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El-Mala-Transfer scheitert: Erleichterung in Köln – und bei vielen BVB-Fans

Köln-Fans

Fußball heute: Wochenlang hatte sich das Tauziehen um Said El Mala hingezogen – nun ist es entschieden: Borussia Dortmund zieht sich zurück. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bestätigte das Aus für den Wunschtransfer, Köln behält damit sein Offensivjuwel.

Borussia Dortmund: Ricken verkündet den Rückzug

Die Nachricht kam am Freitag – und sie war unmissverständlich. „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, stellte Ricken gegenüber der Funke Mediengruppe klar. Man habe zuletzt offen mit den Kölner Verantwortlichen gesprochen, diese hätten das jüngste Angebot aber abgelehnt. Ein weiteres werde der BVB nicht mehr abgeben und den Transfer nicht weiterverfolgen.

Auch Geschäftsführer Carsten Cramer bezog Stellung. „Wir haben uns gemeinsam bewusst dazu entschieden, kein weiteres Angebot mehr abzugeben“, sagte er der Bild. Man habe eine aus eigener Sicht sehr werthaltige Offerte vorgelegt – bei allen sportlichen Ambitionen dürfe die wirtschaftliche Vernunft aber nicht auf der Strecke bleiben. Wie derwesten berichtet, fiel die Entscheidung in der Führungsriege einstimmig.

Woran der Deal scheiterte

Der Knackpunkt war die Ablöse. Köln beharrte auf einer Forderung von 50 Millionen Euro, während der BVB laut Sky zwar ein Gesamtpaket von mehr als 55 Millionen bot, eine fixe Ablöse in dieser Höhe aber nicht darstellte. So näherten sich beide Seiten trotz mehrerer nachgebesserter Angebote nie entscheidend an.

Kölns gute Ausgangslage hatte einen Grund: Erst im Juli 2025 hatte El Mala seinen Vertrag bis 2030 verlängert – ohne Ausstiegsklausel. In seiner Premierensaison in der Bundesliga überzeugte der Flügelspieler mit 13 Toren und fünf Vorlagen auf Anhieb. Dass ihn der frühere Bundestrainer Julian Nagelsmann trotzdem nicht für die WM nominiert hatte, tat seinem Standing als eines der größten deutschen Offensivtalente keinen Abbruch.

Erleichterung in Köln – und bei vielen BVB-Fans

Beim FC überwog die Freude. Nur wenige Minuten nach Rickens Verkündung trat Trainer René Wagner am Geißbockheim vor die Mikrofone. „Ich freue mich, dass Said da ist. Said ist natürlich einer, der vorangeht und alle anderen mitzieht. Deswegen freue ich mich, dass er bei uns bleibt“, sagte er laut Express. Auf die Frage, ob El Mala in der neuen Saison für Köln spielen werde, antwortete Wagner knapp: „Ja.“

Bemerkenswert: Auch viele Dortmunder Anhänger reagierten erleichtert. In den sozialen Netzwerken begrüßte die Mehrheit die Entscheidung und hielt die geforderte Ablöse für zu hoch – Tenor: „Man muss nicht alles mitmachen.“

Wohin fließt das Geld?

Für den BVB stellt sich nun die Frage, wie es weitergeht. Zahlreiche Fans forderten, die eingeplante Summe lieber auf mehrere Positionen zu verteilen. Nachdem in der Offensive mit dem knapp 30 Millionen Euro teuren Konstantinos Karetsas bereits ein Zugang feststeht, rückt zusätzlich das zentrale defensive Mittelfeld in den Fokus.

Gut möglich also, dass sich der Klub an mehreren Stellen noch einmal verstärkt – der spektakulärste innerdeutsche Transfer dieses Sommers aber ist vorerst vom Tisch.

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