Noah Atubolu verlässt den SC Freiburg und schließt sich Eintracht Frankfurt an. Der 24 Jahre alte Schlussmann wechselt zunächst per Leihe, doch der Deal hat es in sich: Bis zu 16 Millionen Euro könnten am Ende fließen. Das berichtet der kicker.
Eintracht Frankfurt: Kaufpflicht von 12,5 Millionen Euro im Sommer 2027
Zunächst überweist die SGE demnach eine Million Euro als Leihgebühr. Wird eine als wahrscheinlich geltende Bedingung erfüllt, greift im Sommer 2027 eine Kaufpflicht in Höhe von 12,5 Millionen Euro. Der feste Transfer zum 1. Juli 2027 käme damit auf ein Volumen von 13,5 Millionen Euro.
Nach oben ist die Summe laut kicker offen. Zusätzlich vereinbarte Bonuszahlungen können den Betrag in den kommenden Jahren auf annähernd 16 Millionen Euro klettern lassen. Für einen Torhüter ist das eine Hausnummer, die in Frankfurt Erwartungen weckt.
SGE News: Santos und Zetterer bekommen ernsthafte Konkurrenz
Im Frankfurter Torwartteam bekommt es Atubolu vorerst mit Kaua Santos und Michael Zetterer zu tun. Beiden trauten die Verantwortlichen die Position des Stammtorhüters offenkundig nicht zu, sonst hätte der Klub kaum derart tief in die Tasche gegriffen.
Sportvorstand Markus Krösche lässt keinen Zweifel an der Wertschätzung. „Mit Noah Atubolu gewinnen wir einen starken, ambitionierten und zugleich bereits sehr erfahrenen Torhüter hinzu. Er bringt großes Potenzial, viel Mentalität und die nötige Qualität mit, um unserer Mannschaft wichtige Impulse zu geben“, so Krösche gegenüber dem kicker.
Noah Atubolu: Vom Freiburger Nachwuchs zur Nummer eins
Der Weg des Keepers führte über sämtliche Stationen im Breisgau. 2002 in Freiburg zur Welt gekommen, schloss er sich als 13-Jähriger dem Nachwuchsleistungszentrum des SCF an und durchlief dort alle Altersklassen.
Sein Debüt im Erwachsenenbereich gab Atubolu mit 18 Jahren in der zweiten Mannschaft. Dort nahm er eine tragende Rolle beim Sprung in die 3. Liga und bei der Vizemeisterschaft der Spielzeit 2022/23 ein. Zwei Jahre später, im Alter von 21, war er die Nummer eins im Profikader.
SCF-Keeper wechselt: „Kann es kaum erwarten“
Der Torhüter selbst spart nicht mit Vorfreude auf den neuen Arbeitgeber. Er sei sehr froh, in Frankfurt zu sein, und könne es kaum erwarten, endlich loszulegen. Die Stadt, den Klub und das Stadion kenne er bereits.
„Ich habe die Spiele hier immer als etwas Besonderes erlebt. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung“, ergänzte Atubolu. Am ersten Bundesliga-Spieltag ist die Eintracht bei Union Berlin gefordert, Freiburg trifft auf Werder Bremen.
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