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Hertha BSC: Diese Startelf-Änderung sorgt für Gesprächsstoff

Hertha-Fans

Fußball heute: Hertha BSC eröffnet die DFB-Pokal-Saison am Samstag (15.30 Uhr, Sky und RTL) auswärts beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken. Cheftrainer Stefan Leitl warnt im Gespräch mit Bild: „Saarbrücken ist eine brutal schwere Aufgabe, wir spielen gegen einen gefühlten Zweitligisten.“

Hertha BSC: Horror-Bilanz im Saarland vor dem Pokal-Auftakt

Beide Teams starteten makellos in die neue Saison und gingen bislang jeweils zweimal als Sieger vom Platz. Die Ausgangslage wirkt damit ausgeglichen.

Bild-Zahlen zufolge drückt dennoch die Historie: Neun Gastspiele in der ersten und zweiten Liga gab es für Hertha in Saarbrücken bereits – kein einziges Mal sprang dabei ein Sieg heraus.

Trainer Leitl warnt eindringlich vor Saarbrücken

Die Mannschaft biete laut Leitl trotz allem auch Schwächen, die Hertha gezielt ausnutzen wolle. Es handle sich um ein 50:50-Spiel, entscheidend sei, welches Team weniger Fehler mache.

Die Berliner gehen die Partie deshalb bewusst an wie ein Zweitligaspiel. Auch personell setzt Leitl auf einen bewährten Kern.

Nur eine Änderung in Berliner Startelf

Zehn der elf Startspieler aus dem jüngsten 4:1-Erfolg gegen Heidenheim sollen erneut ran. Marten Winkler (23) fehlt dagegen nach seinem überraschend schnellen Wechsel zu Anderlecht.

Ersetzt wird er durch den von Burnley ausgeliehenen Oluwaseun Adewumi (21), der beim jüngsten Heidenheim-Sieg von der Bank kommend den Treffer zum 4:1 beisteuerte.

Hertha BSC: Adewumis Einsatzzeit und Alfa-Ruprechts Debüt-Chance

Zu dessen Einsatzdauer sagt Leitl: „Er hat Luft für 60 bis 70 Minuten.“ Auch von der Bank ist personelle Verstärkung denkbar.

Neuzugang Farid Alfa-Ruprecht (20), erst kürzlich von Bayer Leverkusen gekommen, könnte in den Schlussminuten auf der rechten Angriffsseite sein erstes Pflichtspiel im Hertha-Dress bestreiten. Leitl bestätigt den Fahrplan: „Farid hat Donnerstag mittrainiert, trainiert auch Freitag und steht Samstag im Kader.“

Aufatmen bei Zeefuik nach Schreck-Moment

Aufatmen gibt es bei Deyovaisio Zeefuik (28): Der Linksverteidiger musste noch am Dienstag verletzungsbedingt mit dick bandagiertem Oberschenkel im Golfcart vom Platz gebracht werden – nun kann er doch auflaufen.

Leitl kommentiert den Vorfall mit einem Grinsen: „Er wird spielen. Ihr kennt ihn doch. Erst etwas Pflege, dann haben wir ihn in den Arm genommen.“

Jensen ohne Perspektive im Team

Komplett außen vor bleibt dagegen Leon Jensen (29): Für den Sechser gibt es im taktischen Konzept des Trainers derzeit keinen Platz mehr.

Bis zum Stichtag 1. September bleibt ihm immerhin die Möglichkeit, sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen.

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