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Werder Bremen vor Transfer von ehemaligem HSV-Kapitän!

Bremen-Fans

Fußball heute: Es ist eine faustdicke Transfer-Überraschung: Der SV Werder Bremen steht kurz vor der Verpflichtung von Ludovit Reis. Ausgerechnet der frühere Kapitän des Erzrivalen Hamburger SV soll die Lücke im Bremer Mittelfeld schließen – und das als fester Transfer.

SV Werder Bremen: Reis vor dem Medizincheck

Wie die DeichStube berichtet und die Bild bestätigt, befindet sich der zentrale Mittelfeldspieler bereits zu finalen Gesprächen an der Weser. Noch am Freitag soll Reis den Medizincheck absolvieren; verläuft alles reibungslos, könnte der Wechsel schon am Samstag zum „Tach der Fans“ offiziell verkündet werden. Anders als bei einem Leihgeschäft handelt es sich dabei um einen festen Transfer, der für Werder laut DeichStube wirtschaftlich sehr attraktiv ausfällt.

Für den Klub wäre der 26-Jährige eine ungewöhnliche, aber reizvolle Lösung. Reis kann sowohl auf der Sechs als auch auf der Acht spielen und bei Bedarf sogar hinten rechts aushelfen – Flexibilität, die Werder gut gebrauchen kann.

Warum Bremen zugreift

Denn seit Wochen fahndeten die Grün-Weißen nach einem neuen Mittelfeldmann. Der Weggang von Romano Schmid riss eine kreative Lücke, für die es hinter Senne Lynen bislang keinen adäquaten Ersatz gab. Genau diese Position soll Reis nun besetzen.

Ganz ohne Fragezeichen kommt der Transfer allerdings nicht: Bundesliga-Erfahrung besitzt der Niederländer bislang keine, hinzu kommt fehlende Wettkampfpraxis. Ob er den Bremern auf Anhieb weiterhilft, muss sich also zeigen.

Ein Jahr zum Vergessen

Hinter Reis liegt eine schwierige Saison. Nach der gefeierten Bundesliga-Rückkehr mit dem HSV war er im vergangenen Sommer für sechs Millionen Euro nach Belgien gewechselt. Auf einen ordentlichen Start folgte im Oktober eine Schulterverletzung, die ihn rund zwei Monate außer Gefecht setzte. Als er wieder fit war, hatte Brügge mit Ivan Leko einen neuen Trainer, unter dem Reis aussortiert wurde.

Sein letztes Pflichtspiel liegt bereits ein gutes halbes Jahr zurück und datiert von Mitte Januar 2026; unterm Strich stehen nur zwölf Pflichtspiele zu Buche, davon fünf in der Startelf. Sein eigentlich bis 2029 laufender Vertrag in Brügge steht dem Wechsel nicht im Weg. In Deutschland ist der gebürtige Haarlemer, der auch schon für Barcelona B und den VfL Osnabrück auflief, dagegen bestens bekannt: Für den HSV bestritt er 129 Pflichtspiele und erzielte dabei 20 Tore. Bei Werder soll nun der Neustart folgen.

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