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WM heute: Spanien-Analyse – Deutschlands WM-Gruppengegner im Check

Autor: Linus

Zuletzt aktualisiert am

Bei der WM 2022 in Katar steht Deutschland am zweiten Spieltag der WM-Gruppe E vor einem Duell mit Final-Charakter. Ausgerechnet jetzt trifft die DFB-Elf auf die spielstarken Spanier, die ihre Klasse beim 7:0-Kantersieg gegen Costa Rica eindrucksvoll unter Beweis stellten. Wie kommt Deutschland noch ins WM-Achtelfinale? Dafür muss gegen die Iberer bei der WM heute bestenfalls ein Sieg her, was gegen die „Furia Roja“ jedoch nicht gerade einfach werden dürfte. Damit du hinsichtlich deiner Fussball-WM-Wetten optimal auf die Partie Spanien – Deutschland vorbereitet bist, geben wir dir mit unserer Spanien-Analyse – Deutschlands WM-Gruppengegner im Check alles Wissenswerte mit auf den Weg.

Spanien in der Analyse: Die Mannschaft im Check

Die Weltmeisterschaft im Wüstenstaat ist die 16. WM-Teilnahme der „Furia Roja“, wie die spanische Nationalmannschaft auch genannt wird. Die erfolgreichste Zeit ihrer Geschichte durchlebte Spaniens Auswahl zwischen 2008 und 2012, als man mit der EM 2008, der WM 2010 und der EM 2012 gleich drei große Turniere hintereinander gewinnen konnte – und zum ersten Mal Weltmeister wurde. Bei der WM 2018 in Russland war für die Iberer im Achtelfinale Schluss (Elfmeterschießen gegen Russland), bei der Europameisterschaft im vergangenen Sommer ging es bis ins Halbfinale (Elfmeterschießen gegen Italien).

Spaniens WM-Kader ist bestückt mit Top-Personal. Die „Furia Roja“ weist einen Kaderwert von 877 Millionen Euro auf – die wertvollsten Spieler sind Pedri (100 Mio. Euro), Gavi (90 Mio. Euro) und Rodri (80 Mio. Euro). Kapitän Sergio Busquets ist der erfahrenste Spieler der spanischen Auswahl (140 Länderspiele), Alvaro Morata der treffsicherste Akteur (28 Tore). Coach Luis Enrique hat bei der Zusammenstellung der Mannschaft auf eine gute Balance aus gestandenen Spielern (Azpilicueta, Carvajal, Alba, Koke, Morata) und Youngstern (Ansu Fati, Olmo, Pedri, Gavi, Torres) Wert gelegt.

Spanien-Analyse: Der Trainer im Check

Bevor Luis Enrique im Sommer 2018 spanischer Nationaltrainer wurde, hatte der mittlerweile 52-Jährige bereits die AS Rom, Celta Vigo und den FC Barcelona trainiert. Mit den Katalanen gewann er zweimal die spanische Meisterschaft und triumphierte 2015 in der Champions League. Monate darauf wurde er als Trainer des Jahres ausgezeichnet. Zwischen März und November 2019 legte Enrique sein Amt als Nationaltrainer nieder, weil seine Tochter an einem Knochentumor litt und tragischerweise im Alter von neun Jahren verstarb.

Spaniens Trainer: Luis Enrique spielte für Real und Barca

Enrique dirigierte 41 Partien der spanischen Nationalmannschaft. Dabei gewann „La Furia Roja“ 24-mal und musste nur sieben Niederlagen einstecken. Als aktiver Spieler stand Enrique bei Real Madrid und dem FC Barcelona unter Vertrag. Insgesamt absolvierte er in seiner Karriere als Profi 400 Pflichtspiele und erzielte dabei 103 Tore.

WM heute: Spaniens Statistik – DFB-WM-Gegner in der Analyse

In den vergangenen 15 Partien musste Spanien lediglich zwei Niederlagen einstecken (Frankreich, Schweiz). Hinzu kommen elf Siege und zwei Remis. In diesem Zeitraum hat „La Furia Roja“ 32 Tore erzielt und zehn Gegentreffer kassiert. Außerdem qualifizierte sich das Team von Coach Enrique für die UEFA Nations League Finals. Im Spanien – Deutschland Head to Head Vergleich stehen die Spanier in den letzten 20 Jahren besser da – bei sieben Duellen konnte Deutschland nur einmal gewinnen, die Iberer entschieden vier Duelle für sich (darunter auch das EM-Finale 2008), zweimal gab’s ein Remis.

Nur einmal kommt Spanien bei einer WM über das Viertelfinale hinaus

Wie sieht Spaniens WM-Statistik aus? Die WM 2022 in Katar ist die 16. Weltmeisterschaft für Spanien. Zwischen 1934 und 2006 kamen die Spanier bei zwölf Teilnahmen nie übers Viertelfinale hinaus. Bei der WM 2010 folgte dann die große Erlösung mit dem WM-Titel. Schnell kehrte Spanien jedoch zurück zur seiner WM-Routine – 2014 in Brasilien war in der Vorrunde Schluss, 2018 in Russland im Achtelfinale.

