, was Mut macht für die nächsten Wochen. Mit dem 1:1 wurde es eine ausgeglichenere Begegnung. Dann machen wir – vor dem 1:2 – einen Fehler, es war an der Stelle bitter, das zweite Tor zu schnappen. Dann kommt es zur gelb-roten Karte für die Hertha, wir hatten das Heft des Handelns noch mehr in der eigenen Hand, haben dann aber nach unserem Platzverweis alles nach vorne geworfen. Es ist harte Arbeit, in der 2. Liga zu punkten. Generell war es ein Spiel auf Augenhöhe. Aber: Mit dem Platzverweis stellen wir und selber ein Bein.“
Moritz-Broni Kwarteng: „Wir haben heute wieder alles gegeben. Auch wenn wir holprig ins Spiel reingestartet sind, muss man bedenken, dass wir nach anfänglichen Schwierigkeiten den Anschluss gefunden haben. Hier und da haben zwar ein paar Nuancen gefehlt, dennoch hatten wir gefährliche Situationen kreiert, wodurch wir durchaus hätten Kapital schlagen können. Am Ende stellen wir uns aber selbst ein Bein. Heute sind wir daher einfach enttäuscht, dass uns das Spielglück gefehlt hat und wir es verpasst haben, unseren vermeintlichen Vorteil, als wir kurzzeitig in Überzahl waren, auszunutzen. Hertha hatte einen richtig guten Start in die Saison. Dennoch sind wir mit breiter Brust in Berlin aufgetreten. Wir wissen, was wir können.“
Falko Michel: „Mit dem 1:1 haben wir dann so in die Partie gefunden, wie wir uns das im Vorfeld vorgenommen hatten. Die letzten 15 Minuten hatten wir dann schließlich mehr vom Spiel. Unsere Gegentore ärgern uns dabei natürlich sehr, vor allem weil wir zuletzt zu Null gespielt hatten. Mit meinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich wollte ich aufzeigen: ‚Hey, wir sind auch noch da'“.
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