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Sven Bender heute – Was wurde eigentlich aus „Iron Manni“?

Autor: Thomas

Sven Bender hat gemeinsam mit seinem Bruder Lars Bender in den letzten 15 Jahren ganz erheblich das Geschehen in der Bundesliga mitbestimmt. Der Mittelfeldspieler, ebenso wie sein Zwillingsbruder, hat sich besonders bei Borussia Dortmund einen Platz in den Ruhmeshallen erkämpft. Dabei haben Sven Benders Trainer hauptsächlich von seiner Flexibilität in der Abwehr profitiert. Er konnte im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden, aber auch in der Innenverteidigung, wo er vorrangig beim BVB oftmals die Lücken gestopft hat. Als einer der absoluten Publikumslieblinge, sowohl bei Bayer Leverkusen als auch bei Borussia Dortmund, ist Sven Bender heute immer noch für seine robuste Arbeit und seinen unerschöpflichen Dienst auf dem Feld bekannt.

Spielerprofil Sven Bender

Name:Sven Bender
Geburtstag:27.04.1989
Nation:
Größe:1,86 m
Gewicht:79 kg

Nach seinem Karriereende will sich Bender nun dem Trainergeschäft widmen. Was wurde eigentlich aus Sven Bender, nachdem er überraschend das Ende seiner Karriere angekündigt hat? Er durchlief die verschiedenen Stationen für den Trainerschein in Deutschland und hat jetzt, erneut gemeinsam mit seinem Bruder, beim DFB angeheuert. Dort wird er für den Anfang das Amt des Co-Trainers der U16 übernehmen und den Nachwuchs in Deutschland fördern und fordern.

Sven Bender Steckbrief – Bei diesen Vereinen war er aktiv

Die Karriere begann Sven Bender gemeinsam mit seinem Bruder Lars in der Jugendschmiede vom TSV 1860 München, wo sie recht schnell die Aufmerksamkeit der deutschen Scouts auf sich ziehen konnten. Bis dato hatten sie bei allen Vereinen zusammen gespielt und auch ihre Jugendzeit beim TSV Brannenburg in der 9. Liga begonnen, wo sie gemeinsam nach dem Ende vom Profifußball zurückgekehrt sind.

Sven Bender Steckbrief

2004-2009TSV 1860 München (Amateure & Profis)
2009-2017Borussia Dortmund (Amateure & Profis)
2017-2021Bayer 04 Leverkusen

Sven Bender erarbeitete sich nach seinem Wechsel zu Borussia Dortmund schnell den Ruf als ein Kämpfer in der Defensive. Durch seinen Einsatz und seine mitunter schweren Verletzungen, mit denen er trotzdem weitergespielt hat, erarbeitete er sich den Spitznamen „Iron Manni“ in Anspielung auf den ehemaligen Fußballspieler „Manni“ Bender. Mit den Borussen gelangen Sven Bender die größten sportlichen Erfolge seiner Karriere. Sven Bender ist heute noch eng mit den Meistertiteln 2011 und 2012 sowie den DFB-Pokal-Gewinnen 2012 und 2017 verbunden. Neben diversen Finalspielen erreichte er auch das Finale der Champions League.

Schließlich schloss er sich 2017 Leverkusen an, wo er die letzten Jahre seiner aktiven Profi-Karriere zusammen mit seinem Bruder spielte. Da er hier weitestgehend von schweren Verletzungen verschont blieb, anders als in Dortmund, kam er noch einmal auf eine beachtliche Zahl von Spielen, ehe er 2021 gemeinsam mit seinem Bruder das Ende der Profi-Karriere verkündete.

