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Werder Bremen: Niemeyer stellt klar – „Wechsel ausgeschlossen“

Bremen-Fans

Fußball heute: Werder Bremen hat auf öffentliche Kritik aus dem Berater-Lager von Nachwuchsspieler Salim Musah reagiert – Profifußball-Chef Peter Niemeyer bezog dazu wie Sport1 berichtet klar Stellung.

Peter Niemeyer: Klare Ansage zur Zukunft von Musah

Beim Pokal-Duell mit dem SK Hansa aus Lüneburg kam sein Schützling trotz starker Vorbereitungsleistungen lediglich auf sechs Einsatzminuten. Unmissverständlich stellte Niemeyer gegenüber Bild klar: „Wir haben eine sehr hohe Meinung von Salim.“

„Er hat es in der Vorbereitung gut gemacht und ist ein wichtiger Bestandteil. Ein Wechsel von Salim kommt für uns nicht infrage. Das ist ausgeschlossen.“

Warum die neuen Angreifer im Pokal den Vorzug bekamen

Einen besonderen Hinweis auf Musahs Rolle für die kommende Saison wollte Niemeyer in der Startelf-Wahl von Trainer Daniel Thioune ausdrücklich nicht erkennen. Der Hintergrund: Neuzugänge sollten möglichst schnell Spielpraxis sammeln, um sich rasch einzugewöhnen.

„Die neuen Jungs sollten im Pokal schnell unsere Spielidee kennenlernen. Deshalb wurde die Aufstellung so gewählt“, so Niemeyer. Weiteren Gesprächsbedarf sah er nicht: „Alle Themen sind besprochen.“

Werder Bremen: Berater Bachmann übt deutliche Kritik

Auslöser der Debatte war laut sport.de eine deutliche Reaktion von Musahs Berater Danny Bachmann, der den knappen Kurzeinsatz seines Schützlings in den letzten Spielminuten mit sichtlichem Unmut quittierte und sich dazu gegenüber Bild äußerte.

Bachmann untermauerte seine Kritik mit Verweis auf die sportliche Entwicklung des U20-Nationalspielers: „Salim hat die bisherigen Leistungen in der Bundesliga mit der gezeigten Vorbereitung klar bestätigt.“

Sogar ein Vereinswechsel wird ins Spiel gebracht

Deutlich wurde er zudem mit Blick auf die interne Kommunikation: „Die Entscheidungen im Pokalspiel passen nicht ansatzweise zu den letzten Gesprächen mit den Verantwortlichen.“

Bachmann legte sogar noch nach und brachte einen möglichen schnellen Vereinswechsel seines Schützlings ins Spiel: „Natürlich müssen wir uns jetzt unsere Gedanken machen.“ Erst in der 84. Minute war er überhaupt zum Einsatz gekommen.

Musahs bisherige Bilanz spricht für ihn

Während die vergangene Werder-Spielzeit insgesamt wenig Grund zur Freude bot, zählte ausgerechnet Musah zu den positiven Ausnahmen: Acht Bundesliga-Partien bestritt der 20-Jährige bereits, sein Premierentor gelang ihm beim 1:2 gegen RB Leipzig.

Auch die jüngste Vorbereitungsphase bestritt der Angreifer laut sport.de mit viel Einsatz und lernbegierig, dabei traf er in Testpartien mit schöner Regelmäßigkeit.

Werders gezielte Investition in Angriffsqualität

Trotzdem rangiert er in der Planung von Coach Daniel Thioune wohl nur als dritte Option im Angriffszentrum, hinter den frisch verpflichteten Niclas Füllkrug und Cedric Itten.

Zur Einordnung gehört allerdings, dass der Klub schon frühzeitig signalisiert hatte, ausgerechnet im Angriff größeren Nachholbedarf zu sehen: Beide Neuzugänge gelten als torgefährlich und routiniert und sollen dem in der Vorsaison ligaweit zweitschwächsten Sturm neues Leben einhauchen.

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