Spaniens Stärken bei der WM heute im Check

Was sind Spaniens Stärken? Die größte Stärke der Spanier ist zweifelsohne ihre technische Versiertheit. Oftmals wird bei der „Furia Roja“ One-Touch-Fussball gespielt, weil die Spieler ihn optimal umsetzen können. Das hat zur Folge, dass sich die Kugel häufig in den Reihen der Spanier befindet und sich die Gegner dazu gezwungen sehen, dem Leder hinterherzurennen. Beim 7:0-Erfolg über Costa Rica war das Spielgerät laut „Opta“ 81,8 Prozent der Zeit in den Reihen der Enrique-Elf. Ein Rekord, seit diese Statistik (1966) geführt wird. Sky-Experte Uli Köhler spricht dabei von „Angriffen, bei denen einem schwindelig wird“.

Die vermutlich tragende Säule im 4-3-3-System der spanischen Nationalmannschaft ist ihr Mittelfeld. Busquets, Pedri und Gavi stammen allesamt aus der Jugendakademie des FC Barcelona und laufen beim Fussball heute bei Barca Seite an Seite auf. Das Verständnis zwischen ihnen auf dem Platz erfolgt blind, die Spielphilosophie des Trainer haben sie perfekt verinnerlicht. Zudem verfügt „La Furia Roja“ über diverse schnelle und quirlige Offensiv-Spieler, die einen guten Abschluss haben (Olmo, Ansu Fati, Torres, Asensio).

WM heute: Spaniens Schwächen – DFB-Gegner im Check

Die Spanier sind nicht gerade „amused“, wenn sie auf tief stehende und defensiv kompakte Mannschaften treffen. Vor allem die Schweiz hat in der Vergangenheit bewiesen, wie man den Spaniern den Zahn zieht. In der Nations League gab es für die Schweizer zwar eine knappe 0:1-Niederlage im Hinspiel, das Rückspiel konnte das Team von Trainer Murat Yakin jedoch mit 2:1 für sich entscheiden. Aus einer disziplinierten Defensive heraus zu schnellen Abschlüssen kommen, so ist Spanien verletzlich.

Duellieren sich die Iberer hingegen mit Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen möchten, anstatt nur zu mauern, entfalten die Spanier oftmals in diesen Momenten ihre ganze Klasse.

Darüber hinaus braucht es gegen die Spanier eine gewisse physische Präsenz. Trikot-Zupfer, harter, aber fairer Körpereinsatz, Grätschen – all das mag der Edeltechniker von Natur aus nicht. Hier sind vor allem die Anker der DFB-Defensive um Rüdiger, Süle, Kimmich und Goretzka gefragt.

Das Paradoxon für die DFB-Elf liegt in der Spielausrichtung. Die Spanier knackt man vermutlich am ehesten mit einer defensiveren Formation, allerdings muss Deutschland selbst die Offensive suchen, da man wohl mindestens einen Punkt braucht, um am finalen Gruppenspieltag noch vom WM-Achtelfinale träumen zu dürfen.

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WM 2022: 2. Spieltag

Match/DateWett TippTipico Quoten

Wales - Iran

25.11.2022, 11:00 Uhr - Ahmed bin Ali Stadium
Ergebnis 0:2

Katar - Senegal

25.11.2022, 14:00 Uhr - Al-Thumama Stadium
Ergebnis 1:3

Niederlande - Ecuador

25.11.2022, 17:00 Uhr - Khalifa International Stadium
Ergebnis 1:1

England - USA

25.11.2022, 20:00 Uhr - Al-Bayt Stadium
Ergebnis 0:0

Tunesien - Australien

26.11.2022, 11:00 Uhr - Al-Janoub Stadium
Ergebnis 0:1

Polen - Saudi-Arabien

26.11.2022, 14:00 Uhr - Education City Stadium
Ergebnis 2:0

Frankreich - Dänemark

26.11.2022, 17:00 Uhr - Stadium 974
Ergebnis 2:1

Argentinien - Mexiko

26.11.2022, 20:00 Uhr - Lusail Stadium
Ergebnis 2:0

Japan - Costa Rica

27.11.2022, 11:00 Uhr - Ahmed bin Ali Stadium
Ergebnis 0:1

Belgien - Marokko

27.11.2022, 14:00 Uhr - Al-Thumama Stadium
Ergebnis 0:2

Kroatien - Kanada

27.11.2022, 17:00 Uhr - Khalifa Inernational Stadium
Ergebnis 4:1

Spanien - Deutschland

27.11.2022, 20:00 Uhr - Al-Bayt Stadium
Ergebnis 1:1

Kamerun - Serbien

28.11.2022, 11:00 Uhr - Al-Janoub Stadium
Ergebnis 3:3

Südkorea – Ghana

28.11.2022, 14:00 Uhr - Education City Stadium
Ergebnis 2:3

Brasilien – Schweiz

28.11.2022, 17:00 Uhr - Stadium 974
Ergebnis 1:0

Portugal – Uruguay

28.11.2022, 20:00 Uhr - Lusail Stadium
Ergebnis 2:0