Sven Benders Karriere in der Nationalmannschaft

Auch wenn Sven Bender als eines der größten deutschen Talente im Mittelfeld galt, waren es vor allem die Verletzungen, die eine lange Karriere in der Nationalmannschaft verhinderten. Besonders im Jugendbereich konnte er aber auf sich aufmerksam machen. Er wurde mit der U19 Europameister und gewann bei den Olympischen Spielen 2016 mit der Olympiaauswahl die Silbermedaille. Sven Bender in der Nationalmannschaft war allerdings nur ein kurzer Auftritt. Anders als sein Bruder spielte er weder eine Rolle in der WM-Qualifikation noch im WM Team Deutschland. Während Lars Bender vom WM Achtelfinale über das WM Halbfinale bis zum WM Finale dabei war, kam er nur auf sieben Länderspiele. Sein Debüt feierte er 2011 gegen Australien und sein letztes Länderspiel war 2013 gegen Italien. So bleiben primär die Erfolge aus der Jugendzeit in Erinnerung und eine Medaille von den Olympischen Spielen, mit denen sich nur wenige Spieler in Deutschland schmücken dürfen. Auch wenn er nie Teil der WM Teams der A-Nationalmannschaft war, hat er doch den Jugendfußball in Deutschland im Aufbau hin zu dem Titel in Brasilien geprägt. Entsprechend gut sind die Verbindungen zum DFB bis heute, was sich auch in der Zeit nach seiner Karriere spiegelt.

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Sven Bender als Trainer – die Zeit nach dem Profifußball

Die Bender-Zwillinge lassen die Zeit nach der Karriere gemeinsam ausklingen. Sie sind in die neunte Liga gewechselt und spielen dort für den Verein, bei dem sie ihre Karriere in der Jugendzeit begonnen haben. Gleichzeitig ist Sven Bender heute häufiger als Experte im Fernsehen zu sehen, so beispielsweise bei der ersten DFB-Pokalrunde. Durch seine lange Karriere und die Nähe zum Profifußball ist Sven Bender heute ein gefragter Interview-Partner, der gute Einblicke in das Geschehen in der Bundesliga liefern kann.

Vor allem treiben aber beide Brüder ihre Trainer-Karriere voran. Sie sind in den nötigen Lehrgängen für das Traineramt und haben durch ihre Verbindungen zum DFB bereits eine Anstellung bekommen. Während Lars Bender bei der U15 das Assistenz-Coaching übernimmt, ist Sven Bender heute als Co-Trainer für die U16 zuständig. Da die Jugendteams des DFB immer WM Favoriten sind, wird er hier mit den ganz großen Talenten der Zukunft im deutschen Fußball arbeiten.

Sven Benders Gehalt – wie viel hat er verdient?

Sven Benders Vereine gehörten zu den besten Clubs Deutschland und er als ein Stammspieler sowohl bei Leverkusen als auch bei Dortmund. Entsprechend hoch waren seine Verdienste. Betrachtet man die Stationen aus Sven Benders Steckbrief, dann soll er bei Dortmund und Leverkusen mitunter 5 Millionen Euro pro Jahr verdient haben. Besonders beim BVB dürften seine Leistungen durch Prämien noch einmal mehr finanziell honoriert worden sein. Sven Benders Gehalt soll sich daher im Laufe seiner Karriere auf rund 35 Millionen Euro belaufen haben. Dazu kommen Einkünfte aus dem Sponsoring und aus anderen Prämien, die Sven Benders Vereine ausgeschüttet haben.

Sven Bender privat

Sven Benders Frau, Simone Dettendorfer, ist bereits seit einigen Jahren mit Sven Bender verheiratet und gemeinsam mit seinem Bruder und dessen Frau sind sie nach dem Ende der Karriere in die Heimat zurückgekehrt. Hier engagieren sie sich vor allem in regionalen Projekten und wollen nach eigener Aussage der Region etwas zurückgeben, in der sie aufgewachsen sind und die sie für den Fußball vorbereitet haben. Ferner ist Sven Bender heute besonders im Jugendfußball aktiv, unterstützt verschiedene Organisationen und Kampagnen gegen Gewalt und Rassismus und nimmt eine wichtige Rolle als Markenbotschafter des DFB ein.