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Eintracht Frankfurt: Hütter über Atubolu – „Nicht als Nummer zwei geholt!“

Frankfurt-Fans

Fußball heute: Nach monatelangem Poker steht der Wechsel von Noah Atubolu zur Eintracht kurz bevor – und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Der Keeper unterzog sich am Donnerstag bereits dem Medizincheck bei der SGE, nachdem er schon am Mittwoch nach Frankfurt gereist war.

Eintracht Frankfurt: Hütter äußert sich zum Stand der Dinge

Auf der Pressekonferenz am Donnerstag äußerte sich SGE-Coach Adi Hütter laut Sport1 erstmals dazu – mit einem Vergleich, der keine Zweifel offenließ: „Die Tinte ist noch nicht trocken.“ „Dass Noah Atubolu im Laufe des Tages die Unterschrift unter den Vertrag setzt“ – ganz ausgeschlossen war eine Einigung damit also keineswegs.

Wegen erneuter Unsicherheiten von Kaua Santos verändert sich die Torwarthierarchie der Hessen ohnehin spürbar. Wie klar Atubolus Rolle dabei definiert ist, machte Hütter unmissverständlich deutlich: „Wir haben Noah nicht als Nummer zwei geholt, sondern als Nummer eins“, betonte der Trainer.

Atubolu-Leihe mit Kaufoption geplant

Zunächst ist eine Leihe mit leicht erreichbarer Kaufoption beziehungsweise -pflicht vorgesehen – die genaue Vertragslaufzeit zwischen Klub und Spieler steht dabei allerdings noch aus. Laut Bild fließen für den Deal 12 Millionen Euro, insgesamt bis zu 15 Millionen Euro. Ab dem Sommer soll laut Sky hingegen eine Kaufpflicht über 13 Millionen Euro gelten.

Laut Kicker und Bild verlängerte Atubolu seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Freiburger Vertrag vorab um ein weiteres Jahr – erst dadurch wird der Wechsel auf Leihbasis überhaupt möglich. Trotz der schwierigen Lage will Freiburg noch rund 15 Millionen Euro erzielen.

SC Freiburg: Schuster ordnet die Personalie ein

Freiburgs Coach Julian Schuster hatte bereits nach dem 5:1-Pokalsieg in Düsseldorf eine mögliche Zukunft in Frankfurt angedeutet: „Frankfurt ist natürlich ein sehr, sehr großer Verein in Deutschland. Von daher kann das eine Möglichkeit sein, dann eben auch da zwischen den Pfosten zu stehen.“

Vor dem Conference-League-Duell gegen Motherwell wurde er konkreter, wie Transfermarkt berichtet: „Was ich bestätigen kann, ist, dass das ein Modell sein kann für eine zukünftige Lösung. Je näher der Montag kommt, desto mehr Zug ist dann auch dahinter.“

Eintracht Frankfurt: Hütter lobt seine Stärken

Von den Fähigkeiten seines künftigen Torhüters zeigt sich Hütter gegenüber Sport1 überzeugt: „Er ist ein junger Torwart mit vielen Stärken. Seine Dynamik ist außergewöhnlich, auch mit dem Ball am Fuß ist er sehr ordentlich.“

„Es ist ein guter Schritt für ihn von Freiburg zur Eintracht, zu einem großen Verein, zu gehen. Wir werden versuchen, ihn weiterzuentwickeln“, fügte der Coach hinzu. Ob Atubolu bereits am Samstag bei Union Berlin auflaufen darf, ließ er offen.

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