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Vuelta a Espana heute – 14. Etappe: Strecke, Zeitplan & TV-Übertragung

Tour de France

Vuelta 2026 heute, 14. Etappe: Zum Abschluss der zweiten Rennwoche wartet am Samstag (05.09.2026) ein Berg, der in der Vuelta-Geschichte schon oft für klare Verhältnisse gesorgt hat. Auf 154,5 Kilometern von Jaén hinauf zur Sierra de La Pandera stehen laut alpecincycling.com knapp 4.000 Höhenmeter an – und ein Schlussanstieg, dessen Durchschnittswert wenig über die tatsächliche Härte verrät.

Vuelta 2026: Die 14. Etappe im Streckenprofil

Ausgangspunkt ist Jaén, das zum elften Mal eine Vuelta-Etappe eröffnet. Die andalusische Stadt liegt inmitten weitläufiger Olivenhaine und ist Radsportfans mittlerweile auch von der Clásica Jaén Paraíso Interior vertraut.

Die ersten rund 70 Kilometer beschreiben eine Acht: von Jaén nach Mancha Real, über Torres wieder zurück, dann über Pegalajar und La Guardia de Jaén erneut Richtung Startort. Eine offizielle Bergwertung gibt es auf diesem gesamten Abschnitt nicht – zur Ruhe kommt hier trotzdem niemand. Die Straßen der Provinz Jaén wellen sich praktisch durchgehend, unterbrochen von kurzen Rampen und technisch anspruchsvollen Abfahrten.

Nach der zweiten Durchfahrt durch Jaén wird das Profil dann eindeutiger. Bei Rennkilometer 82,3 setzt der Puerto de Los Villares ein, die erste kategorisierte Steigung des Tages. Die Bergwertung der 2. Kategorie liegt auf 1.180 Metern bei Kilometer 92,8.

Über Fuensanta de Martos und El Regüelo geht es anschließend hinunter nach Castillo de Locubín. Dort beginnt nach gut 120 Kilometern das eigentliche Finale: Bei Kilometer 123,6 wird der Zwischensprint ausgefahren, und keinen Kilometer später setzt bereits der Puerto de Locubín ein – 8,7 Kilometer bei 5,1 Prozent, Bergwertung der 2. Kategorie auf 1.088 Metern bei Kilometer 133,2, dazu Bonussekunden für die ersten Fahrer an der Kuppe.

Schlussanstieg: die Sierra de La Pandera

Eine echte Erholungsphase folgt danach nicht mehr. Nach einer kurzen Abfahrt und einer knackigen Rampe bei Valdepeñas de Jaén beginnt der Weg hinauf zur Sierra de La Pandera: 11,9 Kilometer, 860 Höhenmeter, im Mittel 7,2 Prozent.

Dieser Mittelwert ist allerdings kaum aussagekräftig. Der Anstieg verläuft ausgesprochen unregelmäßig – auf die steilen ersten dreieinhalb Kilometer folgt eine kurze Senke, bevor die Straße erneut anzieht. Immer wieder tauchen Passagen mit bis zu 17 Prozent auf, der Kilometer zwischen Rennkilometer 8 und 9 des Anstiegs schlägt mit 12,5 Prozent zu Buche. Das letzte Stück führt über schmale, kurvige und besonders steile Abschnitte zum Ziel auf 1.798 Metern.

Ein zusätzlicher Faktor, der sich nicht im Höhenprofil ablesen lässt: die Temperaturen. Anfang September kann es in Andalusien noch deutlich über 30 Grad heiß werden, was die Belastung über fünf Rennstunden spürbar erhöht.

Ein Berg mit Geschichte

Erstmals endete 2002 eine Vuelta-Etappe an der Sierra de La Pandera. Die Siegerliste liest sich seither wie ein Auszug aus dem Who’s who des Bergfahrens: Roberto Heras, Alejandro Valverde, Damiano Cunego und Rafał Majka triumphierten hier, zuletzt setzte sich Richard Carapaz durch. Zufallssieger hat dieser Anstieg bislang nicht hervorgebracht – und genau deshalb zählt Cyclingnews die Etappe zu den fünf Schlüsseltagen dieser Vuelta.

Zeitplan und Wertungen der 14. Etappe

  • Distanz: 154,5 Kilometer
  • Höhenmeter: rund 4.300
  • Zwischensprint: Castillo de Locubín, Rennkilometer 123,6
  • Zielankunft: gegen 17.20 Uhr an der Sierra de La Pandera

Die Bergwertungen im Überblick:

  • Puerto de Los Villares (1.180 m) – 2. Kategorie – 10,5 km mit 5,4 % – km 92,8
  • Puerto de Locubín (1.088 m) – 2. Kategorie inkl. Zeitbonifikationen – 8,7 km mit 5,1 % – km 133,2
  • Sierra de La Pandera (1.798 m) – 1. Kategorie, Bergankunft – 11,9 km mit 7,2 % – km 154,5

Wer überträgt die 14. Etappe der Vuelta im TV und Stream?

Radsport heute kostenlos gibt es auch am Samstag: Eurosport 1 zeigt die 14. Etappe live im Free-TV und geht dafür ab 14.45 Uhr auf Sendung. Damit sind die entscheidenden Abschnitte – der Puerto de Locubín und die Bergankunft – vollständig abgedeckt.

Kostenlos lässt sich der Eurosport-Stream zusätzlich über Joyn verfolgen. Wer die Etappe von Beginn an und in voller Länge sehen möchte, greift zu HBO Max mit Sport-Add-on, wo die Rennen auch auf Abruf bereitstehen. Ebenfalls kostenpflichtig läuft das Eurosport-Programm bei DAZN. Bei Programmüberschneidungen kann die Übertragung im linearen TV auf Eurosport 2 wechseln.

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